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04/05/2008 - 21:42 von Jens-Olaf Lindermann | Report spam
@Martin Schnitkemper

http://www.linux-community.de/Neues/story?storyid 090

HTH




Debian GNU/Linux 4.0 stable
 

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#1 Martin Schnitkemper
05/05/2008 - 22:26 | Warnen spam
· Jens-Olaf Lindermann schrieb:

http://www.linux-community.de/Neues/story?storyid 090



Vielen Dank für Deine Bemühungen. Ich werde es mal nach der Anleitung
ausprobieren, wàhrend der Woche komme ich aber nicht dazu.

Ich habe aber gestern die Zeit genutzt und mir mal debian-4.0r3 besorgt,
zunàchst die erste DVD. Die Installation lief ziemlich reibungslos, ich
konnte auf die Installation aber kaum Einfluß nehmen. So bekam ich GNOME
als Desktop, obwohl ich eigentlich KDE den Vorzug gebe. Deswegen habe ich
mir danach noch mal die erste CD für KDE geholt und damit die Installation
wiederholt.

Nach der Installation zeigte sich der Desktop àhnlich wie ich ihn auch von
kubuntu gewohnt war, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der Softwarestand
ist aber doch ziemlich veraltet für eine Distribution, die im Februar 2008
veröffentlicht wurde. Der Kernel ist 2.6.18 und KDE 3.5.5. Welche
Repositories muß ich zusàtzlich aufnehmen, um z. B. KDE zu aktualisieren?
Ich vermute mal, im Testing-Zweig wird es schon etwas neueres geben. Und
aus welchem Repository kann ich nicht-quelloffene Anwendungen wie z. B. den
Adobe-Reader bekommen? Sind die kubuntu-Paketquellen auch für Debian zu
verwenden, oder sind die Pakete inkompatibel zueinander?

Nach dem ersten Start fiel mir sofort auf, daß die Systemzeit nicht stimmte.
Hier wird offensichtlich UTC statt lokaler Zeit angenommen, da die Uhr
exakt zwei Stunden vor ging. Bei der Installation wurde ich nicht nach der
Zeitzone gefragt, und jetzt weiß ich nicht, wo ich UTC abschalten könnte,
dafür fehlt mir eben wieder ein Konfigurationstool. Da werde ich mal wieder
recherchieren müssen, in welcher Konfigurationsdatei ich das àndern kann.

Richtig übel wurde es wieder bei der Schriftenkonfiguration, ich habe da ja
meine eigenen Vorstellungen ;)

Die Schriften unter KDE sind noch in Ordnung und auch gut konfigurierbar.
Probleme gibt es aber wieder bei GTK2-Anwendungen wie Firefox, XChat oder
Synaptic. Da sind sie Schriften viel zu klein, und vor allem ist es auch
eine andere Schriftart als die, die ich unter KDE eingestellt habe. Ich
hatte schon mal die ~/gtkrc-2.0 aus meiner aktuellen SUSE-Konfiguration
übernommen, das zeigt aber überhaupt keine Wirkung. Besonderer Ausreißer
ist hier Audacity, das zwar den Font von KDE übernimmt, aber viel zu groß
ist. Das habe ich bis heute nicht verstanden, daß man dieses Problem der
einheitlichen Darstellung nicht in den Griff bekommt. Ich verweise in
diesem Zusammenhang immer gerne auf die Mandriva-Distribution, die das (wie
auch immer) geschafft haben.

Ich werde mal damit arbeiten, aber da werden bestimmt noch etliche Fragen
hochkommen. Wahrscheinlich werde ich es doch nicht nach meinen Wünschen
flott bekommen.

Vom Zeitplan kàme mir ein Wechsel schon ganz recht: Ende November 2008 làuft
der Support für openSUSE-10.2 aus, für die Zeit ist auch die
Veröffentlichung von Lenny geplant. Bis dahin habe ich ja noch genügend
Zeit, Erfahrungen mit Debian zu sammeln um dann im November zu entscheiden,
ob ich wechseln werde oder nicht. Wenn ich diese Fontprobleme aber nicht in
den Griff bekommen, wird daraus nichts, das ist für mich ein KO-Kriterium.
Zumindest werde ich mich bis dahin nicht mehr mit openSUSE-11.0 abplagen.

In welcher Gruppe können wir die Diskussion eigentlich fortführen? Ich habe
alt.os.linux.debian abonniert und lese da erst mal mit, mir wàre aber eine
deutschsprachige Gruppe lieber, habe bis jetzt nur moderierte Gruppen von
Mailinglisten entdeckt.

Martin.

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