LED Lampen vs. LED-"Glüh"birnen

31/03/2015 - 12:16 von Stephan Gerlach | Report spam
1.) Neulich habe ich eine LED-Lampe gesehen, die "komplett" war, d.h.
das Leuchtmittel wohl nicht ohne weiteres auswechselbar.

Dabei fiel auf, daß der Stecker in "Netzteil-Layout" ausgeführt war, was
möglicherweise auf einen u.a. darin liegenden Trafo hindeutet.
Vermutlich soll er die 230V Netzspannung herunter transformieren, da
LEDs wohl mit weniger Spannung (mal abgesehen davon, daß sie AFAIK
außerdem Gleichspannung benötigen) laufen.

Folgender Schaltplan (vereinfacht):

Steckdose --> Netzteil mit Trafo --> Ein-/Aus-Schalter der Lampe

Was ich mich frage: Warum baut man es nicht so:

Steckdose --> Stecker --> Ein-/Aus-Schalter der Lampe --> Trafo --> Lampe?

Bei der 1. Variante fließt, wenn man nicht nach jeder Lampen-Benutzung
den Stecker zieht, doch stàndig Strom.
Der mag jetzt vielleicht nicht hoch sein, aber sollte den
Stromspar-Effekt der LED-Lampe gegenüber einer anderen Lampen-Bauart
wieder zunichte machen?!


2.) Wie ist das mit der Nieder-Gleichspannungs-Bereitstellung bei den im
Handel erhàltlichen LED-Leuchtmitteln geregelt, die in klassischer
Glühlampen-Bauform daherkommen, d.h. mit Gewinde passender Größe in
Lampen einschraubbar?
Haben die auch einen Trafo drin? Oder (speziell zum Zwecke, daß die
Spannung direkt an der LED *niedriger* wird als 230V) irgenwo einen
hochohmigen Widerstand in Reihe geschaltet?


Wie auch immer; das Konzept 2.) ist doch - wenn ich das richtig sehe -
i.a. als besser anzusehen als Konzept 1.), da der ganze
LED-"Spezial-Schaltplan" *hinter* dem Ein-Aus-Schalter der Lampe sich
befindet und so nicht unnötig Strom durch den Trafo fließt?!


Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.


gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
 

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#1 Waldemar
31/03/2015 - 13:01 | Warnen spam
Am 31.03.2015 um 12:16 schrieb Stephan Gerlach:
1.) Neulich habe ich eine LED-Lampe gesehen, die "komplett" war, d.h.
das Leuchtmittel wohl nicht ohne weiteres auswechselbar.

Dabei fiel auf, daß der Stecker in "Netzteil-Layout" ausgeführt war, was
möglicherweise auf einen u.a. darin liegenden Trafo hindeutet.
Vermutlich soll er die 230V Netzspannung herunter transformieren, da
LEDs wohl mit weniger Spannung (mal abgesehen davon, daß sie AFAIK
außerdem Gleichspannung benötigen) laufen.

Folgender Schaltplan (vereinfacht):

Steckdose --> Netzteil mit Trafo --> Ein-/Aus-Schalter der Lampe

Was ich mich frage: Warum baut man es nicht so:

Steckdose --> Stecker --> Ein-/Aus-Schalter der Lampe --> Trafo --> Lampe?

Bei der 1. Variante fließt, wenn man nicht nach jeder Lampen-Benutzung
den Stecker zieht, doch stàndig Strom.
Der mag jetzt vielleicht nicht hoch sein, aber sollte den
Stromspar-Effekt der LED-Lampe gegenüber einer anderen Lampen-Bauart
wieder zunichte machen?!



Weil!! Ikea design. Steckernetzteil gibt es bei freundlichen Chinesen
für 0.10€ oder billiger (bei entsprechenden Stückzahlen), selbigen im
(wechselden) Design einer Lampe ist teurer. Und ja, es ist Scheiße.

2.) Wie ist das mit der Nieder-Gleichspannungs-Bereitstellung bei den im
Handel erhàltlichen LED-Leuchtmitteln geregelt, die in klassischer
Glühlampen-Bauform daherkommen, d.h. mit Gewinde passender Größe in
Lampen einschraubbar?
Haben die auch einen Trafo drin? Oder (speziell zum Zwecke, daß die
Spannung direkt an der LED *niedriger* wird als 230V) irgenwo einen
hochohmigen Widerstand in Reihe geschaltet?



Manche haben ein Netzteil mit Trafo, aber die meisten sind mit einem
Kondensator-Netzteil versehen.

Wie auch immer; das Konzept 2.) ist doch - wenn ich das richtig sehe -
i.a. als besser anzusehen als Konzept 1.), da der ganze
LED-"Spezial-Schaltplan" *hinter* dem Ein-Aus-Schalter der Lampe sich
befindet und so nicht unnötig Strom durch den Trafo fließt?!



Richtig. Aber Yuan regiert die Welt!

Waldemar

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