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LEDs als sekundäre Wohnraumbeleuchtung.

28/11/2007 - 22:10 von Basti | Report spam
Hallo NG!

Für eine Deckenlampe als sekundàre Beleuchtung möchte ich 40-60 weisse
LEDs verwenden, bin mir allerdings nicht ganz sicher was die Schaltung
und Spannungsversorgung angeht.
(Aktuell in die nàhere Auswahl nominiert: LED 5-2200 WS aus dem Hause
Reichelt)

Bei einer Reihenschaltung (wird beim Widerstandsrechner von
elektronik-kompendium.de angegeben) habe ich Zweifel, falls eine LED
ausfàllt würde das AFAIK die ganze Kette außer Betrieb setzen. Und mir
ist nicht ganz klar welche Nebenwirkungen Reihen- bzw.
Parallelverschaltung haben können.

Auch bezüglich der Stromversorgung und Strombegrenzung ist mir die Sache
noch nicht ganz klar.

Sind Vorwiderstànde zwingend nötig oder kommt man bei Verwendung einer
geeigneten Spannungsversorgung auch ganz ohne aus?

Welche Art von Netzteil wàre optimal, vor allem in Bezug auf die
Strombegrenzung?
Laut Elektronik-Kompendium.de ist eine FET-Schaltung das Mittel der
Wahl, gibt es relativ günstig Netzteile mit FET-Schaltung?

Und welche Spannung/Strom sollte das Netzteil optimaler Weise bereitstellen?

Da die volle Helligkeit garnicht zwingend erforderlich ist sollten es
10-15mA schon ausreichend tun, was sich auch auf das angestrebte
Netzteil positiv auswirken würde.
Demnach würde, soweit ich die Materie verstanden habe, 3,5V/400-600mA
zufriedenstellend arbeiten.
In einfacher Bauweise gibt es solche Netzteile in jeder Grabbelkiste,
allerdings hab ich Zweifel an den Toleranzen bei der angebotenen
"Geiz-ist-geil"-Qualitàt.

Freue mich auf sachdienliche Tipps damit die Schaltung bei optimaler
Kosteneffizienz möglichst lange ohne Wartung auskommt und stabil arbeitet.

Grüße aus dem hohen Norden
Basti
 

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#1 Martin Demling
28/11/2007 - 23:30 | Warnen spam
Basti schrieb:
Hallo NG!


(snip)
Bei einer Reihenschaltung (wird beim Widerstandsrechner von
elektronik-kompendium.de angegeben) habe ich Zweifel, falls eine LED
ausfàllt würde das AFAIK die ganze Kette außer Betrieb setzen. Und mir
ist nicht ganz klar welche Nebenwirkungen Reihen- bzw.
Parallelverschaltung haben können.



So wie ich dich verstanden habe, soll die Beleuchtung nur Deko sein,
da isses dann auch egal, wenn alles duster ist (außerdem sollten
LEDs ne Weile halten). Fehlersuch wird dann nur etwas eklig.

Klarer Vorteil einer Reihenschaltung:
- Die LEDs erhalten den gleichen *Strom*.
- Es ist nur ein Vorwiderstand nötig
-> es wird weniger Leistung im Vorwiderstand verbraten (bei gleicher
Anschlussspannung)

Parallelschaltung bedeutet: Alle LEDs erhalten die gleiche
*Spannung* (bringt keinen Vorteil, dazu spàter mehr).
entweder bekommt jeder parallel geschaltete Zweig einen eigenen
Vorwiderstand,

LED ___
.>|--|___|.
| |
| LED ___ |
.>|-'|___||
' o-
| LED ___ |
|>|--|___|'
| |
| LED ___ |
'>|--|___|'

oder alle Äste werden zusammengeführt und teilen sich einen: Die
LEDs werden dann möglicherweise unsymmetrisch mit Strom versorgt,
weil die Kennlinien nicht zu 100% identisch sind.

LED
.>|--.
| |
| LED |
.>|-'| ___
' o-|___|-
| LED |
|>|--'
| |
| LED |
'>|--'

Zweckmàßigerweise kannst du die LEDs jeweils zu ca. 6 Stück in Reihe
schalten, und diese Blöcke wiederum parallel. Das hàngt auch davon
ab, wie das ganze mechanisch aussehen soll.

Auch bezüglich der Stromversorgung und Strombegrenzung ist mir die Sache
noch nicht ganz klar.

Sind Vorwiderstànde zwingend nötig oder kommt man bei Verwendung einer
geeigneten Spannungsversorgung auch ganz ohne aus?



Werf mal einen Blick auf
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Ledwhitecharcurp.png

es geht nicht um Strombegrenzung. LEDs benötigen zum Betrieb einen
konstanten Strom. Aus der Kennlinie làsst sich die zugehörige
Spannung ermitteln. Theoretisch kann man also die LED mit
Konstantspannung betreiben. Nur làsst durch die steile Kennlinie
eine kleine Spannungsànderung den Strom extrem schwanken.

Welche Art von Netzteil wàre optimal, vor allem in Bezug auf die
Strombegrenzung?
Laut Elektronik-Kompendium.de ist eine FET-Schaltung das Mittel der
Wahl, gibt es relativ günstig Netzteile mit FET-Schaltung?

Und welche Spannung/Strom sollte das Netzteil optimaler Weise bereitstellen?

Da die volle Helligkeit garnicht zwingend erforderlich ist sollten es
10-15mA schon ausreichend tun, was sich auch auf das angestrebte
Netzteil positiv auswirken würde.



Da würde ich erstmal Versuche anstellen: AFAIK haben weiße LEDs
Nennstöme um ca. 300mA, bei 15mA dürften die noch nicht mal glimmen.

HTH
Martin

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