Laser-MFP nicht nur für Windows

14/12/2009 - 16:03 von Hannes Kuhnert | Report spam
Wieder mal bin ich auf Druckersuche. Diesmal soll es ein Multifunktionsgeràt
– Schwarz-Weiß-Laserdrucker mit Scanner, Fax ist nicht erwünscht – sein.

Der Drucker braucht nicht besonders schnell und auch nicht für große
Druckmengen ausgelegt zu sein, muss aber PS oder PCL oder, falls es das
gibt, etwas anderes gleichwertiges verstehen. Für den Scanner wàre es auch
akzeptabel, wenn es keinen freien Treiber gàbe, einen Treiber muss es aber
für OS X und Linux geben. Ein Ethernet-Anschluss bringt einen großen
Pluspunkt.


Jetzt bin ich mal die Hersteller durchgegangen:

HP bietet den M1522N an.

Kyocera hat kein nicht host-basiertes Geràt in der gefragten Preis- bzw.
Leistungsklasse im Angebot.

Samsungs SCX-4824FN sieht interessant aus, allerdings gibt es nur für
Windows Scanner-Treiber.

OKI: siehe Samsung

Konica Minolta hat Geràte, die, wenn ich das richtig verstanden habe, selber
Scans per E-Mail schicken können – eine eingeschrànkt gebrauchstaugliche
Alternative zu einem Scannertreiber.

Bei Brother hàtte ich wegen verwirrender und unvollstàndiger
Informationsdarbietung fast übersehen, dass SANE-Treiber angeboten werden.

Epson hat anscheinend Schwarz-Weiß-MFP im Angebot, die allerdings von der
Website verschwunden sind.

Canon: siehe Samsung

Lexmark bietet für den X203N auch OS-X- und Linux-Treiber.


Habe ich einen Hersteller vergessen?

Ansonsten bleiben HP, Brother und Lexmark. Das Lexmark-Geràt hat keinen
Dokumenteneinzug, der sehr viel niedrigere Preis überrascht mich aber
trotzdem. Kann jemand von einem der genannten oder von verwandten Geràten
etwas berichten?
Hannes Kuhnert, Chemnitz
 

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#1 Hannes Kuhnert
31/12/2009 - 21:22 | Warnen spam
Hannes Kuhnert schrieb:

Wieder mal bin ich auf Druckersuche. Diesmal soll es ein
Multifunktionsgeràt – Schwarz-Weiß-Laserdrucker mit Scanner, Fax ist nicht
erwünscht – sein.

Der Drucker braucht nicht besonders schnell und auch nicht für große
Druckmengen ausgelegt zu sein, muss aber PS oder PCL oder, falls es das
gibt, etwas anderes gleichwertiges verstehen. Für den Scanner wàre es auch
akzeptabel, wenn es keinen freien Treiber gàbe, einen Treiber muss es aber
für OS X und Linux geben. Ein Ethernet-Anschluss bringt einen großen
Pluspunkt.



Gekauft wurde ein Brother DCP-7045N. Das Geràt gefàllt mir auch nach dem
Testen noch sehr gut. Das einzige, was mich nicht ganz überzeugt, ist der
Spezialeinzug, wo man nur ein Blatt einlegen kann und das in einen Schlitz
einführen muss. Das ist bei meinem LaserJet 6P bequemerer und universeller
nutzbar gelöst. Schön ist, dass Tonerkassette (1500 bzw. 2600 Seiten) und
Bildtrommel (12000 Seiten) einzeln getauscht werden können.

Der direkte PostScript-Druck von Linux aus über CUPS war bei meinem Test
leider nicht brauchbar. Inhalte werden zu groß gedruckt. Das liegt
möglicherweise daran, dass BR-Script zwar wie Postscript funktionieren soll,
sich von diesem aber in irgendeiner Hinsicht unterscheidet. Mit dem von
Brother bereitgestellten „Cupswrapper“-Treiber, mit dem auf dem Weg zum
Drucker eine PS-PS-Umwandlung vorgenommen wird, funktioniert es aber
problemlos.

Der Scanner ließ sich nach der Fummelei mit dem Druckertreiber überraschend
unproblematisch einrichten. Das Scannen über SANE-Treiber geht sehr schnell
und auch mit mehreren Seiten im automatischen Dokumenteneinzug.

Auf dem Mac war ein dem oben genannten entsprechender Spezialtreiber für
CUPS mitgeliefert. Scannen habe ich auf dem Mac aber nicht getestet.

Unter Windows XP ließ es sich auch so einrichten, dass es funktionierte. Das
ging allerdings nicht ohne die Windows-typische Rumklickerei.

Den USB-Anschluss habe ich nicht getestet. Die Netzwerklösung ist wirklich
gut, es funktioniert ohne Umkonfigurieren des Druckers DHCP-basiert und mit
fester IP-Adresse und switch-loser Direktverbindung zu einem Computer.
Hannes Kuhnert, Chemnitz

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