Linuxserver erneuern

21/07/2010 - 12:44 von Peter Mairhofer | Report spam
Hallo!

Ich habe einen Linuxserver am laufen in etwa 7 OpenVZ Containern diverse
Dienste verrichtet (davon mehrere Apaches, ...). Jetzt soll (zumindest
temporàr; zum Testen) auch noch Vista und Win7 in einer VirtualBox
gestartet werden. Vista làsst sich aber nichtmal installieren. Das
System ist zu alt: P4 2 Ghz auf einem ASUS P4S533-E Board mit 1264 MB RAM.

Ich habe mir bisher die Komponenten immer günstigst gebraucht/geschenkt
besorgt. An dem jetzigen System gibts auch ziemlich viel was mich stört:
Hoher Verbrauch, auf dem System funktioniert keine RILOe Karte und daher
kein Remote KVM.

Ich hab mich jetzt mal ein bisschen in Geizhals geschaut, werde
allerdings völlig erschlagen von den vielen Möglichkeiten.

Eigentlich hàtte ich folgende Anforderungen (klingen nach eierlegender
Wollmilchsau, aber ein Kompromiss muss es ohnehin werden):

1.) Schnell genug für oben Homeserver, zumindest eine OpenVZ Instanz und
die beschrieben VirtualBoxen
2.) Wenn möglich niedriger Verbrauch. Das jetzige System hat ca. 130W.
3.) Volle und stabile Linuxunterstützung. Also muss out-of-the-box mit
einem aktuellen Debian stable laufen. Vor allem stabil und gut:
GBit-Ethernetcontroller, SATA (incl. eSATA).
4.) Hardwarevirtualisierung
5.) Ich habe von Intel vPro gehört. Genau das was ich mir immer
gewünscht habe: Eingebaute KVM
6.) PCI muss (noch) möglich sein.
7.) Darf natürlich auch nicht fehlen: möglichst GÜNSTIG! :-)

Hat irgendjemand Tipps? Zumindest richtungsweisend? Intel oder AMD? 64
Bit? Welche CPU? Xeon/Opteron wird vermutlich zu teuer/stromfressend
sein. Intel Atom zu schmalbrüstig? DDR{1,2,3}?

Oder vielleicht überhaupt keine Neuanschaffung? Vielleicht einfach das
vorhandene System mit mehr RAM aufrüsten?

Danke im Vorraus!

LG
Peter

PS: Lautstàrke wàre zumindest egal ;-) da das Ding in ein 19'' Gehàuse
kommt und dann ins Rack im Keller ...
 

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#1 Ansgar Strickerschmidt
21/07/2010 - 13:07 | Warnen spam
Also schrieb Peter Mairhofer:

Hallo!

Eigentlich hàtte ich folgende Anforderungen (klingen nach eierlegender
Wollmilchsau, aber ein Kompromiss muss es ohnehin werden):

1.) Schnell genug für oben Homeserver, zumindest eine OpenVZ Instanz und
die beschrieben VirtualBoxen
2.) Wenn möglich niedriger Verbrauch. Das jetzige System hat ca. 130W.
7.) Darf natürlich auch nicht fehlen: möglichst GÜNSTIG! :-)



Ich würde dann zu einem AMD Phenom II X4-System raten.

3.) Volle und stabile Linuxunterstützung. Also muss out-of-the-box mit
einem aktuellen Debian stable laufen. Vor allem stabil und gut:
GBit-Ethernetcontroller, SATA (incl. eSATA).
4.) Hardwarevirtualisierung



Heutzutage Standard...

6.) PCI muss (noch) möglich sein.



... heutzutage nicht mehr so richtig Standard. Da musst du halt dann bei
der Boardauswahl entsprechend aufpassen. Dafür gibt es aber noch viel mehr
Kriterien, wie Lüftersteuerung/Überwachung (Für einen Server wichtig!) und
allgemeine Features des Boards...

5.) Ich habe von Intel vPro gehört. Genau das was ich mir immer
gewünscht habe: Eingebaute KVM



Ob AMD das auch irgendwo hat, keine Ahnung. Beißt sich vmtl. vor allem mit
Deinem Punkt 7...

Oder vielleicht überhaupt keine Neuanschaffung? Vielleicht einfach das
vorhandene System mit mehr RAM aufrüsten?



Ach nö, lass stecken ;) ... Lieber ein neues, und dann gleich 8GB rein.

Ansgar

*** Musik! ***

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