Laut Prognose-Benchmarkstudie 2014 begrenzt höhere Komplexität die Bedarfsplanungsleistung

10/12/2014 - 03:45 von Business Wire

Bestätigung von Demand-Sensing-Technologie als erwiesener Katalysator des Wandels.

Die neu veröffentlichte Prognose-Benchmarkstudie 2014 von Terra Technology zeigt, dass die Strategie „Wachstum durch Innovation“ die Komplexität der Lieferkette weiterhin mit rasanter Geschwindigkeit vorantreibt und Unternehmen die Prognose erschwert. Die Daten zeigen, dass Bedarfsplanung eine Leistungsgrenze erreicht hat und die prognostizierte Wertschöpfung seit zwei Jahren rückläufig ist.

In seiner fünften jährlich durchgeführten Studie analysiert Terra die Bedarfsplanungsleistung bei 13 multinationalen Konsumgüterunternehmen. Die Studie beinhaltet Jahresumsätze nordamerikanischer und europäischer Unternehmen von fast 200 Milliarden US-Dollar, sieben Milliarden Fälle und 800.000 Artikelstandort-Kombinationen.

„Dies sind aufregende Zeiten im Geschäftsfeld Lieferkette und meines Erachtens steht uns eine technologische Revolution bevor. Während fahrerlose Autos und Drohnenlieferungen viel Medienresonanz bekommen, findet endlich auch eine Entwicklung in der Lieferkettenplanung statt“, sagt Robert F. Byrne, CEO von Terra Technology. „Der stetige Strom neuer Produkteinführungen kombiniert mit wirtschaftlicher Volatilität und sich ändernden Verbraucherpräferenzen macht traditionelle Prognosemethoden obsolet. Unsere Studie bekräftigt, dass Demand Sensing eine Basistechnologie zum Durchbrechen der Leistungsgrenzen in der Bedarfsplanung ist.“

Die wesentlichen Ergebnisse für Nordamerika sind:

  • Die Komplexität der Netzwerkstruktur nimmt weiterhin mit rasantem Tempo zu. Die Zahl der zum Verkauf angebotenen Artikel ist seit 2009 um 30 Prozent gestiegen. Lieferungen sind im gleichen Zeitraum um 2 Prozent gewachsen, was einen durchschnittlichen Stückumsatzrückgang von 22 Prozent verursachte.
  • Die Einführungsrate neuer Produkte ist wesentlich höher. Über einen Zeitraum von fünf Jahren wurden doppelt so viele neue Artikel eingeführt wie 2009 existierten; 85 Prozent davon wurden aus dem Verkehr gezogen.
  • Wertschöpfungsprognosen zeigen wieder rückläufige Tendenzen mit einem Rückgang um 1 Prozent je durchschnittlich 12 Prozent. Wertschöpfung misst die Auswirkungen von Bedarfsplanungsbemühungen, um naive statistische Prognosen zu verbessern.
  • Der lange Schwanz bleibt eine Herausforderung für Konsumgüterunternehmen, da die umsatzschwächsten 50 Prozent der Artikel nur 1 Prozent zum Umsatz beitragen, während die umsatzstärksten 10 Prozent der Artikel 75 Prozent der Erlöse generieren.
  • Bedarfsplanung ist im Grunde genommen stecken geblieben angesichts einer Fehlerrate von etwa 50 Prozent seit Beginn der Studie.
  • Demand Sensing bietet eine deutliche Leistungsverbesserung mit einer Senkung des durchschnittlichen Prognosefehlers um 38 Prozent für alle Artikel, die von der Studie erfasst wurden, und 34 Prozent für neue Produkte.

Die ausgeprägten regionalen Anforderungen in Europa bedingen komplexere Lieferketten. Das durchschnittliche Umsatzvolumen pro Artikel war zweimal niedriger als in Nordamerika, was zu höherer Verzerrung und Prognosefehlern führte.

Die diesjährige Studie wurde mit Untersuchungsergebnissen zur Produktivität ergänzt. Die Teilnehmer berichteten einstimmig, dass die Planer zu viel Zeit mit banaler Zahlenverarbeitung verbringen, wenn diese Zeit tatsächlich in stärker strategisch ausgerichtete Tätigkeiten investiert werden sollte. Es ist deshalb nicht überraschend, dass 65 Prozent der Unternehmen mit überdurchschnittlicher Wertschöpfungsprognose jedem vollzeitbeschäftigten Bedarfsplaner ein geringeres Arbeitspensum hinsichtlich der Produktanzahl zuteilen.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Kunden diese Studie so wertvoll finden“, sagt Byrne. „Die Erkenntnisse der Studie bieten den Mitgliedsunternehmen die Möglichkeit, ihre Planungsleistung mit anderen in der Branche zu vergleichen, und Vergleiche zwischen Geschäftseinheiten, Marken oder auch bestimmten Artikeln innerhalb der eigenen Organisation vorzunehmen. Dies führte bei Mitgliedsunternehmen zu diversen konkreten Initiativen zur Verringerung der Lieferkettenkomplexität, Verbesserung des Service und Kostensenkung.“

Die öffentliche Version des Benchmarkberichts erfasst den Stand der Bedarfsplanungsleistung in Nordamerika und erlaubt den Lesern, die eigene Leistungsprognose mit dem Branchendurchschnitt und den leistungsstärksten Unternehmen zu vergleichen. Terra veröffentlicht diese Informationen als Beitrag zur Weiterentwicklung der Lieferkettenplanung. Sie sollen außerdem als Ansporn dienen, branchenübergreifend vortreffliche Prognoseleistungen anzustreben.

Fordern Sie hier Ihr Exemplar der Prognose-Benchmarkstudie von Terra an.

Über Terra Technology

Terra Technology verwendet verbesserte mathematische Abläufe, um Bedarf zu erkennen, Bestände zu optimieren und Transport- und Lageranforderungen für einige der bekanntesten globalen Unternehmen vorherzusagen, darunter Shell, Procter & Gamble, Unilever, Mondelēz International, Kimberly-Clark, AkzoNobel, Kraft Foods, General Mills, ConAgra Foods, Kellogg und Campbell Soup. Terra hat Demand Sensing im Jahr 2002 entwickelt und die ersten Lösungen angeboten, die Daten von Einzelhändlern systematisch zur Verbesserung der Lieferketten-Effizienz, Serviceverbesserung, Bestandsreduzierung und Abfallverringerung verwenden. Die Lösungen von Terra werden in über 160 Ländern eingesetzt. Informationen dazu, wie Terra für eine vollkommen integrierte Lieferkette sorgt, finden Sie unter terratechnology.com.

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Source(s) : Terra Technology