Lithium Batterie: Tod + Spannungslage?

09/06/2010 - 02:22 von Stefan Hundler | Report spam
Moin!

Ich hab vor 3 Jahren zur Sicherheit eine Lithiumbatterie (3,6 o. 3,7V?)
gewechselt. Die alte war wohl von 96 oder 99. Ausgelötet und Spannung messen
lieferte keine Auffàlligkeiten.

Nun werde ich zu selben Geràt gerufen und hab erst noch groß getönt, dass
diese ewig halten (>10 Jahre) und ich sie erst vor kurzem erneuert hatte.

Nach viel Suchen doch mal gemessen ... unter 1V. ;-(
Also mal die Zelle Alleine mit einer Autobatterie wiederbelebt. Das brachte
schnell 3,8V und die Kiste lief wieder. Komisch war aber, dass nach 1-2
Stunden weder eine Fehlermeldung kam, eingelötet hatte die Batterie zu
dieser Zeit wieder 3,74V.

Notreparatur war dann eine Batteriebox mit 3 alten Zellen was nun bei 4,44V
problemlos làuft.


Gibt es da solche Qualitàtsunterschiede, dass die eine Batt 10 Jahre und die
neue nur 2-3 Jahre hàlt?

Ich sehe es gibt wohl auch schon Li-Batterien für Taschenlampen u.à. mit
geringeren Spannungen. Haben die auch eine so lange Haltbarkeit? Bei einer
Batterie (TekCell 1/2 AA) mit Lötbeinchen sollte man aber doch davon
ausgehen, dass die für eine Langzeitanwendung ausgelegt ist.

Welche Leerlaufspannung haben die normalerweise?
Da das Geràt (ca. 15 Jahre alt) auch mit 3,74V das kaspern anfàngt, ist für
mich nicht das beste Zeichen. Ich weiß aber auch nicht wie genau der
Batt-Test bei dem durchgeführt wird.

Evtl. doch neue Mignonzellen in Batt-Box als Dauerlösung?

CU Stefan
 

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#1 gUnther nanonüm
09/06/2010 - 03:30 | Warnen spam
"Stefan Hundler" schrieb im Newsbeitrag
news:

Ich hab vor 3 Jahren zur Sicherheit eine Lithiumbatterie (3,6 o. 3,7V?)
gewechselt. Die alte war wohl von 96 oder 99. Ausgelötet und Spannung
messen lieferte keine Auffàlligkeiten.

Nun werde ich zu selben Geràt gerufen und hab erst noch groß getönt, dass
diese ewig halten (>10 Jahre) und ich sie erst vor kurzem erneuert hatte.

Nach viel Suchen doch mal gemessen ... unter 1V. ;-(
Also mal die Zelle Alleine mit einer Autobatterie wiederbelebt. Das
brachte schnell 3,8V und die Kiste lief wieder. Komisch war aber, dass
nach 1-2 Stunden weder eine Fehlermeldung kam, eingelötet hatte die
Batterie zu dieser Zeit wieder 3,74V.

Notreparatur war dann eine Batteriebox mit 3 alten Zellen was nun bei
4,44V problemlos làuft.


Gibt es da solche Qualitàtsunterschiede, dass die eine Batt 10 Jahre und
die neue nur 2-3 Jahre hàlt?



Hi,
oh ja, der Hersteller machts.


Ich sehe es gibt wohl auch schon Li-Batterien für Taschenlampen u.à. mit
geringeren Spannungen. Haben die auch eine so lange Haltbarkeit? Bei einer
Batterie (TekCell 1/2 AA) mit Lötbeinchen sollte man aber doch davon
ausgehen, dass die für eine Langzeitanwendung ausgelegt ist.



Eigentlich schon. Fragt sich halt, ob es vom Markenhersteller oder vom
Chinaplagiator stammt.


Welche Leerlaufspannung haben die normalerweise?
Da das Geràt (ca. 15 Jahre alt) auch mit 3,74V das kaspern anfàngt, ist
für mich nicht das beste Zeichen. Ich weiß aber auch nicht wie genau der
Batt-Test bei dem durchgeführt wird.



Vermutlich der Innenwiderstand, Spannung an Lithium mit dem LCD-Voltmeter?
Bei Me0widerstand >1MegOhm...da ergibt das keinen Sinn.
Eine einmal unter 2,5Volt entladene Lithium ist Schrott...die "Ladung"
erzeugt irgendwo dadrin eine neue Sekundàrzelle mit der Nennspannung, aber
praktisch keiner Kapazitàt. Und erbàrmlichem Strom.


Evtl. doch neue Mignonzellen in Batt-Box als Dauerlösung?



Nö, besser nicht. Die Lithiumzelle ist vermutlich kleiner, man sollte keine
Leitungen weit aus der Platine herausführen. Zur Not gbits aber auch fertige
Zink-Kohle-Blöcke, um soeine Lithiumzelle zu ersetzen. Sind meist größer und
garantiert auslaufsicher. Die Mignon-Sàurezellen in der Box sind mit ihren
Kontakten eine Fehlerquelle.
Man sollte das aber beobachten, kann sein, daß die Schaltung sich mehr Strom
genehmigt als geplant und dadurch die Zelle leersaugt. Etwa weil die
"Lade-Diode", die im Betrieb von der Bordspannung abzweigt, kaputt ist und
so die Uhr/was immer stàndig auf Reserve nuckelt. Leere
Zink-Kohle-Primàrzellen laufen sehr gerne aus, insbesondere wenn sie gaaanz
langsam leergenuckelt werden...dadrauf achten und ev. so anbringen, daß es
keine Sekundàrschàden gibt.

mfg,
gUnther

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