Maerchenstunde (1)

29/05/2008 - 18:50 von Holger Petersen | Report spam
Und es begab fast genau 30 Jahre vor unserer Zeit:

... dass die ersten sogenannten µC-Systeme in die Hand von Hobbyisten
kamen. Das war _weit_ vor 1975, dem Jahr in dem die berühmte ALTAIR-
Anzeige in 'popular electronics' erschien: In der BYTE vom July 1978
erschien auf Seite 64 ein Artikel von 'Sol Libes':

"The first ten years of amateur computing!

Alle die dort benannten Systeme hatten als (Massen) Speicher Lochstrei-
fen oder gerade aufkommende (Ton-) Bandgeràte.

Die gleiche Zeitschrift hatte auf Seite 119 eine Anzeige der Firma
D.C. Hayes mit einer Modem-Karte für den damals aufkommenden S100-Bus.
Für 279,95 US-Dollar konnte man mit 300 Baud zu Gleichgesinnten den
(Computer-) Kontakt aufnehmen.
Eine Steckkarte mit 32 *Kilo*-Byte RAM kostete 475 Dollar (Seite 205).
Das damals schon verbreitete Betriebssystem CP/M kostete 99,95 Dollar.
Ein 8-Zoll Laufwerk gab es für 536 Dollar; eine Scheibe für 6 $ (S.183).

Ja; *eine* Anzeige für ein "C3-B" gab es; "the world's most powerful
microcomputer system" mit *drei* Microprozessoren: 6502, 6800 und Z80
mit (jeweils?) 1,2 oder 4 MHz CPU-Frequenz. "48 kilobyte RAM is standard".
Zwei "high density" 8-Zoll Laufwerke und eine "74 million Byte winchester"
Preis: "starting at 13.ooo US-Dollar" (Seite 26/27). Ein deutscher Dis-
tributor wurde genannt: "Pan Atlantic Computer Systeme GmbH,61 Armstadt"

Holger
 

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#1 Ingo Radau
29/05/2008 - 20:25 | Warnen spam
Holger Petersen wrote:

Und es begab fast genau 30 Jahre vor unserer Zeit:

... dass die ersten sogenannten µC-Systeme in die Hand von Hobbyisten
kamen. Das war _weit_ vor 1975, dem Jahr in dem die berühmte ALTAIR-
Anzeige in 'popular electronics' erschien: In der BYTE vom July 1978
erschien auf Seite 64 ein Artikel von 'Sol Libes':

"The first ten years of amateur computing!

Alle die dort benannten Systeme hatten als (Massen) Speicher Lochstrei-
fen oder gerade aufkommende (Ton-) Bandgeràte.

Die gleiche Zeitschrift hatte auf Seite 119 eine Anzeige der Firma
D.C. Hayes mit einer Modem-Karte für den damals aufkommenden S100-Bus.
Für 279,95 US-Dollar konnte man mit 300 Baud zu Gleichgesinnten den
(Computer-) Kontakt aufnehmen.
Eine Steckkarte mit 32 *Kilo*-Byte RAM kostete 475 Dollar (Seite 205).
Das damals schon verbreitete Betriebssystem CP/M kostete 99,95 Dollar.
Ein 8-Zoll Laufwerk gab es für 536 Dollar; eine Scheibe für 6 $ (S.183).

Ja; *eine* Anzeige für ein "C3-B" gab es; "the world's most powerful
microcomputer system" mit *drei* Microprozessoren: 6502, 6800 und Z80
mit (jeweils?) 1,2 oder 4 MHz CPU-Frequenz. "48 kilobyte RAM is standard".
Zwei "high density" 8-Zoll Laufwerke und eine "74 million Byte winchester"
Preis: "starting at 13.ooo US-Dollar" (Seite 26/27). Ein deutscher Dis-
tributor wurde genannt: "Pan Atlantic Computer Systeme GmbH,61 Armstadt"

Holger



Ja, so ein Rà¼ckblick ist schon interessant. :-)

http://666kb.com/i/az2kclwz4net1yn6a.jpg

http://666kb.com/i/az2kd638c6l3rm5zm.jpg

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