Lautsprecherimpedanz

13/04/2010 - 14:20 von Rene | Report spam
Hallo Leute!

Ich möchte einen Zenterlautsprecher kaufen für mein Surroundverstàrker
und habe in meine Nàhe einen Magnat Vector Needle 10 gesehen in dem ich
interessiert bin.

Mein Verstàrker (Technics DX940) braucht eine Mindestimpedanz von 6 ohm
für Center- und Surroundlautsprecher.

Der Magnatlautsprecher steht auch auf eine alte Ebay-versteigerung,

http://cgi.ebay.com.au/Magnat-Vecto...28001r1068

Auf das rechte Foto is zu sehen dass diesen Lautsprecher eine Impedanz
hat von 4-8 ohm. Das verstehe ich nicht.

Habt Ihr vielleicht eine Idee wie ich das interpretieren soll und ob der
Lautsprecher für mich gegeignet sein würde? Habe schon versucht die
Bedienungsanleitung zu finden aber ohne Erfolg, ja, es gibt diese Seiten
wo die sagen "gib uns einfach deine Emailadresse" aber darauf habe ich
nicht gerade viel Bock ;-).

Was würde passieren wenn man einen Lautsprecher mit eine zu niedrige
Impedanz anschliessen würde? Würde man damit den Verstàrker beschàdigen
können? Steht eigentlich nie superlaut. Aber aus versehen könnte das
natürlich mal passieren. Verstàrker ist so weit ich weiss
temperaturgeschützt.

Einen Wiederstand von 2 ohm in Serieschaltung, würde das grosse
Nachteile haben? Ja, ich verstehe dass dann der Ausgangsimpedanz vom
Verstàrker negativ beeinflusst wird (wie der Lautsprecher in sieht,
schlechter Dàmpfung) aber hört man das wirklich?

Vielen Dank im Voraus!

Grüsschen,
Rene

P.S. Deutch ist nicht meine Muttersprache, ich bitte also um Verzeihung
für die Fehler die ich gemacht habe.
 

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#1 Marcel Müller
13/04/2010 - 14:38 | Warnen spam
Hallo,

Rene wrote:
Auf das rechte Foto is zu sehen dass diesen Lautsprecher eine Impedanz
hat von 4-8 ohm. Das verstehe ich nicht.



die Impedanz ist Frequenzabhàngig. 4-8 Ohm bedeutet, dass sie besonders
stark schwankt. Das kann sein,
- weil eine Frequenzweiche oder ein Kompensationsglied sie stellenweise
zusàtzlich reduziert,
- eine Bestückung mit Lautsprechern unterschiedlicher Imepdanz vorliegt oder
- bei höheren Frequenzen ein zusàtzliche Hochtöner zugeschaltet wird,
ohne den anderen Lautsprecher bei den Frequenzen abzutrennen (billiger).

In jedem Fall zàhlt die kleinste der beiden Zahlen, denn 4 bis 8 Ohm
sind eben nicht mindestens 6 Ohm, sondern nur mindestens 4 Ohm.
Der Lautsprecher eignet sich also nicht für den Technics Verstàrker.


Was würde passieren wenn man einen Lautsprecher mit eine zu niedrige
Impedanz anschliessen würde? Würde man damit den Verstàrker beschàdigen
können?



Ja.

Steht eigentlich nie superlaut. Aber aus versehen könnte das
natürlich mal passieren. Verstàrker ist so weit ich weiss
temperaturgeschützt.



Bei zu niedriger Impedanz kann die Temperatursicherung unzureichend
sein. Es Kann sogar die Safe Operation Area der Endstufentransistoren
verlassen werden, was zu sofortiger Zerstörung auch bei Zimmertemperatur
führt. Ob das bei 2 Ohm zu wenig der Fall ist, ist eine andere Sache.
Voraussetzung ist allerdings in der tat ein gewisser Pegel.

Je nach Art der Schutzschaltung kann der Verstàrker beschàdigt werde
oder nicht. Ich kenne Yamaha-Verstàrker (allerdings Stereo, nicht AV),
die bei zu niedriger Impedanz sofort ausschalten, auch bei Lautstàrken
von fast null.

Einen Wiederstand von 2 ohm in Serieschaltung, würde das grosse
Nachteile haben? Ja, ich verstehe dass dann der Ausgangsimpedanz vom
Verstàrker negativ beeinflusst wird (wie der Lautsprecher in sieht,
schlechter Dàmpfung) aber hört man das wirklich?



Ja, 2 Ohm hört man schon. Es dröhnt mehr. Der Lautsprecher hat nàmlich
bei seiner Resonanzfrequenz auch nicht 4-8 Ohm, sondern eher 25-50 Ohm.
Bei dieser Impedanz ist der Widerstand praktisch wirkungslos, wohingegen
andere Frequenzen um einige dB bedàmpft werden.

Aber den Verstàrker würde er tatsàchlich effektiv schützen.
Widerstànde bis etwa 0,5 Ohm sind in der Regel nicht hörbar. Bringt aber
in diesem Zusammenhang nichts.


Marcel

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