LED's auf Flexplatinen

27/01/2014 - 14:28 von Matthias Weingart | Report spam
Hi,

vielleicht hat da ja jemand von Euch schon Erfahrung: ich möchte ein paar
3.5x3.5mm LED's (je 2.5W) in einer Linie auf einer gebogenen Leiterplatte
anordnen (Radius so ca. 50mm; Abstand der LED's zueinander möglichst klein).
Die Wàrme der LED's muss darüber (und über einen passenden runden Kühlkörper
dahinter) abgeführt werden. Eignet sich Starrflex dafür? Kriegt man die Wàrme
durch die Starrflex weg? Die LED's liegen mit Ihrer 3.5x3.5mm Flàche zwar auf
der Starrflex flach auf (aufgelötet), nur ist die Starrflex dahinter selber
dann ja auch nicht wirklich rund gebogen (die biegt sich zwischen den LED's)
- ok müsste der Kühlkörper auch entsprechend eckig sein. Frage ist dann nur
wie ich die Starrflex dann da drauf befestigt (bei
<http://www.leds.de/Suche/w%C3%A4rme...ebepad>
gibt es ja so Klebeband, womit man deren LED-Sternplatinen z.B. auf größere
Kühlkörper wàrmeleitend aufkleben kann) - wo krieg ich so ein Klebeband "auf
Rolle" her?

Ich denke, Platinen mit 1.5mm Alukern - die die Wàrme noch besser abführen
würden - kann ich da gar nicht so biegen ;-)?

M.
 

Lesen sie die antworten

#1 Michael S
27/01/2014 - 20:12 | Warnen spam
Am 27.01.2014 14:28, schrieb Matthias Weingart:
Hi,

vielleicht hat da ja jemand von Euch schon Erfahrung: ich möchte ein paar
3.5x3.5mm LED's (je 2.5W) in einer Linie auf einer gebogenen Leiterplatte
anordnen (Radius so ca. 50mm; Abstand der LED's zueinander möglichst klein).
Die Wàrme der LED's muss darüber (und über einen passenden runden Kühlkörper
dahinter) abgeführt werden. Eignet sich Starrflex dafür? Kriegt man die Wàrme
durch die Starrflex weg?



Das kannst Du ja ausrechnen. Das Material ist wohl meist Polyimid oder
Polyester. Die Wàrmeleitfàhigkeit sollte sich ergoogeln lassen, die
Dicke und die Flàche der LED sollten bekannt sein. Je nach Wirkunsgrad
gehen dann halt so um die 2W in Wàrme weg, die Du nach hinten abführen
musst. Über den Wàrmeleitwert bekommst Du die Temperaturdifferenz.
Ein wenig kann man die wirksame Flàche durch eine flàchige Kupferauflage
um die LED herum vergrößern und erreicht damit etwas geringere
Temperaturdifferenzen.

Die LED's liegen mit Ihrer 3.5x3.5mm Flàche zwar auf
der Starrflex flach auf (aufgelötet),



Die Leistungsdichte ist also sehr hoch.
Für die Wàrmeleitfàhigkeit habe ich z.B. hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Polyetherimid
0,24W/mK ergoogelt. Das ist ziemlich wenig.
Angenommen, Das Material ist 0,2mm stark und Du nutzt 5*5mm Flàche, dann
ergibt sich bei 2W ca.

dT = 0,0002m * 2W / (0,005m * 0,005m * 0,24W/mK) = 67K

Geht mit diesen Parametern also eher nicht.


nur ist die Starrflex dahinter selber
dann ja auch nicht wirklich rund gebogen (die biegt sich zwischen den LED's)
- ok müsste der Kühlkörper auch entsprechend eckig sein. Frage ist dann nur
wie ich die Starrflex dann da drauf befestigt (bei
<http://www.leds.de/Suche/w%C3%A4rme...ebepad>
gibt es ja so Klebeband, womit man deren LED-Sternplatinen z.B. auf größere
Kühlkörper wàrmeleitend aufkleben kann) - wo krieg ich so ein Klebeband "auf
Rolle" her?


Auch da musst Du erstmal die Wàrmewiderstànde rauskriegen und das
nachrechnen. Dein Kühlkörper macht dann auch nochmal ein dT.

Ich denke, Platinen mit 1.5mm Alukern - die die Wàrme noch besser abführen
würden - kann ich da gar nicht so biegen ;-)?


Auch Da muss die Leistung erstmal durch eine dünne Kunststoffschicht.
Die Infos dazu bekommst Du vom Hersteller.

Das Alu darf ja auch dünner sein.

Michael

Ähnliche fragen