Laut neuer Studie von GSMA Intelligence werden bis zum Jahresende Smartphones zwei Drittel des chinesischen Mobilfunkmarkts ausmachen

13/07/2015 - 16:07 von Business Wire

Laut neuer Studie von GSMA Intelligence werden bis zum Jahresende Smartphones zwei Drittel des chinesischen Mobilfunkmarkts ausmachenSmartphones sind die treibende Kraft bei der Umstellung auf 4G-Netze in China.

Laut einer neuen Studie, die heute von GSMA Intelligence, der Forschungsabteilung der GSMA, veröffentlicht wurde, werden bis zum Ende dieses Jahres Smartphones zwei Drittel der Mobilfunk-Endgeräte in China ausmachen. Die neue Studie mit dem Titel „How 4G Devices in China Are Transforming the World’s Largest Mobile Market“ (Wie 4G-Geräte in China den weltweit größten Mobilfunkmarkt transformieren) ergab, dass die Smartphone-Durchdringung im Land (als Prozentsatz aller Endgeräte) am Ende des ersten Quartals 2015 62% erreicht hat und damit über dem europäischen Durchschnitt von 55% lag.

Die rasante Verbreitung von Smartphones in den urbanen Regionen Chinas wurde befeuert von der wachsenden Beliebtheit von Geräten sowohl ausländischer Marken - darunter das iPhone von Apple - als auch einer steigenden Zahl inländischer Smartphone-Hersteller. 4G-Modelle sind jetzt der Haupttreiber mit Blick auf den Smartphone-Absatz, was die Migration Chinas von 3G- zu 4G-Netzen beschleunigt.

„Fast die Hälfte der Bevölkerung des Landes besitzt heute 1,3 Milliarden Mobilfunk-Endgeräte in China, von denen wiederum 62% Smartphones sind“, erklärte Hyunmi Yang, Chief Strategy Officer bei der GSMA. „Unsere heute veröffentlichte Studie zeigt, dass ein dynamischer Binnenmarkt für Geräte existiert, der das Smartphone als Lifestyle-Produkt und digitale Plattform für Millionen chinesischer Bürger etabliert hat – wobei umfangreiche Investitionen seitens chinesischer Mobilfunkbetreiber in 4G-Netze den Beginn einer neuen Wachstumsära markieren.“

Smartphones transformieren den 4G-Markt Chinas

Laut GSMA Intelligence gab es im ersten Quartal 2015 632 Millionen Mobilfunkkunden1 in China, was 48% der Bevölkerung entspricht. Im ersten Quartal 2015 waren in China 805 Millionen (62%) der 1,3 Milliarden Mobilfunk-Endgeräte Smartphones. Bis Ende des Jahres wird dieser Anteil voraussichtlich auf 913 Millionen (68%) steigen. Das Wachstum bei den Smartphones hat sich jedoch in den vergangenen Quartalen angesichts der steigenden Marktsättigung verlangsamt. Dies deutet darauf hin, dass der aktuelle Smartphone-Absatz vor allem auf die Ersetzung vorhandener Smartphones statt auf neue Geräte zurückzuführen ist.

Die Zahl der 3G-Endgeräte im Land ist rückläufig, da 3G-Smartphones durch 4G-Modelle ersetzt werden. Die Studie prognostiziert, dass chinesische Smartphone-Anbieter nach 2016 keine neuen Modelle mehr auf den Markt bringen werden, die den 4G-Standard nicht unterstützen, ein Schritt, den viele bereits vollzogen haben. Vorhersagen zufolge wird die Anzahl der 4G-Geräte in China bis 2020 die Marke von einer Milliarde erreichen und damit ca. zwei Drittel des Marktes ausmachen, im Vergleich zu 100 Millionen (8%) Ende 2014. Einheimische Mobilfunkbetreiber treiben den Wechsel zu 4G ebenfalls voran, indem sie die Kosten eines wachsenden Sortiments an 4G-Geräten über ihre Einzelhandelskanäle subventionieren.

Der Aufstieg der chinesischen Smartphone-Anbieter

Der Studie zufolge liegt der Durchschnittspreis eines Smartphones in China bei 1100 CNY (175 USD). Der durchschnittliche Preis für ein Smartphone eines chinesischen Anbieters beträgt 935 CNY (150 USD), das damit ungefähr halb so viel kostet wie ein Smartphone einer internationalen Marke zum Preis von 1765 CNY (285 USD). Die Studie zeigt jedoch, dass führende einheimische Anbieter wie Xiaomi und Huawei zunehmend neue Modelle herausbringen, die auf mittlere bis gehobene Marktsegmente abzielen.

Die Chinesen produzieren zudem einen größeren Anteil an 4G-Smartphones als ihre internationalen Wettbewerber. Im ersten Quartal 2015 unterstützten 70% der neuen von chinesischen Anbietern veröffentlichten Mobiltelefonmodelle 4G, verglichen mit dem globalen Durchschnitt von 40%. Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen einem in China hergestellten 4G-Smartphone und dessen 3G-Äquivalent beläuft sich auf 375 CNY (60 USD).

„Chinesische Smartphone-Anbieter wie Xiaomi, Huawei und Lenovo profitieren von einem reichhaltigen lokalen Ökosystem für die Smartphone-Produktion und -Entwicklung, das es ihnen ermöglicht, effektiv mit ausländischen Smartphone-Marken wie Apple und Samsung in Wettbewerb zu treten“, fügte Hyunmi Yang hinzu. „Es verbleibt ein großer Markt für die Herstellung von Smartphones im preisgünstigen Segment, die den Benutzern den Einstieg in das mobile Internet ermöglichen, während die steigende Zahl wohlhabender Kunden in China gleichzeitig das Wachstum des Smartphone-Luxusmarkts vorantreibt.“

Den neuen Bericht mit dem Titel „How 4G Devices in China Are Transforming the World’s Largest Mobile Market“ erhalten GSMA-Intelligence-Abonnenten und akkreditierte Pressevertreter auf Anfrage.

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber weltweit sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen sind verfügbar auf der Unternehmenswebsite der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

1Auf einen Mobilfunkkunden (eine Einzelperson) können mehrere Mobilfunk-Endgeräte entfallen

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Source(s) : GSMA

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