Lithium-Brennstoffzelle

07/10/2009 - 00:49 von Tom Berger | Report spam
Mir ist kein besserer Titel eingefallen - Lithium-Brennstoffzelle soll im
Wesentlichen für einen Lithium-Luft-Akku stehen
(http://www.technologyreview.com/energy/22780/,
http://en.wikipedia.org/wiki/Lithium_air_battery), bei dem wie bei der
H2-Brennstoffzelle das Kathodenmaterial (in dem Fall eben Lithium anstatt
H2) an Tankstellen nachgefüllt werden kann. Beim Tankvorgang wird dann auch
das Reaktionsprodukt Li2O2 abgegeben, so dass der Reduktionsprozess dann in
der Tankstelle wieder durch Zuführung elektrischer Energie umgekehrt werden
kann. Der Ladevorgang eines Lithium-Akkus wird also - wie im Prinzip bei
der H2-Brennstoffzelle auch - außerhalb des Akkus durchgeführt.

5 kg metallisches Lithium setzen bei der Oxydation ca 60 kWh frei, die bei
einem Elektroauto für ca 400 km Reichweite gut wàren.

Das würde das große Problem der Li-Luft-Akkus lösen, dass der Ladevorgang
des Akkus das metallische Lithium an der richtigen Stelle ablagern muss.
Dafür verwendet IBM komplizierte Kohlenstoff-Nanostrukturen. Tatsàchlich
wird das Problem dann natürlich in die "Tankstelle" verlagert, die aus dem
Li2O2 wieder metallisches Li in geeigneter Form herstellen muss.

Wer hat Ideen dazu? Wer hat Einwànde prinzipieller Art? Welche Probleme tun
sich da auf, wie könnte man sie lösen?

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#1 Joachim Pimiskern
07/10/2009 - 07:18 | Warnen spam
Tom Berger schrieb:
5 kg metallisches Lithium setzen bei der Oxydation ca 60 kWh frei,
die bei einem Elektroauto für ca 400 km Reichweite gut wàren.



Hört sich brisant an. Könnte das Lithium durch unglückliche
Umstànde heiß verbrennen?

Vor kurzem las ich von einer Redox-Flow-Autobatterie.
Da wird nur Elektrolytflüssigkeit beim Tanken gewechselt.

Grüße,
Joachim

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