Ladekontroll-LED "blinkt"

21/05/2011 - 04:47 von Ralf . K u s m i e r z | Report spam
X-No-Archive: Yes

begin Thread


Moin!

Fangen wir mit der Lösung an: Die richtige Antwort lautet "neuen Akku
kaufen" oder alternativ (und zu bevorzugen) "schmeiß den Mist weg".

Es handelt sich um einen akkubetriebenen Card-Reader mit so einem
kleinen flachen Lithium-Akku BP-56 3,7 V/1350 mAh, so ca. 53 x 35 x 8
mm, mit eingebauter Festplatte (120 GB). Das Ding ist als "Image-Tank"
gedacht, d. h. man stopft die Speicherkarte rein, drückt auf den
Knopf, und dann wird der Kartennhalt auf die Festplatte geschaufelt.
Es ist obsolet: Bei heutigen Speicherkartenpreisen nimmt man einfach
genügend Speicherkarten mit. Und deswegen liegt es nun schon ein paar
Jahre unbenutzt rum.

Neulich fiel mir ein, das Rumliegenlassen nicht wirklich gut für den
Akku ist, da habe ich es mal rausgekramt und das Ladegeràt
angeschlossen. Der Kasten hat eine LED für die Ladekontrolle, die bei
Ladung rot leuchtet und bei vollem Akku auf Grün umschaltet.

Angestöpselt - rot! (Klar...)

Dann habe ich ein Weilchen gewartet, und pötzlich sehe ich die
Ladekontrolle blinken.

HÎ Hat die doch früher nicht gemacht...

Mal ein bißchen genauer hingesehen: Die schaltete mit ca. 2 Hz
zwischen Rot und Grün hin und her.

Na, dann schauen wir doch mal, wie's weitergeht...

Es ànderte sich: Die Periodendauer wurde im Verlauf von Stunden immer
lànger, das Tastverhàltnis verschob sich zugunsten von Grün (also
geladen), und nun ist es auf Dauer-Grün. Hat sich das Ding also
irgendwie ein bißchen bekrabbelt... (Mal messen: Leerlaufspannung
direkt nach dem Laden ist jetzt 4,07 V.)

Naja, man könnte das Kàstchen (etwas mehr als zigarettenschachtelgroß
- oje, darf man gar nicht mehr schreiben, so ein Vergleich ist
inzwischen gar nicht mehr pc und schlimmer als Neger) vielleicht noch
als extragroßen USB-Stick mitschleppen, wen man mal wo Daten
abgreifen/einspeisen wollte.

Es hat nur leider einen konstruktiven Webfehler: Zwar wird der Akku im
Betrieb über die USB-Anschlußleitung nachgeladen. Aber leider zieht
die Platte mehr Strom, als da nachkommt, folglich wird der Akku
entladen. Und das macht der nicht wirklich lange mit, d. h. irgendwann
schaltet sich das Kàstchen bei größeren Datenmengen dann einfach ab.
Und dann hat der Transfer fehlgeschlagen, und das ist nicht wirklich
gut. Folglich wàre es Unfug, dem einen neuen Akku zu spendieren.

Sinnvoller wàre eigentlich, die beiden Batteriekontakte im Geràt nach
außen rauszuführen und da drei AAA-Zellen oder ein Netzteil
anzuschließen (denn da, wo viele Daten sind, ist auch Strom in der
Nàhe). Bloß: eigentlich ist das Unfug, s. oben.

Warum blinkte die LED nochmal gleich?


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
 

Lesen sie die antworten

#1 Andreas Graebe
21/05/2011 - 09:16 | Warnen spam
Es hat nur leider einen konstruktiven Webfehler: Zwar wird der Akku im
Betrieb über die USB-Anschlußleitung nachgeladen. Aber leider zieht die
Platte mehr Strom, als da nachkommt, folglich wird der Akku entladen.



Wenn es nur ein Problem der Stromversorgung ist, hilft eventuell ein Y-
Kabel, wie Pollin-Nr. 720 110, 721 559 oder 720 121

Gibt es natürlich auch woanders ;-)

Ich jedenfalls benutze Linux, weil ich bequem und geizig bin ;-) Für
teures Geld in meinen Möglichkeiten beschnitten zu werden und viel weniger
komfortabel arbeiten zu müssen ist mir zu doof.
Falk Willberg in de.sci.electronics

Ähnliche fragen