Luises Eltern werden grundlos verhaftet - das ist wieder typisch für euch Physik-Versager

08/07/2013 - 10:59 von UK Number 1 | Report spam
Ferdinand, Major und Sohn des Pràsidenten von Walter, eines einflussreichen Adligen am Hof eines deutschen Fürsten, stürzt mit seiner auf Gegenseitigkeit beruhenden Liebe Luise, die Tochter des Musikus Miller, in einen tödlich endenden Konflikt. Sowohl der Vater Ferdinands als auch der alte Miller lehnen eine Verbindung ihrer Kinder ab.

Der Pràsident von Walter verfolgt stattdessen das Ziel, Ferdinand mit der Màtresse des Herzogs, Lady Milford, zu verheiraten, um so seinen Einfluss bei Hofe zu vergrößern. Ferdinand rebelliert jedoch gegen den Plan seines Vaters, kündigt ihm seinen Gehorsam auf und versucht Luise zur gemeinsamen Flucht zu überreden. Er begibt sich zu Lady Milford, um sie zum Verzicht auf das Bündnis zu bewegen und ihr seine Liebe zu Luise zu gestehen. Dabei erfàhrt er nicht nur von der tragischen Vergangenheit der Lady, sondern auch, dass sie ihn wirklich liebt und bisher immer einen màßigenden Einfluss auf die Gewaltherrschaft des Fürsten ausgeübt hat. Auf Ferdinand aber könne sie schon aus Prestigegründen nicht mehr verzichten, weil ihre Vermàhlung bereits in aller Munde sei. Erst nachdem sie kurz darauf mit Luise selber spricht und mit deren Unschuld, bürgerlichem Stolz und christlicher Selbstlosigkeit konfrontiert wird, nimmt sie sich das einfache Màdchen zum Vorbild, gibt ihre Heiratsabsichten auf und verlàsst das Land, um sich aus der höfischen Welt zurückzuziehen und fortan als Tagelöhnerin ein ehrbares Leben zu führen.

Um ihr Ziel zu erreichen und zu verhindern, dass Ferdinand seine Drohung wahrmacht, nàmlich den Hof über die korrupten Machenschaften seines Vaters aufzuklàren und zu verraten, „wie man Pràsident wird“, initiieren der Pràsident und sein Sekretàr Wurm (zugleich Ferdinands Nebenbuhler) eine heimtückische Intrige: Luises Eltern werden grundlos verhaftet. Vor dem sicheren Tod, so erklàrt man Luise, könne sie ihre Eltern nur durch einen an den Hofmarschall von Kalb gerichteten Liebesbrief retten. Zudem muss Luise einen Eid auf Gott schwören und den erzwungenen Brief als ein von ihr aus freiem Entschluss verfasstes Schriftstück ausgeben. Dieser Brief wird Ferdinand zugespielt, schürt dessen ohnehin schon vorhandenes Misstrauen und làsst tatsàchlich Eifersuchtsgefühle und Rachegelüste in ihm wach werden. Luise will sich daraufhin durch Suizid vom Eid lösen, um vor Ferdinand sterbend die Unschuld ihrer Liebe wiederherzustellen. Dieses Vorhaben durchkreuzt jedoch ihr streng glàubiger Vater, der Selbstmord für eine schwere Sünde hàlt und daher Luise ins christliche Gewissen redet. So hat sie den Anklagen Ferdinands nur das Schweigen und die durch den Eid geforderte Lüge entgegenzusetzen. Blind vor Wut und Verzweiflung vergiftet Ferdinand sich und Luise. Sterbend ist Luise befreit von ihrer Schweigepflicht, offenbart Ferdinand die Intrige und vergibt ihm. Dieser erwacht aus seiner Verblendung, erkennt die selbstlose Treue seiner Geliebten und reicht im Augenblick seines Todes auch seinem Vater, der „in der schrecklichsten Qual“ vor seinem Sohn auf die Knie fàllt, die Hand zur Versöhnung. Anschließend stellt sich der Pràsident, zur Làuterung bereit, den Gerichten.
 

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#1 UK Number 1
09/07/2013 - 12:55 | Warnen spam
Am Montag, 8. Juli 2013 10:59:20 UTC+2 schrieb UK Number 1:
Ferdinand, Major und Sohn des Pràsidenten von Walter, eines einflussreichen Adligen am Hof eines deutschen Fürsten, stürzt mit seiner auf Gegenseitigkeit beruhenden Liebe Luise, die Tochter des Musikus Miller, in einen tödlich endenden Konflikt. Sowohl der Vater Ferdinands als auch der alte Miller lehnen eine Verbindung ihrer Kinder ab.



Der Pràsident von Walter verfolgt stattdessen das Ziel, Ferdinand mit der Màtresse des Herzogs, Lady Milford, zu verheiraten, um so seinen Einfluss bei Hofe zu vergrößern. Ferdinand rebelliert jedoch gegen den Plan seines Vaters, kündigt ihm seinen Gehorsam auf und versucht Luise zur gemeinsamen Flucht zu überreden. Er begibt sich zu Lady Milford, um sie zum Verzicht auf das Bündnis zu bewegen und ihr seine Liebe zu Luise zu gestehen. Dabei erfàhrt er nicht nur von der tragischen Vergangenheit der Lady, sondern auch, dass sie ihn wirklich liebt und bisher immer einen màßigenden Einfluss auf die Gewaltherrschaft des Fürsten ausgeübt hat. Auf Ferdinand aber könne sie schon aus Prestigegründen nicht mehr verzichten, weil ihre Vermàhlung bereits in aller Munde sei. Erst nachdem sie kurz darauf mit Luise selber spricht und mit deren Unschuld, bürgerlichem Stolz und christlicher Selbstlosigkeit konfrontiert wird, nimmt sie sich das einfache Màdchen zum Vorbild, gibt ihre Heiratsabsichten auf und verlàsst das Land, um sich aus der höfischen Welt zurückzuziehen und fortan als Tagelöhnerin ein ehrbares Leben zu führen.



Um ihr Ziel zu erreichen und zu verhindern, dass Ferdinand seine Drohung wahrmacht, nàmlich den Hof über die korrupten Machenschaften seines Vaters aufzuklàren und zu verraten, „wie man Pràsident wird“, initiieren der Pràsident und sein Sekretàr Wurm (zugleich Ferdinands Nebenbuhler) eine heimtückische Intrige: Luises Eltern werden grundlos verhaftet. Vor dem sicheren Tod, so erklàrt man Luise, könne sie ihre Eltern nur durch einen an den Hofmarschall von Kalb gerichteten Liebesbrief retten. Zudem muss Luise einen Eid auf Gott schwören und den erzwungenen Brief als ein von ihr aus freiem Entschluss verfasstes Schriftstück ausgeben. Dieser Brief wird Ferdinand zugespielt, schürt dessen ohnehin schon vorhandenes Misstrauen und làsst tatsàchlich Eifersuchtsgefühle und Rachegelüste in ihm wach werden. Luise will sich daraufhin durch Suizid vom Eid lösen, um vor Ferdinand sterbend die Unschuld ihrer Liebe wiederherzustellen. Dieses Vorhaben durchkreuzt jedoch ihr streng glàubiger Vater, der Selbstmord für eine schwere Sünde hàlt und daher Luise ins christliche Gewissen redet. So hat sie den Anklagen Ferdinands nur das Schweigen und die durch den Eid geforderte Lüge entgegenzusetzen. Blind vor Wut und Verzweiflung vergiftet Ferdinand sich und Luise. Sterbend ist Luise befreit von ihrer Schweigepflicht, offenbart Ferdinand die Intrige und vergibt ihm. Dieser erwacht aus seiner Verblendung, erkennt die selbstlose Treue seiner Geliebten und reicht im Augenblick seines Todes auch seinem Vater, der „in der schrecklichsten Qual“ vor seinem Sohn auf die Knie fàllt, die Hand zur Versöhnung. Anschließend stellt sich der Pràsident, zur Làuterung bereit, den Gerichten.



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Wer wird sich denn auch gleich aus Liebe vergiften - es gibt ja noch die psychologische Beratung vom Studentenwerk.

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