Lichtdecke selber bauen

17/07/2011 - 01:04 von Sven Schulz | Report spam
Hallo zusammen,

nachdem ich in einem Raum saß (Hotel) der ohne Tageslicht aber mit einer
Lichtdecke ausgestattet war bin ich von der Idee begeistert mir sowas für zu
Hause selber zu bauen bzw. preisgünstig anzuschaffen.
Kennt jemand den Trick warum eine solche Lichtdecke einen derarten Eindruck
macht als ob Sonnenlicht durch Milchglas scheint?
Welche Leuchtmittel werden dort eingesetzt?
Wie bekommt man diese gleichmàßige Lichtabsrahlung hin?

Sven
 

Lesen sie die antworten

#1 Marcel Müller
17/07/2011 - 10:54 | Warnen spam
Hallo!

On 17.07.11 01.04, Sven Schulz wrote:
nachdem ich in einem Raum saß (Hotel) der ohne Tageslicht aber mit einer
Lichtdecke ausgestattet war bin ich von der Idee begeistert mir sowas
für zu Hause selber zu bauen bzw. preisgünstig anzuschaffen.
Kennt jemand den Trick warum eine solche Lichtdecke einen derarten
Eindruck macht als ob Sonnenlicht durch Milchglas scheint?



Weil vernünftige Leuchtmittel verbaut sind.

Schmeiß die ganzen ESLs weg und das alte Glühobst gleich hinterher und
montiere ein paar gute alte 120cm Leuchtsoffröhrenhalter an die Decke,
bestückt mit Vollspektrum-Röhren, wie z.B. Osram Colorproof (oder so
àhnlich) oder Osram Bio-irgendwas. Erstere haben 5000K, was dem
Sonnenlicht schon recht gut nahe kommt, zweitere 6500K was eher diffusem
Tageslicht entspricht. Selbst ohne Milchglasscheibe davor gibt das schon
einen ziemlich guten Tageslichtersatz. Die 6500K Röhren kosten um die
5-10 Euro und liegen in jedem Baumarkt rum. Ist also kein Hexenwerk. Die
sonnenlichàhnlichen 5000K Röhren sind etwas schwerer zu bekommen.


Welche Leuchtmittel werden dort eingesetzt?



Vermutlich so etwas, wie ich es gerade genannt habe.

Wie bekommt man diese gleichmàßige Lichtabsrahlung hin?



Mit geeigneten Reflektoren. Jeder TFT Bildschirm mit CCFL-Backlight löst
die gleiche Aufgabe auf wenigen Millimetern mehr oder minder perfekt.
Genau an diesem Punkt wird die Sache allerdings teuer. Man muss schon
ziemlich viel von Optik und simulierter Lichtausbreitung verstehen, um
das auf eigene Faust halbwegs hinzubekommen. Jedenfalls, solange der
Wirkungsgrad noch irgend eine vernünftige Rolle spielt.

Bei Sonnenlicht-Emulation sollte man daran denken, dass die
direktionalitàt des Sonnenlichts ein durchaus relevanter Teil der
Wahrnehmung ist. Diffuses Sonnenlicht wirkt also nicht notwendigerweise
besonders natürlich.


Aber was hat das alles eigentlich mit Elektronik zu tun?

Xpost & fup nach de.rec.heimwerken.

Falls jemand noch etwas besseres weiß, bitte anpassen.


Marcel

Ähnliche fragen