Linux-Fan muss Windows benutzen

27/04/2008 - 00:03 von Holger Bruns | Report spam
Das berichtete ZD-News:

"Scott McCausland, ein wegen Copyrightverletzung verurteilter Linux-Fan, hat
von seinen Bewàhrungshelfern die Auflage bekommen, dass er auf seinen
Computer nur Windows als Betreibssystem installieren darf.

McCausland wurde verurteilt, weil er unter anderem den Film "Star Wars -
Episode III" illegal auf den Peer-to-Peer-Sharing-Service von Elitetorrents
hochgeladen hatte, bevor deren Server vom FBI abgeschaltet wurde. Für
dieses Vergehen wurde er zu fünf Monaten Haft und fünf Monaten Hausarrest
verurteilt. Jetzt wurde er aus dem Gefàngnis entlassen und soll als Teil
seiner Bewàhrungsauflagen von Linux auf Windows wechseln.

"Mein Bewàhrungshelfer hat mir erklàrt, dass sie eine Überwachungssoftware
auf meinem Computer installieren müssen, doch diese Software wird nicht von
meiner Linux-Version Ubuntu 7.04 unterstützt. Sollte ich also wieder einen
PC verwenden wollen, muss ich mit Microsoft Windows arbeiten", sagt
McCausland.

McCausland und sein Anwalt wollen gegen diese Auflage vorgehen. "Es geht mir
nicht darum, dass ich überwacht werden soll. Es geht mir darum, dass ich
mein Leben umstrukturieren muss. Ich bin gezwungen, neue Software zu
kaufen, obwohl ich gerade arbeitslos bin und wegen meiner Verurteilung auch
schlechte Aussichten auf einen neuen Job habe. Das ist einfach làcherlich",
so McCausland."

Mal abgesehen davn, daß dieser "Star-Wars-Müll" so krank und bescheuert ist
wie "Computer! Hol mir einen runter! Jawoll, Captain!" aus dem StarDreck
der Paramount, unfreiwillig wird doch eingestanden, daß sich Linux-Systeme
nicht so leicht ausspionieren lassen wie Fenstersysteme von Microsoft.
Okay, ich wollte es mal weiterleiten.

Grüße, Holger
 

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#1 Heiko Nocon
27/04/2008 - 01:39 | Warnen spam
Holger Bruns wrote:

unfreiwillig wird doch eingestanden, daß sich Linux-Systeme
nicht so leicht ausspionieren lassen wie Fenstersysteme von Microsoft.



Geistiger Dünnschiß.

Alles, was da "eingestanden" wird, ist die Tatsache, daß es die
verfügbare Überwachungssoftware derzeit nur in einer Windows-Version
gibt. Wie so viele andere, für die Nutzer attraktivere Software übrigens
auch...

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