LSS Typ K und dessen Verwendungsbereich

11/02/2009 - 00:27 von Robert Obermayer | Report spam
Hallo,

konkret geht es um den Einsatz eines LSS K16 für einen Stromkreis mit
gewissen Problemen mit großen Einschaltströmen (Kurzfassung:
Schweißgeràt). C16 hàlts meist, aber nicht immer, B16 war zwecklos.

Vorher war ein G25 drin, nicht gerade zulàssig aber von "Fachfirma"
installiert...

Leitung ist NYM 5x2,5 teils offen auf der Wand teils in einem Rohr auf
der Wand verlegt, von den 16A her sollte das also kein größeres Problem
geben, zumal der durchschnittliche Strom auf der thermisch relevanten
Zeitskala deutlich geringer ist und der Leitungsschutz von Typ K ohnehin
besser ist (1,2 statt 1,45*In) als bei B/C.

Nur sind 2 befragte Kollegen jetzt unterschiedlicher Meinung, der eine
sagt, im nicht-industriellen Bereich wàre nur B zugelassen, der andere
meint es wàre in Ordnung und er würde das auch regelmàßig so machen (was
die Praxis bestàtigt, man sieht oft genug K16 und K32 für CEE-Dosen in
hàuslichen Werkstàtten).

Nun, wie siehts jetzt aus?
Als E-Techniker blieben mir die Normen bzgl. Elektroinstallation nahezu
vollstàndig "erspart" und so "mal eben" nachsehen geht dann auch nicht
so leicht.

Probeweise eingebaut funktioniert es mit einem K16 jedenfalls hervorragend.
Wenn das jetzt auch noch so zulàssig wàre würde es eine größere
Leitungsverlegeaktion bzgl. 5x6mm^2 zwecks Verwendung eines C32 mitsamt
passender Steckdose ersparen.

Gruss, Robert
 

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#1 Dieter Wiedmann
11/02/2009 - 00:45 | Warnen spam
Robert Obermayer schrieb:

Nur sind 2 befragte Kollegen jetzt unterschiedlicher Meinung, der eine
sagt, im nicht-industriellen Bereich wàre nur B zugelassen,



Das stimmt nicht.


Probeweise eingebaut funktioniert es mit einem K16 jedenfalls hervorragend.



Schleifenimpedanz messen!


Gruß Dieter

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