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Linux-Server als Fibre Channel SAN?

07/12/2008 - 21:07 von Joern Bredereck | Report spam
Hallo,

momentan verwenden wir hier eine kleine iSCSI-Umgebung bestehend aus
einem vom USB-Stick bootenden Minimal-Debian als iSCSI-SAN und
verschiedenen Ubuntu-Servern, die sich die iSCSI-Platten von diesem SAN
"holen".

Da es bei dieser Lösung immer wieder mal zu Engpàssen im Disk I/O kommt,
überlegen wir nun von iSCSI auf Fibre Channel zu wechseln.

Meine Frage wàre nun: Geht das auch mit Linux-Bordmitteln, oder ist
hierfür die Anschaffung eines teuren propritàren FC-SANs die einzige
Lösung? Oder anders gefragt: Kann ich aus meinem iSCSI-Linux-SAN-Host
einen FC-Host machen?

Es mag sein, dass ich die falschen Suchwörter verwendet habe, aber bei
Google finde ich zum Thema FC immer nur kommerzielle SAN-Lösungen und in
Kombination mit dem Suchwort "Linux" oder "Debian" immer nur
Anleitungen zum Einbinden der FC-Clients unter Linux.

Was ich suche wàre ein Tutorial/Howto oder auch ein gutes Buch, welches
den Betrieb eines Linuxbasierten FC-SANs beschreibt. Bin für jeden Tipp
dankbar!

Gruß,

Jörn
 

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#1 Sven Hartge
08/12/2008 - 11:15 | Warnen spam
Joern Bredereck wrote:

Da es bei dieser Lösung immer wieder mal zu Engpàssen im Disk I/O kommt,
überlegen wir nun von iSCSI auf Fibre Channel zu wechseln.

Meine Frage wàre nun: Geht das auch mit Linux-Bordmitteln, oder ist
hierfür die Anschaffung eines teuren propritàren FC-SANs die einzige
Lösung? Oder anders gefragt: Kann ich aus meinem iSCSI-Linux-SAN-Host
einen FC-Host machen?



Die kurze Antwort: Nein.

Die lange Antwort: Wenn du einen FC-HBA findest, den du unter Linux im
Target-Mode betreiben kannst _und_ du eine stabile Version von scsi_trgt
in den Kernel gepatcht und zum Laufen bekommst: dann ja. Also
eigentlich: Nein.



Sig lost. Core dumped.

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