Linux Distri für ältere Hardware und Installationsfaule

01/12/2013 - 20:52 von Marcel Müller | Report spam
Hallo,

ich habe hier noch einige Ubuntus 10.04 Desktops, die ein Upgrade
brauchen. Die Frage ist, was nehmen? Die VMs habe ich schon lànger auf
xubuntu 12.04 hoch gezogen. Kann man ganz gut benutzen, aber auf zwei
Desktops lief es nicht sinnvoll (X schnarchlangsam) und in den VMs auch
nur mit Backports-Kernel - mehr habe ich dann nicht mehr probiert.

Hier in der Gruppe liest man immer mal Mint. Die langen
Support-Zeitràume sprechen jedenfalls dafür. Das letzte LTS-Release ist
allerdings auch die 12 und somit ein Teil des Support-Zeitraums schon weg.

Oder nimmt man gleich direkt Debian? Das kommt vielleicht mit der
àlteren Hardware noch mit am besten klar.

Es geht um
#1 AMD Athlon XP 2 GHz, 1 GB, nForce2, Matrox G550
#2 AMD Athlon 64 X2 (AM2), 2 GB, AMD 690, einfache nVidia PCIe GraKa
#3 AMD Athlon 64 X2 (AM3), 4 GB, AMD 880 (glaube ich), OnBoard GraKa
#4 AMD Athlon 1GHz, 512 MB, nVidia Geforce MX
(ganz schön AMD-lastig, obwohl die Rechner sehr unterschiedlichem
Ursprungs sind.)

#3 ist ziemlich aktuell. Da dürfte alles drauf laufen. Dafür ist es für
eine Rentnerin, sollte also "Wartungsarm" sein. Und wenn es keine zu
krasse Umgewöhnung von Gnome 2 wàre, wàre auch hilfreich.

Bei #1 und #4 ist die GraKa das Problem. Die Matrox làuft mit neueren
Kerneln im X nicht mehr (kein DRI). Das ist nicht sinnvoll nutzbar. Die
GraKa kann ich auch nicht tauschen, wegen hochauflösenden Monitor.
Bei #4 hatte ich mit xubuntu 12.04 auch kein Glück - ebenfalls
schnarchlangsam.
Allerdings werden #1 und #4 fast nur noch als Intranet-Thin-Clients für
die Remote-VMs genutzt - viel mehr packen die eh nicht. Insofern könnte
ich da das 10.04 auch weiter laufen lassen. Die kritischen Programme,
wie FF könnte man durchaus auch deinstallieren. Wird sowieso praktisch
nicht verwendet.

#2 kann ich nicht einschàtzen. Ich vermute aber, dass die Hardware nicht
das Problem wird. Aber die Kiste muss gesichert werden. Soll für
Home-Banking ran.

Irgendwelche Tips?


Marcel
 

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#1 Christoph Schmees
01/12/2013 - 21:28 | Warnen spam
Am 01.12.2013 20:52, schrieb Marcel Müller:
Hallo,

ich habe hier noch einige Ubuntus 10.04 Desktops, die ein Upgrade
brauchen. Die Frage ist, was nehmen? Die VMs habe ich schon
lànger auf xubuntu 12.04 hoch gezogen. Kann man ganz gut
benutzen, aber auf zwei Desktops lief es nicht sinnvoll (X
schnarchlangsam) und in den VMs auch nur mit Backports-Kernel -
mehr habe ich dann nicht mehr probiert.

Hier in der Gruppe liest man immer mal Mint. Die langen
Support-Zeitràume sprechen jedenfalls dafür. Das letzte
LTS-Release ist allerdings auch die 12 und somit ein Teil des
Support-Zeitraums schon weg.

Oder nimmt man gleich direkt Debian? Das kommt vielleicht mit der
àlteren Hardware noch mit am besten klar.

Es geht um
#1 AMD Athlon XP 2 GHz, 1 GB, nForce2, Matrox G550
#2 AMD Athlon 64 X2 (AM2), 2 GB, AMD 690, einfache nVidia PCIe GraKa
#3 AMD Athlon 64 X2 (AM3), 4 GB, AMD 880 (glaube ich), OnBoard GraKa
#4 AMD Athlon 1GHz, 512 MB, nVidia Geforce MX
(ganz schön AMD-lastig, obwohl die Rechner sehr unterschiedlichem
Ursprungs sind.)

#3 ist ziemlich aktuell. Da dürfte alles drauf laufen. Dafür ist
es für eine Rentnerin, sollte also "Wartungsarm" sein. Und wenn
es keine zu krasse Umgewöhnung von Gnome 2 wàre, wàre auch
hilfreich.

Bei #1 und #4 ist die GraKa das Problem. Die Matrox làuft mit
neueren Kerneln im X nicht mehr (kein DRI). Das ist nicht
sinnvoll nutzbar. Die GraKa kann ich auch nicht tauschen, wegen
hochauflösenden Monitor.
Bei #4 hatte ich mit xubuntu 12.04 auch kein Glück - ebenfalls
schnarchlangsam.
Allerdings werden #1 und #4 fast nur noch als
Intranet-Thin-Clients für die Remote-VMs genutzt - viel mehr
packen die eh nicht. Insofern könnte ich da das 10.04 auch weiter
laufen lassen. Die kritischen Programme, wie FF könnte man
durchaus auch deinstallieren. Wird sowieso praktisch nicht
verwendet.

#2 kann ich nicht einschàtzen. Ich vermute aber, dass die
Hardware nicht das Problem wird. Aber die Kiste muss gesichert
werden. Soll für Home-Banking ran.

Irgendwelche Tips?




jau.
a) #4 solltest du mehr RAM spendieren, wenn das geht. #1 auch,
aber der kann wahrscheinlich gar nicht mehr als die 1GB.

b) Ubuntu kann ich nur abraten. Es ist viel zu aufgeblàht und
spioniert (was vielleicht zusammenhàngt). Nimm Mint.

c) bei #1 und #4 würde ich xfce als DE nehmen (es gibt eine
fertige Variante auf xfce zum DL); bei #4 eventuell sogar auf
lxde zurrück gehen. Das ist noch deutlich schlanker, aber auch
etwas spartanisch. #2 und #3 sollten auch mit MATE als DE
vernünftig laufen; das ist eine "Fortsetzung" von Gnome2. ;-)

d) Persönlich bin ich ein großer Freund von Cairo-Dock. Seit
meine Frau das gesehen hat, wollte sie es auch und will das auf
ihren beiden Rechnern (Büro und Laptop) keinesfalls mehr missen. :-)

e) Ein Beispiel: Der Laptop meiner Frau ist ein guter alter
ThinkPad T42 (noch IBM!) mit Pentium-m 1,7 GHz und 1GB RAM.
Darauf làuft Mint 13 LTS mit xfce und Cairo-Dock zwar nicht wie
eine Rakete, aber völlig zufrieden stellend.

Christoph

email:
nurfuerspam -> gmx
de -> net

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