Latch up? Sharp Fiber Optic Receiver GP1FAV31RK0F

27/03/2013 - 19:55 von Timm Reinisch | Report spam
Hallo,

ich habe den o.g. Baustein
(Datenblatt: http://sharp-world.com/products/dev...up/data...)
in einer kleinen Schaltung verbaut und habe nun das Problem, dass seit
gestern der Baustein beim Einschalten automatisch „high” geht, obwohl
kein optisches Signal anliegt, und auch high bleibt.

Er hàngt sozusagen „oben” fest.

Wenn ich einen optischen Impuls an den Baustein sende, geht er nach dem
Impuls ordnungsgemàß auf Low und reagiert ab da durchgehend absolut
korrekt.

Die Versorgungsspannung betràgt 5V, das Datenblatt erlaubt maximal 7 V.
empfohlen sind 3 V. Es kann aber nicht an der Höhe der Versorgungs-
spannung liegen, denn mit einem Labornetzteil klappt alles wie geplant.

Was ich geàndert habe ist die Größe des Ladeelkos in der
Spannungsversorgung, der war vorher mit 1 µF massiv unterdimensioniert
und ist nun mit 630 µF eher etwas zu groß (ich habe 470 µF ausgerechnet)
ausgelegt. Die Spannung braucht etwa 5 ms bis sie hochkommt.

Wenn es daran liegen kann, gibt es einen einfachen Schaltungstrick um
dem entgegen zu
wirken? Abgesehen von einem kleineren Ladeelko?

Vielen Dank


Timm


P.S. Ich habe die Frage auch auf http://www.mikrocontroller.net
gestellt, aber wie immer
kommt da nur Quark.
 

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#1 Joerg
27/03/2013 - 20:15 | Warnen spam
Timm Reinisch wrote:
Hallo,

ich habe den o.g. Baustein
(Datenblatt: http://sharp-world.com/products/dev...up/data...)
in einer kleinen Schaltung verbaut und habe nun das Problem, dass seit
gestern der Baustein beim Einschalten automatisch „high” geht, obwohl
kein optisches Signal anliegt, und auch high bleibt.

Er hàngt sozusagen „oben” fest.




Das Problem hatten wir doch vor ein paar Tagen schonmal. Liegt
vermutlich daran dass der Baustein keinen definierten Einschaltzustand
hat, wegen der Kondesatoren auf Seite 2:

http://www.sharpsma.com/webfm_send/1501


Wenn ich einen optischen Impuls an den Baustein sende, geht er nach dem
Impuls ordnungsgemàß auf Low und reagiert ab da durchgehend absolut
korrekt.




Das ist nicht verwunderlich bei diesem Baustein, aus obigem Grund.


Die Versorgungsspannung betràgt 5V, das Datenblatt erlaubt maximal 7 V.
empfohlen sind 3 V. Es kann aber nicht an der Höhe der Versorgungs-
spannung liegen, denn mit einem Labornetzteil klappt alles wie geplant.

Was ich geàndert habe ist die Größe des Ladeelkos in der
Spannungsversorgung, der war vorher mit 1 µF massiv unterdimensioniert
und ist nun mit 630 µF eher etwas zu groß (ich habe 470 µF ausgerechnet)
ausgelegt. Die Spannung braucht etwa 5 ms bis sie hochkommt.

Wenn es daran liegen kann, gibt es einen einfachen Schaltungstrick um
dem entgegen zu
wirken? Abgesehen von einem kleineren Ladeelko?




Nein, liegt an der Funktionsweise:

Zitat "(5) The output (H/L level) of this device are not fixed
constantly when it receivers the modulating light (including DC light,
no input light) less than 0.1 Mb/s".

D.h. slbst ein einzelner optischer Impuls ist keine Garantie, Bausteine
unterschiedlicher Produktionschargen koennen im Ruhezustand High sein,
Low sein, oder flattern wie in Deinem vorherigen Fall. Ist alles rein
zufaellig und vom Schaltungsprinzip her undefiniert.


P.S. Ich habe die Frage auch auf http://www.mikrocontroller.net
gestellt, aber wie immer
kommt da nur Quark.




Kommt dort wenigstens ein fetziger politischer Diskurs? :-)

<duck und wech>

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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