Laufzeit-Bibliothek als Flaschenhals?

12/06/2008 - 13:14 von Winfried Wolf | Report spam
Hallo,
mehr durch Zufall bin ich auf ein doofes Phànomen gestoßen.
Zur Timing-Optimierung hab ich mal eine langsame Netzwerk-Verbindung zu
den Daten für ein VFP-Programm aufgebaut. Dann hab ich einen besonders
zeitaufwendigen Programmpunkt gestartet, eine Daten-Reorganisation, bei
der alle vorhandenen DBFs in neue DBFs (mit ggf. erweiterter Struktur)
kopiert werden. Dauer etwa 10 Minuten.
Was mir dabei auffiel: Sàmtliche sonst noch auf dem Rechner laufenden
VFP-Programme (die gar nichts mit dem Test-Programm zu tun hatten),
einschließlich der Compiler-IDE, waren in der Zeit blockiert. Alles
andere auf dem Rechner (ein Core2 mit WinXP) lief ungestört weiter,
d.h., der Rechner selbst wurde nicht merklich ausgebremst.
Das hat mir jetzt doch einen ziemlichen Schrecken eingejagt, da ich das
Programm schließlich auch als Terminal-Server-fàhig anpreise.
Gibt es vielleicht irgendwelche Einstellungen, die das Verhalten àndern?

Gruß,
WiWo.
 

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#1 Olaf Doschke
12/06/2008 - 13:32 | Warnen spam
Hallo Winfried,

Was mir dabei auffiel: Sàmtliche sonst noch auf dem Rechner laufenden
VFP-Programme (die gar nichts mit dem Test-Programm zu tun hatten),
einschließlich der Compiler-IDE, waren in der Zeit blockiert.



Die noch flüssig laufenden Programme waren also alles non-VFP
Programme? Und haben diese noch flüssig arbeitenden Programme
lokal gearbeitet oder auch im Netzwerk?

Wenn ich hier größere Kopiervorgànge starte laufen auch Programme
nicht mehr flüssig, die ebenfalls ins Netzwerk greifen.

Die IDE làuift definitiv in vfp9.exe, daher hast Du u.a. auch einen
Unterschied zwischen IDE und EXE bei Funktionen wie CMONTH()

Da kann also eine compilierte EXE die IDE gar nicht durch Blockade
der Runtime DLL verlangsamen.

Tschüß, Olaf.

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