Liénard-Wiechert-Potentiale

10/03/2009 - 18:07 von Alexander Erlich | Report spam
Hallo,

ich lerne gerade für eine Prüfung in theoretischer Elektrodynamik und
Relativitàtstheorie und bin Folgendem begegnet: Wenn man die Liénard-
Wierchert-Potentiale einer gleichförmig bewegten Punktladung
aufschreibt und per Galilei-Transformation ins mitbewegte System
transformiert, steht nicht das skalare Potential einer ruhenden
Punktladung da (wie man es erwarten würde), sondern es sind noch
einige Faktoren im Nenner. In der Vorlesung wurde gezeigt, dass im
mitbewegten System das richtige Ergebnis rauskommt, wenn man statt der
Galilei-Trafo die Lorentz-durchführt.

Dies ist eigentlich ein Weg, wie man rein aus der kassischen Edynamik
auf die Realtivitàtstheorie kommen kann. Ich frage mich, wie Einstein
das gemacht hat. Hat er womöglich diesen Weg genommen? Wenn ich mich
nicht tàsuche, waren zu seiner Zeit die Voraussetzungen dafür ja
gegeben (Liénard-Wiechert-Potentiale und Lorentz-Trafo bekannt).

Wenn er einen anderen Weg genommen hat, würde mich interessieren,
welchen. Ich wàre sehr dankbar, wenn ihn jemand kurz schildern könnte.
Ich bin im Moment zeitlich etwas knapp, ansonsten würde ich in die Bib
fahren und mir Zur Elektrodynamik bewegter Körper ausleihen, da müsste
es ja drinstehen.

Gruß
Alexander
 

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#1 Alexander Erlich
10/03/2009 - 18:09 | Warnen spam
"Dies ist eigentlich ein Weg, wie man rein aus der kassischen Edynamik
auf die Realtivitàtstheorie kommen kann"

Das habe ich ungeschickt formuliert - natürlich nicht vollstàndig,
aber das ist ein Weg zu sehen, dass was nicht stimmt.

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