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Leistungs-Opamp = Leistungsoszillator

30/05/2010 - 19:44 von Bernd Laengerich | Report spam
Hallo,

nachdem neulich der Wiki-Eintrag über Standard-Opamps hier gepostet
wurde und ich darin las, daß TDA2030AV = L265 in genausoschlecht sei,
habe ich testweise mal aus den vorhandenen TDA2030A von SGS den
trivialen Spannungsteiler aufgebaut (Lochraster). Bild 13 im
Datenblatt des L265. In beiden Datenblàttern ist stets ein RC-Glied
mit 1Ohm und 220nF am Ausgang des Opamps gegen U-/Masse geschaltet.
OK, die Schaltung entpuppte sich als Leistungsumwandler, riesiger
Eingangsstrom, halbe Ausgangsspannung stimmte, aber mit einer
beachtlichen 1,4MHz-Schwingung drauf. Die bekomme ich weg, indem ich
sowohl die Elkos als auch das RC-Glied am Ausgang weglasse, dann ist
alles prima ruhig. Mit dem RC-Glied habe ich recht gleichbleibend etwa
1,3W Umsatz in Wàrme in einem Eingangsspannungsbereich von 4 bis 15V.

Sind die vorràtigen TDA2030A einfach nur mies (Ich habe seinerzeit zur
Reparatur eines Brüllwürfel-Subwofers die Dinger bei Angelika oder Max
bestellt und einer ging gleich hops, der zweite eingelötete làuft bis
heute problemlos, vom Rest habe ich 2 probiert), oder stimmt da
prinzipiell etwas nicht? Ein guter 100nF direkt am Ausgang gegen Masse
làsst das Labornetzteil in die 2A-Begrenzung laufen...

Bernd
 

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#1 Rafael Deliano
30/05/2010 - 20:27 | Warnen spam
trivialen Spannungsteiler aufgebaut



Datenblatt des L265 habe ich nicht gefunden.
Mags aber gegeben haben, gab ja auch L465.
Soweit ich mich erinnere waren die alle
nicht unity-gain stable.
Ausnahme L149 der aber trotzdem die
1Ohm + 100nF am Ausgang benötigt.

MfG JRD

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