Link Layer Recovery in 802.11 Netzwerken

16/10/2008 - 17:57 von Detlef | Report spam
Sorry, wenn das jetzt eine FAQ ist.

Daß eine Linklayerrecovery in 802.11 Netzen _möglich_ ist, weiß ich
definitiv, es gibt Arbeiten, die diese nutzen.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob diese immer aktiv ist, oder ob man
sie ein- bzw. ausschalten kann. Ich habe bisher auch in praktischen
Fàllen keine Konfigurationsmöglichkeit gesehen.

Kann mir da bitte jemand weiterhelfen?

Danke.
 

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#1 Till Wollenberg
19/10/2008 - 19:00 | Warnen spam
Hallo!

* "Detlef" schrieb:
Sorry, wenn das jetzt eine FAQ ist.

Daß eine Linklayerrecovery in 802.11 Netzen _möglich_ ist, weiß ich
definitiv, es gibt Arbeiten, die diese nutzen.



Unter "link layer recovery" verstehe ich ganz allgemein die Idee,
"verlorene" (also z.B. bei der Übertragung gestörte) Frames auf
Layer 2 durch Neuübertragung o.à. zu "retten", anstatt sich auf
die Korrekturmaßnahmen höherer Layer zu verlassen.

Dass damit ein konkretes Verfahren bezeichnet wird, ist mir nicht
bekannt. Kannst Du bitte definieren, was genau Du darunter verstehst?

Ich bin mir aber nicht sicher, ob diese immer aktiv ist, oder ob man
sie ein- bzw. ausschalten kann. Ich habe bisher auch in praktischen
Fàllen keine Konfigurationsmöglichkeit gesehen.

Kann mir da bitte jemand weiterhelfen?



Also 802.11 nutzt ja "by design" ein simples Stop-and-Wait-Verfahren:
jeder Frame wird so oft neu gesendet, bis ein ACK von der Gegenseite
empfangen wurde (oder das "retry limit" erreicht wurde). Nach meiner
Definition ist das bereits eine Form von link layer recovery.

Warum sollte man das abschalten können? (Wenn das aus irgendwelchen
Gründen stört, kann man einzelne Frames ja als link layer broadcast
senden, dann werden aus naheliegenden Gründen keine ACKs abgewartet.)

Gruß, Till.

e-mail: wollenberg (at) web (punkt) de

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