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MacBook Pro Frage zum Platz auf der 256GB SSD

30/12/2015 - 10:29 von Wolfgang Kefurt | Report spam
Hallo zusammen!

Beim entrümpeln der SSD meines MacBooks (late 2013, 256GB SSD) habe ich
entdeckt, dass entgegen meiner Erwartung, nicht mein laufender Datenmüll
(Dokumente, Bilder, Filme, Downloads) der alleinige Platzfresser ist,
sondern auch diverse Ansammlungen von Appleloops, Kontakt-Elements
Samples usw. die jeweils in die Gigabyte Größen gehen.

Zubehör bzw. Hinterlassenschaften von Programmen wie Studio One, Garage
Band und Logic. Obwohl ich das Recording-Zeug nur noch selten benutze,
möchte ich die Programme nicht funktionsunfàhig machen. Am alten iMac
(von wo die Daten damals migriert sind) spielte das keine Rolle da die
HD 1TB war, aber hier...

Da auf meiner 256er SSD selten mehr als 50GB frei sind, möchte ich also
so gut es geht ausmisten. Bevor ich nun etwas entferne und hier doch
einige mit Audio/Video Recording zu tun haben, möchte ich in die Runde
fragen wie ihr mit den großen Datenmengen auf Mobilrechnern umgeht?

Ein Notebook verliert ja etwas die Sinnhaftigkeit wenn man immer eine
externe Platte für das Programmzubehör mitschleppen muss. Dabei ist noch
gar nicht von Aufnahmen selbst die Rede. Wegen der Geschwindigkeit
scheint die interne SSD ja weit besser für Aufnahmen geeignet als etwas
eine externe USB-HD, oder?

Danke für eure Tipps im voraus!

Grüße
Wolfgang
 

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#1 Thomas Kaiser
30/12/2015 - 11:12 | Warnen spam
Wolfgang Kefurt schrieb in <news:
sondern auch diverse Ansammlungen von Appleloops, Kontakt-Elements
Samples usw. die jeweils in die Gigabyte Größen gehen.



Ich hab im Sommer ein Not-Update von einem MBP mit 512 GByte SSD auf
eins mit 256 GByte machen müssen (weil altes MBP mehrfach mit defektem
Logicboard ausgefallen ist und im Laden das einzige MBP mit 8 GByte RAM
halt nur 'ne 256er SSD hatte). Bittere Erkenntnis: Um vernünftig mit dem
neuen Ding arbeiten zu können, mußte ich alte Programme runterschmeißen
(alte Creative Suite Versionen und anderen Schlonz, den zum Glück so gut
wie kein Kunde mehr einsetzt)

Mit anderen Worten: Interner Speicher unterdimensioniert und Aufrüsten
unmöglich. Pech gehabt bzw. "Schnell, klein, günstig -- wàhle zwei".

Alle Mobilmacs seit 2011 haben Thunderbolt, d.h. Du kannst Dir
irgendeine Kombi aus schneller oder sogar pfeilschneller 2.5"-SSD und
was von hier

https://thunderbolttechnology.net/p...to_one=All

zu einem stolzen Preis zusammenstellen, was dann ggf. von der sequen-
tiellen Schreib- und Leseperformance nicht hinter der internen SSD
zurückbleibt. Bei einem Mobilmac Baujahr 2012 oder jünger würde ich aber
viel eher bei der Suchmaschine des geringsten Mißtrauens

msata usb3

eingeben. Das ist dann immer noch schön teuer (weil mSATA-SSD) aber
wenigstens "tragbar" und handlich. Über USB 3.0 hab ich mit tauglichen
USB-zu-SATA-Bridges (JMS567 oder ASMedia 1153 [1]) um die 400 MByte/sek
erreicht. Die Budget-Lösung ist dann natürlich eine HDD an USB3 aber
Notebook-Platten sind halt nunmal sowohl lahm als auch für Mobilgebrauch
nur bedingt geeignet (mögen Vibrationen und Stürze halt nunmal nicht so
sehr).

Und was ganz viele Leute bei HDDs vergessen: Die sind im leeren Zustand
doppelt so schnell wie wenn sie genutzt bzw. randvoll zugeknallt werden.
Weil HDDs auf den àußeren Spuren doppelt so viele Sektoren als auf den
inneren haben. Grad wenn man Aufnahmen mit 'ner konstanten Datenrate
wegschreiben will, sollte man das berücksichtigen. Standardtest: Platte
anschließen, neu partitionieren mit 10 Partitionen und dann die erste
und die letzte mit irgendeinem Benchmark-Dings durchmessen. Dann weiß
man Bescheid, wie's im schlimmsten Fall aussieht.

Gruss,

Thomas

[1] ASM1153: http://www.amazon.de/gp/B015MXBHBK
JMS567: http://www.amazon.de/dp/B00TDLA99Y/

Man findet aber auch Gehàuse von Inatek oder Orico mit beiden
Chipsàtzen -- ich würde halt immer aufpassen, genau diese zu
bekommen, denn die können UASP, SAT und damit auch S.M.A.R.T.

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