Logik und Konstanten (Physik) bestimmen den nächsten Schritt des Lebens und der Welt

29/04/2014 - 12:55 von R.H. | Report spam
Am 27.04.2014 14:35, schrieb Klaus Roggendoerf:

Am 27.04.2014 13:43, schrieb R.H.:

Am 27.04.2014 12:29, schrieb Carsten Thumulla:

R.H. schrieb:






.
.
.


schon, aber nicht DIE Freiheit, denn die kannst du nicht durch
Vergrößerung der Wahlmöglichkeiten erreichen, sondern nur durch
absolute Wahlfreiheit, was aber nur möglich ist ohne
Abhàngigkeiten, also pur per Zufallswahl.




Was nur blinde oder bewußte Willkür wàre! Die haben wir aber zur
Genüge durch den verhàngnisvoll falschen und ausgelebten
Freiheitsbegriff und dessen Folgen.




dass du das so siehst, verstehe ich schon.

Aber schaut man genauer, laufen alle Systeme, die sich immer nur
sozusagen selbst bestàtigen, selbst fortführen, letztlich immer in einen
Abgrund.

Dieser natürliche Vorgang ist nur unterbrechbar durch komplette
Neuausrichtungen, da sonst die schàdlichen sich immer weiter
verstàrkenden Anschauungen nicht mehr ausreichend korrigierbar sind
wegen immer größeren Widerstandes und Festhaltens an alten Besitzstànden
materieller und Weltanschaulicher Art.

Festhalten und Erstarrung von Systemen sind auf die Logische Wirkung
zurückzuführen, die dazu führt, dass sich deterministische Ordnungen
anreichern, die aber Lokal irgendwann keine ausreichende Anpassung mehr
gewàhrleisten, und somit selber ihr katastrophales Ende produzieren
durch deterministische Erstarrung, also mangelnde Anpassungsfàhigkeit.


Die Natur löst das durch Aussterben ganzer Arten durch Katastrophen,
Kriege, Infekte usw., was eine Notwendigkeit darstellt, um einen
gesunden Fortschritt zu ermöglichen.

Alleine schon die sich immer stàrker zeigende genetische Vermischung in
Teilen der Erde setzt das Risiko erheblicher Erkrankungsanfàlligkeit und
ungünstiger genetischer und infolge politischer Ausrichtung erheblich
höher, was irgendwann zum schnellen Aussterben monogenetischer
Bevölkerungen führen wird, was sich auf dem Gebiet der
Persönlichkeitsstrukturen in der Regel noch viel früher zeigt, siehe
auch Neandertaler, Indianer usw..


Das liest sich hart, ist aber Realitàt.


Mensch kann aber bessere Methoden kultivieren, um eben einen weniger
abrupten Übergang von einer alten nicht mehr ausreichend
überlebensfàhigen Einstellung oder Kultur zu einer besseren und an neue
Umgebungsbedingungen angepassteren zu erreichen.

Die wichtigste dabei ist die Zufallswahl, die Mensch sehr einfach auch
in seine politischen Notwendigkeiten einbringen kann.

Damit beugt man einer immer stàrker werdenden Gefahr abrupter
katastrophaler Verànderungen vor, indem man solche Zufallsstrategien
gleich in die politische Richtungserarbeitung mit einfließen làsst, eben
dadurch, dass man gezielt im Mainstream nicht oder kaum vorkommende
Ausrichtungen durch Zufallswahl wieder in eine reale Ausrichtung einbringt.

Zu einer gesunden gesellschaftlichen Entwicklung gehört immer, die
Ausrichtungsspektren nicht zu sehr zu verkleinern oder einige ganz
auszuschließen, was leider immer mehr bei ALTEN Systemen zur Realitàt
wird, indem manche politische Ausrichtungen geàchtet, verboten oder auf
andere Weise klein gehalten werden, oder garnicht erst hervorkommen
können, egal ob sie aktuell als schàdlich, làstig oder noch unbekannt
angesehen werden.


Die Technik der Zufallswahl verhindert solche Probleme auf einfache
Weise, ohne die sonst zu erwartenden katastrophaleren Folgen.

Natürlich gehört dazu ein erheblich größeres Maß an sogenannter
Toleranz, die aber sowieso oft Mangelware ist, egal auf welchen Gebiet,
ob nun in der Wirtschaft / Einkommenverteilung, oder im
weltanschaulichen, im emotionalen oder politischen Zusammenleben.







Jede Vergrößerung der Wahlmöglichkeiten würde doch nur die
Abhàngigkeiten vergrößern, unter denen du wàhlst.




Nur durch Zufallswahl kannst du dich davon befreien, was die
einzige Möglichkeit zu echter Freiheit darstellt.




Dein Text begründet geradezu die antriebsdynamisch bedingte
Unfreiheit - das Freiheit eine Negation der Wirklichkeit des
Menschen und anderer Tiere ist.




die Frage ist sowieso, ob Mensch sein Schicksal SELBER steuert, oder ob
er im thermodynamischen Strom aus Logik- und Konstantenwirkung
mitgeschwemmt wird als Teil des Ganzen, auch wenn es immer so aussieht,
als ob Mensch seine Umgebung selber strukturiert.


Real ist das tatsàchlich so, denn Mensch ist nur der Ausführer der sich
aus der Gesamtsituation ergeben logischen und physikalischen
Verhàltnisse, die den nàchsten Schritt des Weltablaufs bestimmen.


Mensch ist nicht der Gestalter seiner Welt, denn das ist ein
historischer Irrtum.


Mensch bemerkt immer nur, in welcher Position er sich schon befindet,
genauer: befand, und meint dann demonstrierend behaupten zu müssen, er
kenne schon den nàchsten Schritt, wàhrend er diesem aber nur unterliegt,
weil dieser schon geschehen ist, obwohl Mensch dies noch garnicht
bemerken kann (Laufzeiten), und selbstverstàndlich auch nichts davon
wissen will, weil er doch selber die Krone der Schöpfung sein möchte.





Mit steigendem Erkenntnisstand und antriebsdynamischer Reflektion
steigen die Wahlmöglichkeiten und mithin die ethisch-moralische
Möglichkeiten sich den naturlogische bedingten Notwendigkeiten
optimal anzupassen


So "frei" könnten wir werden!




nur per Zufallswahl: die einzige echte mögliche Wahl, die Lebendobjekte
in dieser Welt besitzen, was ich hier schon vor Jahren anhand der
Zwei-Türen-Entscheidungsanalogie bewiesen hatte.




Wir werden echt frei -



das nicht ganz


sind uns die Nöte nicht einerlei! ,-)



aber das ist wichtig !




MfGn Klaus




Gruß Ron.H.
 

Lesen sie die antworten

#1 R.H.
29/04/2014 - 15:20 | Warnen spam
Am 29.04.2014 12:55, schrieb R.H.:

die Frage ist sowieso, ob Mensch sein Schicksal SELBER steuert, oder
ob er im thermodynamischen Strom aus Logik- und Konstantenwirkung
mitgeschwemmt wird als Teil des Ganzen, auch wenn es immer so
aussieht, als ob Mensch seine Umgebung selber strukturiert.


Real ist Mensch nur der unbewusste Ausführer der sich aus der Gesamtsituation
ergeben logischen und physikalischen Konsequenzen, die den
nàchsten Schritt des Weltablaufs bestimmen.


Mensch ist nicht der Gestalter seiner Welt, denn das ist ein
historischer Irrtum.


Mensch bemerkt immer nur, in welcher Position er sich schon
befindet, genauer: befand, und meint dann demonstrierend behaupten zu
müssen, er kenne schon den nàchsten Schritt, wàhrend er diesem aber
nur unterliegt, weil dieser schon geschehen ist, obwohl Mensch dies
noch garnicht bemerken kann (Laufzeiten), und selbstverstàndlich auch
nichts davon wissen will, weil er doch selber die Krone der Schöpfung
sein möchte.




Zum genaueren Verstàndnis aus einem anderen Thread:

Vielleicht wird das auch deutlicher, wenn ich noch mal schreibe, dass
Mensch alle Entscheidungen trifft in einzelnen neuronalen Zentren in
seinem Gehirn, und er von deren Entscheidungen erst erfàhrt, wenn sie
getroffen sind, und diese erst dann im sog. Bewusstwerdungszentrum
landen, um zum einzigen Zweck nochmal kollektiv kommuniziert werden zu
können, weil Kollektive dadurch evol. erfolgreicher werden.


Die Entscheidung ist aber làngst gefallen, und zwar völlig unabhàngig
davon, was im sog. Bewusstsein geschieht, da jede Art von Bewusstheit
immer nur die Datensàtze erhàlt, die schon fertig bearbeitet wurden in
autonomen neuronalen Zentren, die aber primàr den thermodynamischen
Grundlagen folgen, und nicht einem menschlichen angeblichen Wollen.


Man hàlt also immer das für vernünftig, was in Wirklichkeit nur
thermodynamisch das Optimale war.



Es ist klar, dass das den alltàglichen Eindrücken, die man als Mensch
von sich in der zu bewàltigenden Tageswelt hat, fundamental zu
widersprechen scheint.


Dennoch ist es so, dass die Thermodynamik (entstehend aus Logik- und
Konstantenwirkung) der Hauptantrieb zur energetischen Erwirtschaftung
von lokalen Objektclustern ist, also von Menschen, Bienen und Steinen,
woraus vielleicht etwas deutlich wird, dass ein sog. Freier Wille des
Menschen nur eine sehr unreale Illusion von Menschen ist.


Der Grund jeder Aktivitàt von Lebewesen liegt also nicht darin, sich zu
irgendeiner Handlung zu entscheiden, sondern darin, dass alle einzelnen
Komponenten eines Lebendclusters der Thermodynamik unterliegen, und
diesen nur eine Lokale Entscheidungsfreiheit per letztlich
quantenmechanischer Zufallswahl an den Gehirnquanten zukommt, die erst
anschließend durch statistische Mengenwirkungen in Kollektiven zu einer
einheitlichen kollektiven Handlungsrichtung umgewertet wird.


Das klingt sicher kompliziert, hatte aber alle Komponenten dieser
Beschreibung alle einzeln hier über làngere Zeit geschrieben.


Interessant finde ich immer wieder den Schluss, dass ALLE Entscheidungen
letztlich IMMER auf Zufall beruhen, und erst durch kollektive empirische
Linearisierung, also kollektive Vorzugsrichtungsgebung, zu sinnvollen,
also kollektivrelevanten Ausrichtungen umgebaut werden.


Dabei tritt ein sogenanntes Wollen überhaupt garnicht erst auf, da
dieses eine absolute evol. Illusion ist, die nur dem
Gruppenzusammenhalt, also die statistische Abstimmung der
Handlungsrichtungen unterstützt, da Kollektive damit überlebensfàhiger sind.


Wille, Wollen, ist also nur eine evol. genetisch implementierte
Illusion, die die höhere empirische Überlebenschance der Kollektive
stützt, indem dem Individuum eine Rolle / Illusion anscheinender
Handlungsfreiheit innerhalb von Kollektiven zugewiesen wird.


Gruß Ron.H.

Ähnliche fragen