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LED 3W zum leuchten bringen

28/11/2007 - 12:06 von Manuel Reimer | Report spam
Hallo,

ich würde gerne eine 3 Watt LED (Luxeon) einigermaßen verlustarm in
Betrieb nehmen, um ein bisschen damit zu experimentieren.

Folgende Schaltung habe ich übernommen aus:
<2v3mmkF2gjfljU1@uni-berlin.de> aber wegen der Übersichtlichkeit etwas
"gestreckt".

+--+--Schalter-- Batterie
LM10 | |A
+--+ Luxeon Star 3W
+-|1 7 | |
+-|8 6|-+--|I LogicLevel NMOSFET wie der billige IRLZ34
| | | | |
+-|3 | C | C = 100nF
| | | |
| 2|-+-R-+ R = 10k
| 4 | |
+--+ 0.27Ohm 1/4Watt
| |
+--+-- Masse


Den Widerstand (0,27 Ohm) werde ich für's erste auf ca. 0,4 Ohm
festlegen, um die LED mit ca. 2 Watt zu betreiben.

Wird das Ding so laufen? Eingangsspannung betràgt im idealfall 4,8 Volt,
fàllt aber mit der Zeit ab (Akkus).

Wie wird der Transistor richtig angeschlossen? Datenblatt findet sich
hier:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=7;L...RLZ34N.pdf

Wenn ich die Zeichnung am Ende richtig deute, dann ist, wenn ich den
Transistor mit der Flàche, die zum Kühlkörper geht, nach unten und den
Beinchen zu mir hinlege, die Belegung von links nach Rechts
folgendermaßen:

Gate
Drain
Source

Wie werden diese im obigen Schaltplan zugeordnet?

Für Aufhàngung der LED und gleichzeitig deren Kühlung wird spàter wohl
eine Konstruktion aus Kupfer herhalten müssen. Leitet Lötzinn die Wàrme
besser zwischen Einzelteilen oder ist hier Wàrmeleitkleber besser?

Mit was baut man die LED am besten auf das Kupfer? Muss es
Wàrmekleitkleber sein, oder kann man auch einfach Sekundenkleber
verwenden?

Vielen Dank schonmal im Voraus

CU

Manuel

P.S. Ja, das Thema hatten wir schonmal, hatte aber bisher keine Zeit um
mich intensiver damit zu befassen und das ganze umzusetzen.

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Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die
eines Experten sein, der versichert, das sei gar nicht möglich.
 

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#1 MaWin
28/11/2007 - 13:11 | Warnen spam
"Manuel Reimer" schrieb im
Newsbeitrag news:

Wird das Ding so laufen? Eingangsspannung betràgt im idealfall 4,8 Volt,
fàllt aber mit der Zeit ab (Akkus).




Etwas mehr zu der Schaltung findest du in der
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
(suche LM10C) z.B. dass die Versorgungsspannung mindestens 4.5V
betragen muss, damit auch LEDs die 4V benoetigen (maximale eventuell
benoetigte Flussspannung zur Aufrechterhaltung des maximalen Stroms
ueber den ganzen Streuuungsbereich, siehe Datenblatt, und damit die
AUsgngsspannung des LM10 immer zum Durchsteuern des MOSFETs reicht)
betrieben werden koennen, dass man die Werte fuer R und C anpassen
sollte, sagt auch wo der Source-Anschluss des MOSFETs ist,
Gate ist natuerlich der mittlere und Drain geht an die LED,

Fuer ein Akkupack 4 * 1.2V, das bei 3.6V am Ende ist, taugt die
Schaltung so nicht, es sei denn es ist gewuenscht, dass die LED
zum Akkuende hin dunkler wird, dann taete es aber auch ein
Vorwiderstand.

Die LED wird gar nicht geloetet oder sekundengeklebt, sondern auf
einen Kuehlkoerper/Blech draufgedrueckt mit ganz ganz wenig
Waermeleitpaste dazwischen. Wahlweise echten Waermeleitkleber
(wirst du nicht haben und nicht wegen einer LED kaufen wollen)
oder den Pads wie sie zur Montage von CPUs verwendet werden.

Sekundenkleber oder Epoxykleber faellt wieder ab, wenn die LED
heiss wird, und wenn sie abgefallen ist, geht sie wegen mangelnder
Kuehlung kaputt, also muesste man auch bei Kleber die LED noch
draufdruecken - dann kann man den waermebehindernden Kleber gleich
weglassen.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

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