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Mac "Server"?

16/12/2008 - 22:42 von Matthias Leisi | Report spam
Moin,

Ich betreibe zur Zeit einen umgewidmeten "Intel-PC" im Tower-Formfaktor
als Server (SMTP, IMAP, Webmail inkl. zugehörigen Filtern) v.a. für mich
selbst - Grössenordnung: 5 Domains, 15 Accounts, laufend auf Linux,
Postfix (SMTP, Submission, jeweils mit STARTTLS), SpamAssassin und
ClamAv via amavisd-new, Cyrus (mit IMAP[S] und POP3[S]) mit
Sievescripts, Squirrelmail via HTTP und HTTPS.

Weil sowohl Hardware wie ein Teil der Software End-of-Life ist und ein
Austausch ansteht folgende Frage: Welche Apple-Hardware wàre dafür
sinnvoll? Könnte man zB einen Mac Mini mit einem Linux für diese Aufgabe
sinnvoll nutzen? Könnte man das mit àhnlich geringem Aufwand auch auf
Mac OSX native aufsetzen?

Anforderung an den "Server" ist, dass er nicht zu laut (steht im
Home-Office) und nicht zu gross ist (sollte in ein besseres Bücherregal
passen), also wàre ein Mac Mini nicht so schlecht. Anforderungen an
Leistung etc. sind eher gering.

 

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#1 Thomas Kaiser
17/12/2008 - 09:02 | Warnen spam
Matthias Leisi schrieb am 16.12.2008 in <news:
Welche Apple-Hardware wàre dafür
sinnvoll?



"Sinnvoll"? Das mußt Du definieren. Ausreichend wàre jede, die von Apple
in den letzten 5-8 Jahren rausgebracht wurde...

Könnte man zB einen Mac Mini mit einem Linux für diese Aufgabe
sinnvoll nutzen?



Mit Linux könnte den Job auch ein uraltes Klodeckel-iBook mit wenigstens
128 MByte RAM übernehmen. Ein mini kann das natürlich genauso, wird sich
aber in erster Linie langweilen...

Könnte man das mit àhnlich geringem Aufwand auch auf Mac OSX native
aufsetzen?



Naja, das mit dem "geringen Aufwand" hàngt halt auch von den konkreten
Vorkenntnissen ab. MacOS X hat einen BSD- und keinen Linux-Unterbau. Es
bringt die meisten nötigen Komponenten bereits mit. Mit "fink" und
"macports" steht ein Äquivalent zum Debian-Paketmanager und zu BSD-Port-
Systemen bereit, mit dem man sich normalerweise den ganzen Rest an
OpenSource Software problemlos auf den Rechner klatschen kann. Aber ein
paar Dinge sind halt doch anders.

<inoff. Werbeblock des Heise-Verlags für künftige Linux-Konvertiten>

<http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct...15/194>
<http://www.heise.de/kiosk/archiv/ix/2007/4/130>

</Werbeblock>

Anforderung an den "Server" ist, dass er nicht zu laut (steht im
Home-Office) und nicht zu gross ist (sollte in ein besseres
Bücherregal passen), also wàre ein Mac Mini nicht so schlecht.
Anforderungen an Leistung etc. sind eher gering.



Eben, ein gebrauchter G4-Mini tàt's genauso (egal ob mit PPC-Linux oder
MacOS X). Einziges potentielles Problem beim Mini ist nur der "Storage",
da da nur 'ne interne 2,5"-Platte drin ist. Sollte RAID wirklich nötig
sein (das kannst ja nur Du alleine beziffern, wie teuer Ausfallzeiten
kommen würden), dann wird der Mini ein eher teures Vergnügen, denn das
externe Firewire-RAID-Array, von dem er dann booten sollte, dürfte nicht
ganz billig sein. Aber RAID wird eh maßlos überbewertet :-)

Gruss,

Thomas

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