macht jede distro ihr eigenes ding?

02/08/2014 - 07:52 von Kay Martinen | Report spam
Hallo.

durch die Diskussion um Linux Mint kam ich auf die Frage.

Es gibt doch viele Dateien, Programme die eigentlich jedes Linux-system
neben dem Kernel mitbringt. z.b. ls, grep, u.s.w.

Wie ist das eigentlich bei den Distributionen. Pflegt da etwa jeder
seine eigene version dieser programme mit eigenen versions-stànden,
fehlerbehebungen u.s.w.?

Ich kann das eigentlich nicht glauben weil solche progs. in jeder distro
drin sind und quasi essentiell sind - und es damit ineffizient und
arbeitszeit-verschwendung ohne gleichen wàre. Sinnvoller scheint mir das
solche Prog. distributions-übergreifend gewartet werden und von diesen
letztlich nur ver-packetiert werden.

Aber ich weiß es nicht und ich habe auch nicht die muße mir z.b. Debian,
RedHat, Suse o.w.a.i. zu installieren und zu vergleichen.

Darum meine Frage: weiß das evtl. jemand aus eigener Erfahrung, Anschauung?

Man denke nur an den Hearbleed-bug der unbekannt blieb weil zu wenig
leute da waren die in den code schauten...und evtl. lieber ihren eigenen
fork pflegten...

Kay
 

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#1 Helmut
02/08/2014 - 08:29 | Warnen spam
Hallo, Kay,

Du meintest am 02.08.14:

durch die Diskussion um Linux Mint kam ich auf die Frage.

Es gibt doch viele Dateien, Programme die eigentlich jedes
Linux-system neben dem Kernel mitbringt. z.b. ls, grep, u.s.w.

Wie ist das eigentlich bei den Distributionen. Pflegt da etwa jeder
seine eigene version dieser programme mit eigenen versions-stànden,
fehlerbehebungen u.s.w.?



Ja, natürlich!

"Man hat was Eigenes!"

Ich kann das eigentlich nicht glauben weil solche progs. in jeder
distro drin sind und quasi essentiell sind - und es damit ineffizient
und arbeitszeit-verschwendung ohne gleichen wàre. Sinnvoller scheint
mir das solche Prog. distributions-übergreifend gewartet werden und
von diesen letztlich nur ver-packetiert werden.



Aber das verstösst gegen das viel wichtigere "Man hat was Eigenes!".
Wer (wie Debian) sich damit brüstet, sooo viele Pakete zu haben, der
braucht dafür auch viel "manpower". Und daran hapert es gelegentlich ...

Viele Gruesse
Helmut

"Ubuntu" - an African word, meaning "Slackware is too hard for me".

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