Leitfaeden fuer vernuenftige korrekte Ausdrzcksweise?

16/11/2012 - 12:39 von Timo | Report spam
Hallo!

Bei einer Schere, die nicht ganz geschlossen ist, gibt es immer
einen Punkt, an dem die Schnittkanten der beiden Schneiden
zusammenkommen.

Wenn die Schere ganz offen ist, ist dieser Punkt in der Nàhe der
Schraube, mit der die beiden Schneiden verbunden sind.

Wenn die Schere fast geschlossen ist, ist dieser Punkt in der
Nàhe der Spitze der Schere

Es ist denkbar, dass die Geschwindigkeit, mit der beim
Schliessen der Schere die Schneiden aufeinander zubewegt
werden, nur so knapp unterhalb der Lichtgeschwindigkeit
liegt, dass der Punkt, an dem die Schnittkanten der
Schneiden zusammenkommen, sich mit Lichtgeschwindigkeit
oder gar Überlichtgeschwindigkeit in Richtung Scherenspitze
verlagert.

Ich weiss nicht, ob man bei so einem Gedankenspiel überhaupt
von "Verlagerung des Punktes" sprechen kann, denn es geht
ja dabei nicht darum, dass materielle Objekte (über)lichtschnell
in Richtung Scherenspitze bewegt würden, sondern darum,
dass sich mit Überlichtgeschwindigkeit àndert, welcher Ort
die Eigenschaft aufweist, dass dort die Schnittkanten der
Schere zusammenkommen - und zwar aufgrund der Bewegung
unterhalb der Lichtgeschwindigkeit derjenigen Materie, aus
der die Schneiden bestehen.

Ich habe den Eindruck, wenn man sich mit solchen Sachen
auseinandersetzt und sich darüber unterhalten will, kann man
durch ungeschickte Ausdrucksweise ganz schön Verwirrung
anrichten.

Gibts Bücher/Leitfàden/Richtlinien, die ich mir zu Gemüte führen
könnte, damit ich von Anfang an lerne, wie man sich vernünftig
ausdrückt und beim Erklàren unterschiedliche Aspekte korrekt
auseinanderhàlt (bei meinem Gedankenspiel sind das "Bewegung
von Materie" und "Änderung des Ortes, dem eine bestimmte
Eigenschaft zugeschrieben wird") und nicht doch versehentlich
wieder durcheinanderschwurbelt?

Feundliche Grüße

Timo
 

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#1 WM
16/11/2012 - 13:30 | Warnen spam
On 16 Nov., 12:40, Timo wrote:

Es ist denkbar, dass die Geschwindigkeit, mit der beim
Schliessen der Schere die Schneiden aufeinander zubewegt
werden, nur so knapp unterhalb der Lichtgeschwindigkeit
liegt, dass der Punkt, an dem die Schnittkanten der
Schneiden zusammenkommen, sich mit Lichtgeschwindigkeit
oder gar berlichtgeschwindigkeit in Richtung Scherenspitze
verlagert.



Bei passendem Winkel kann die Schere ganz langsam geschlossen werden,
der Schnittpunkt sich aber mit vielfacher Lichtgeschwindigkeit
bewegen. Ist der Winkel fast 0, so besitzt der Schnittpunkt eine fast
unendliche Geschwindigkeit.

Warum sollte man nicht vom Schnittpunkt und seiner Geschwindigkeit
sprechen? Was könnte denn überhaupt eine Geschwindigkeit besitzen,
wenn es keine Bewegung gàbe?

Ich habe den Eindruck, wenn man sich mit solchen Sachen
auseinandersetzt und sich dar ber unterhalten will, kann man
durch ungeschickte Ausdrucksweise ganz sch n Verwirrung
anrichten.

Gibts B cher/Leitf den/Richtlinien,



Ich würde da auf Goethe verweisen: Es tràgt Verstand und rechter Sinn
mit wenig Kunst sich selber vor!

Gruß, WM

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