Lohnt sich ein Speicherakku bei einer Solaranlage?

23/02/2013 - 12:21 von Thorsten Schreck | Report spam
Guten Tag!

Bei Gespràchen mit einem Unternehmen, welches mir eine Solaranlage aufs Dach verkaufen will sagte der Berater, dass sich ein Akku
lohnen würde, "weil der Eigenverbrauch dadurch steigt".

Kann es sein, dass mir der Berater da totalen Blödsinn beraten hat?

Die Einspeisevergütung betràgt wohl um die 29,82 c/kWh.
Der Strompreis liegt aktuell so zwischen 24 und 26 c/kWh wenn ich mich nicht irre.
http://www.seb-solar.de/pdf/energie...derung.pdf

Wenn man berücksichtigt, dass beim Laden und Entladen des Akku eine Verlustleistung von knappen 50 Prozent entsteht, frage ich mich,
ob es überhaupt irgendwie möglich ist, dass sich ein Akku bei einer Solaranlage überhaupt "rentieren" kann.

Meiner Meinung nach müsste der Einkaufspreis aus dem öffentlichen Netz fast doppelt so hoch (anhàngig von der Verlustleistung beim
Laden und Entladen) sein wie die Einspeisevergütung, damit der "Eigenverbrauch" aus dem Akku kein Verlustgeschàft ist. Und da sind
die Kosten für die Anschaffung eines Akkus noch nicht einmal berücksichtigt.

Hat mir der "Berater" da Blödsinn erzàhlt?

Thorsten
 

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#1 Th. Hu\bner
23/02/2013 - 12:32 | Warnen spam
Am 23.02.2013 12:21, schrieb Thorsten Schreck:
Guten Tag!

Bei Gespràchen mit einem Unternehmen, welches mir eine Solaranlage aufs
Dach verkaufen will sagte der Berater, dass sich ein Akku lohnen würde,
"weil der Eigenverbrauch dadurch steigt".

Kann es sein, dass mir der Berater da totalen Blödsinn beraten hat?

Die Einspeisevergütung betràgt wohl um die 29,82 c/kWh.
Der Strompreis liegt aktuell so zwischen 24 und 26 c/kWh wenn ich mich
nicht irre.
http://www.seb-solar.de/pdf/energie...derung.pdf

Wenn man berücksichtigt, dass beim Laden und Entladen des Akku eine
Verlustleistung von knappen 50 Prozent entsteht, frage ich mich, ob es
überhaupt irgendwie möglich ist, dass sich ein Akku bei einer
Solaranlage überhaupt "rentieren" kann.

Meiner Meinung nach müsste der Einkaufspreis aus dem öffentlichen Netz
fast doppelt so hoch (anhàngig von der Verlustleistung beim Laden und
Entladen) sein wie die Einspeisevergütung, damit der "Eigenverbrauch"
aus dem Akku kein Verlustgeschàft ist. Und da sind die Kosten für die
Anschaffung eines Akkus noch nicht einmal berücksichtigt.

Hat mir der "Berater" da Blödsinn erzàhlt?

Thorsten





Der möchte natürlich seine Provision erhöhen, das dürfte doch ziemlich
klar sein?!

Ich finde, durch die Allgemeinheit subventionierte Anlagen für den
privaten Profit sind volkswirtschaftlicher Blödsinn.
Der gemeine Mieter ist aus diesem erlauchten Kreis von vorn herein
ausgeschlossen. Zahlt aber den Profit anderer.

Das öffentliche Netz als "Speicher" zu nutzen, ist zunàchst einmal kein
schlechter Gedanke.
Nicht allerdings, wenn aus reiner Profitrechnerei es mehr für die Ein-
als für die Ausspeisung gibt. Das gehört abgeschafft.

Tom

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