Leicht OT . Ohne Computerspiele keine bezahlbaren Computer und kein schnelles Internet fuer jeden

05/05/2016 - 17:04 von Horst Nietowski | Report spam
Keine Ahnung, warum Computerspiele so oft verteufelt werden.

Die Entwicklung von Computerspielen duerfte wohl zu den
anspruchvollsten Techniken gehoeren, die es in diesem Markt
gibt. Ginge es nur um Office-Programme, dann hàtten Intel und Co.
ihre Entwicklungabteilung schon vor Jahren dicht machen können.

Bezahlbare und gleichzeitig schnelle Rechner gibt es nur, weil
Computerspiele dies erzwungen haben. Dadurch wurden diese Techniken
Massenware und auch bezahlbar. Gerade diejenigen, die Computerspiele
belaecheln und als nicht professionell darstellen wollen, die sollten
den Entwicklern dieser Spiele lieber den Arsch kuessen, denn ihr
Rechner, den sie fuer Photoshop nutzen, kostet nur deshalb keine
Millionen, weil er, dank der Spieleentwickler, bezahlbar geworden ist.
Diese haben dafuer gesorgt, dass schnelle Hardware entwickelt wurde,
werden musste, es lockten Umsaetze.

Auch die Filmindustrie kann sich bei den Spieleentwicklern bedanken,
denn durch deren Techniken sind inzwischen Effekte in Filmen moeglich,
die frueher undenkbar waren. Die Saurier in Jurassic Park erforderten
noch Spezialcomputer, welche saumaessig teuer waren. Heute macht das
ein mittelmaessiger PC wie nix. Dieser waere aber nicht auf Grund von
ein paar Filmen entwickelt worden, es haette sich nicht gelohnt.

Es ist eine Tatsache, dass wir heute Supercomputer nur deshalb zu Hause
haben, weil es Computerspiele gibt. Keiner wuerde 200 Millionen Dollar
in ein Computerspiel (hier GTA 5) investieren, wenn er nicht wuesste,
dass es genug leistungsfaehige Rechner gibt, die heute in fast jedem
Haushalt stehen. Und die stehen da nur, weil es Computerspiele gibt.
Fuer Officeloesungen haette keiner diese Rechner entwickeln muessen.

Auch das schnelle Internet gibt es in dieser Form nur, weil
leistungsfaehige Rechner durch die Entwicklung von Spielen
bezahlbar wurden.

So sehe ich das jedenfalls.
 

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#1 Hergen Lehmann
05/05/2016 - 20:00 | Warnen spam
Am 05.05.2016 um 17:04 schrieb Horst Nietowski:

Keine Ahnung, warum Computerspiele so oft verteufelt werden.



Es gibt gute Gründe, übermàßigen Konsum wie auch bestimmte Subgenres
kritisch zu sehen. Wie bei nicht-elektronischen Spielen auch.

Die Entwicklung von Computerspielen duerfte wohl zu den
anspruchvollsten Techniken gehoeren, die es in diesem Markt
gibt.



Wie in allen Bereichen der Softwareentwicklung gibt es auch dort eine
Handvoll Genies und eine breite Masse, die einfach nur ihren Job macht -
mal mehr, mal weniger gut. Gerade was Bugs und übermàßigen
Ressourcenverbrauch angeht, findet sich in den Negativ-Charts so manches
Spiel.

Ginge es nur um Office-Programme, dann hàtten Intel und Co.
ihre Entwicklungabteilung schon vor Jahren dicht machen können.



Hatte Intel jemals etwas mit Office-Programmen zu tun???

Bezahlbare und gleichzeitig schnelle Rechner gibt es nur, weil
Computerspiele dies erzwungen haben.



Ersetze Rechner durch 3D-Grafikkarten, dann stimmt es vielleicht.
Aber diese stellen -gerade bei Intel- nur einen sehr kleinen Teil des
Geschàfts dar.

Auch die Filmindustrie kann sich bei den Spieleentwicklern bedanken,
denn durch deren Techniken sind inzwischen Effekte in Filmen moeglich,
die frueher undenkbar waren.



Das war wohl eher ein Geben und Nehmen. Viele Techniken wurden
ursprünglich in der Filmindustrie auf sündhaft teuren Spezialmaschinen
entwickelt, von der Spieleindustrie auf dem Umweg über den Massenmarkt
billig gemacht, was den Specialeffects-Profis dann wieder den Rücken
frei machte für neue experimentelle Entwicklungen.

Es ist eine Tatsache, dass wir heute Supercomputer nur deshalb zu Hause
haben, weil es Computerspiele gibt.



Ich bezweifle, das du einen Supercomputer zu Hause hast.

Das sind noch einmal gànzlich andere Dimensionen - und vor allem
gànzlich andere Konstruktionsprinzipien (für sich eher bescheiden
ausgestattete, aber sehr viele Prozessoren).

Auch das schnelle Internet gibt es in dieser Form nur, weil
leistungsfaehige Rechner durch die Entwicklung von Spielen
bezahlbar wurden.



Unfug. Hier ist das Video-Streaming die Killer-Applikation, welche immer
höhere Datenraten erfordert. Onlinespiele mögen Latenz-kritisch sein,
aber die großen Datenmengen produzieren sie nicht.

Hergen

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