Mac als AFP/SMB Fileserver

02/08/2010 - 11:15 von Thomas Wildgruber | Report spam
Hi Group,

ich beiss mir grad mal wieder wegen der Updatekosten (Helios) die
Unterlippe wund. Daher die - wie ich finde - berechtigte Frage, wie ein
aktueller Mac (XServ oder MacPro) als Fileserver für ca. 25 Macs (Tiger;
Leopard; Snow Leopard) und 5 Windows PCs (XP und Win7) klar kommt?

An Daten sind ca. 2,5 TB zu handeln auf die natürlich nicht alle
zugegriffen wird. Einzelne Dateigrössen können aber schon mehrere Hundert
MB sein. An den Server sollte entweder das vorhandene U320 SCSI Storage (10
x 320GB SATA Raid 6) oder, wenn es ins Budget passt, ein schnelleres
Storage angeschlossen werden.

Der Server ist mit 1 GBit Interface im Backend verbunden, die Clients
greifen mit jeweils 100 MBit darauf zu.

Die Anforderungen sind demnach nicht exorbitant. Welche Probleme könnten
man erwarten? Auf was sollte man achten? Wer hat ein àhnliches Setup und
kann berichten?

Thx & Bye Tom
"Ich weiß nicht, was der französische Staatspràsident Mitterand denkt, aber
ich denke dasselbe." (Helmut Kohl)
 

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#1 usenet
02/08/2010 - 14:37 | Warnen spam
Thomas Wildgruber wrote:

Die Anforderungen sind demnach nicht exorbitant. Welche Probleme könnten
man erwarten? Auf was sollte man achten? Wer hat ein àhnliches Setup und
kann berichten?



Wenn sonst keine Besonderheiten (OPI-Workflows oder tolle
Druckjob-Behandlung) da sind, sondern wirklich nur Dateien ausgeliefert
werden, dann tut MOSX Server für das schon ganz gut. Der AFP-Daemon ist
schnell und auch recht stabil.

Das OpenDirectory zerlegt sich alle Schaltjahre mal von selbst, daher
entweder kein OD oder immer ein Backup von haben.

Ein Haken ist, dass man damit derzeit praktisch auf HFS+ als Dateisystem
festgenagelt ist. Da ist mir bei großen Volumes immer etwas unwohl. Ich
hatte zwar noch keinen Datenverlust, aber geklemmt hat es schon ein paar
mal kràftig, so dass man schon die Restore-Zeiten ausrechnete ...

Da wàre mir NTFS oder ZFS lieber.

Wie sicherst du den Rechner/das Volume?

vorhandene U320 SCSI Storage (10 x 320GB SATA Raid 6) oder, wenn es ins
Budget passt, ein schnelleres Storage angeschlossen werden.



Ist die Frage, was das Nadelöhr ist - wirklich das RAID oder nicht etwa
die 100 MBit zum Client oder das Single-GBit-Interface des Servers?
Wieviel wird da gleichzeitig geschrubbelt? Datenbankzugriffe oder nur
große Einzeldateien? Ansonsten wàre nàmlich ggfs. eine Aufteilung in 2x
1 GBit Anbindung des Servers an einen Gigabit-Switch denkbar. Damit
bekommt zwar jeder Client auch nur maximal 1 GBit, aber die
Gesamtbandbreite zum Server sind eben 2 GBit (solange das RAID das
beliefern kann).

Grüße
Götz
http://www.knubbelmac.de/

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