Luftspalt beim Trafo

31/10/2010 - 10:57 von Frittrang Bernd | Report spam
Hallo in die Runde!

Schön öfters hatte ich bei Netztrafos an alten Radios das Problem des
mechanischen Schwingens oder Brummens, was sich gelegentlich sehr
unvorteilhaft auf Chassis und Gehàuse übertràgt.
Als Ursache kommt eventuell Rostansatz an den Kernblechen in Frage
(E-I-Querschnitt).
In der Vergangenheit habe ich schon einiges versucht hier Abhilfe zu
schaffen. Entrostung der Bleche u.s.w.
Problemstelle dürfte der Übergang vom Joch zum Anker sein.
Im Originalzustand ist hier ein sehr dünner, meistens grauer,
Farbauftrag zu sehen, der elektrisch isolierend wirken soll!?
Dabei aber hauchdünn ist, deshalb wohl ne Farbe und kein anderes Material.
Ich habe es auch schon mal mit einem ganz dünnen Papier versucht:
Effekt war, dass das Vibrieren oder Brummen so gut wie weg war, dafür
hat sich der Trafo insgesamt viel mehr erwàrmt.

Mich interessiert jetzt bezüglich des Luftspalts: Spalt größer ->
Verlust größer-> deswegen auch die stàrkere Erwàrmung.
Was kàme als Material statt dünnem Papier sonst noch in Frage?

Grüße von
Bernd

"In China, das weißt du wohl, ist der Kaiser ein Chinese,
und alle, die er um sich hat, sind auch Chinesen."
aus <Die Nachtigall> v. Hans Christian Andersen
 

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#1 horst-d.winzler
31/10/2010 - 11:14 | Warnen spam
Am 31.10.2010 10:57, schrieb Frittrang Bernd:
Hallo in die Runde!

Schön öfters hatte ich bei Netztrafos an alten Radios das Problem des
mechanischen Schwingens oder Brummens, was sich gelegentlich sehr
unvorteilhaft auf Chassis und Gehàuse übertràgt.
Als Ursache kommt eventuell Rostansatz an den Kernblechen in Frage
(E-I-Querschnitt).
In der Vergangenheit habe ich schon einiges versucht hier Abhilfe zu
schaffen. Entrostung der Bleche u.s.w.



Früher wurden die Bleche durch dünne Lagen Papiers gegen Wirbelströme
isoliert, spàter phosphatiert.

Problemstelle dürfte der Übergang vom Joch zum Anker sein.



Trafokerne sollten gegensinnig geschichtet werden, zumindest wenn sie
von Hand wieder zusammengebaut werden.

Im Originalzustand ist hier ein sehr dünner, meistens grauer,
Farbauftrag zu sehen, der elektrisch isolierend wirken soll!?



Siehe Phosphatierung.

Dabei aber hauchdünn ist, deshalb wohl ne Farbe und kein anderes Material.
Ich habe es auch schon mal mit einem ganz dünnen Papier versucht:
Effekt war, dass das Vibrieren oder Brummen so gut wie weg war, dafür
hat sich der Trafo insgesamt viel mehr erwàrmt.

Mich interessiert jetzt bezüglich des Luftspalts: Spalt größer ->
Verlust größer-> deswegen auch die stàrkere Erwàrmung.
Was kàme als Material statt dünnem Papier sonst noch in Frage?



Je größer der Luftspalt um so geringer die Induktivitàt. Also größere
Leistungsaufnahme.

BTW Eintakt-Ausgangstrafos und Drosseln benötigen wg, der
Gleichstromvormagnetisierung einen Luftspalt. Bei Netztrafos will man
keinen Luftspalt.

tschüs

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