Linux-Source zur Windows-exe kompilieren?

03/09/2011 - 13:51 von m | Report spam
[FUp2 de.comp.os.ms-windows.programmer]

Tach Experten,

ich möchte einen kleineren Linux-Quelltext zu einer ausführbaren Win-exe
kompilieren.
Nein, nicht unter Cygwin, das habe ich bereits gemacht, wie man aus
meinem Posting sieht.
Es geht nàmlich konkret um den aktuellen Source von Tin 2.0.0, den man
als komprimiertes tar.gz-Archiv unter
<ftp://ftp.tin.org/pub/news/clients/tin/stable/> findet.

Ich habe mich zumindest schonmal soweit informiert, als dass es einen
freien Compiler gibt: <http://www.mingw.org/>.

Meine Frage wàre: hat Jemand damit Erfahrung?
Kann man einfach jenen Linux-Source direkt damit verarbeiten oder müßte
man einiges anpassen?
Ergeben die Kompilate wirklich eigenstàndige exe, die direkt in der
Aufgabeaufforderung cmd lauffàhig sind?

Gibt es eine brauchbare Anleitung, wie sowas mit diesem Compiler macht,
also wie man einen Linux-Source damit verarbeitet (Link?)?

Uwe
 

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#1 Stefan Reuther
03/09/2011 - 14:53 | Warnen spam
Uwe Premer wrote:
ich möchte einen kleineren Linux-Quelltext zu einer ausführbaren Win-exe
kompilieren.
Nein, nicht unter Cygwin, das habe ich bereits gemacht, wie man aus
meinem Posting sieht.
Es geht nàmlich konkret um den aktuellen Source von Tin 2.0.0, den man
als komprimiertes tar.gz-Archiv unter
<ftp://ftp.tin.org/pub/news/clients/tin/stable/> findet.



"Kleiner" ist dann aber deutlich untertrieben.

Ich habe mich zumindest schonmal soweit informiert, als dass es einen
freien Compiler gibt: <http://www.mingw.org/>.

Meine Frage wàre: hat Jemand damit Erfahrung?
Kann man einfach jenen Linux-Source direkt damit verarbeiten oder müßte
man einiges anpassen?
Ergeben die Kompilate wirklich eigenstàndige exe, die direkt in der
Aufgabeaufforderung cmd lauffàhig sind?



MinGW erzeugt Programme, die unter der Eingabeaufforderung lauffàhig
sind und keine weiteren DLLs benötigen.

Ein ausgewachsenes Programm wie tin braucht aber mindestens eine
Terminal-Bibliothek. Außerdem wird es Annahmen über das Layout des
Dateisystems ("das Wurzelverzeichnis heißt '/', nicht 'c:\'") und den
Inhalt der Umgebungsvariablen ("der Zeichensatz steht in LC_CTYPE")
treffen, die unter "nacktem" Windows nicht zutreffen, und das Makefile
wird Unix-Befehle verwenden, die du unter nacktem Windows nicht hast.

Gibt es eine brauchbare Anleitung, wie sowas mit diesem Compiler macht,
also wie man einen Linux-Source damit verarbeitet (Link?)?



Die übliche Anleitung für ein nicht speziell auf MinGW angepasstes
Programm lautet: nimm Cygwin.


Stefan

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