Magnetfelder und intelligenter Kunststoff

18/02/2011 - 12:16 von Stefan+Usenet | Report spam
Eben in den Nachrichten: <http://steiermark.orf.at/stories/499513/>.
Beginnt harmlos und maessig interessant, wird ab der Haelfte
ploetzlich erstaunlich esoterisch und wirbt im letzten Drittel geradezu
unverschaemt fuer etwas, das bestenfalls als Schlangenoel bezeichnet
werden kann. An sich ein Fall fuer den Papierkorb, stuende nicht
ganz unten etwas von einer "Staatlichen Versuchsanstalt", die
zufaellig ident mit der von mir besuchten Schule ist, bei deren
Alumni-Club ich immer noch Mitglied bin.

Also weiter geschaut und auf der - auf ihre Weise sehenswerten -
Webseite unter anderem das erwaehnte Gutachten gefunden:
<http://www.alpha-prevent.com/filead...nt.pdf>

Dieses besticht nun durch einige Punkte, die unmittelbar ins Auge
fallen: Messung am Ort des Auftraggebers nach einem Verfahren des
Auftraggebers mit einem Messgeraet des Auftraggebers. Im Absatz 4
ist dann auch noch deutlich der Hinweis zu lesen, dass die ganze
Geschichte selbst mit diesen Vorgaben und unter Akzeptanz aller
sonstigen Annahmen im Stadtgebiet ohnehin vollkommen witzlos ist,
weil im Grundrauschen verschwindend. Und die verarbeiteten
Unterschiede zwischen den Messungen liegen grossteils bei der
ausgewiesenen Aufloesungsgrenze des Messgeraets - daraus werden dann
durch Differentieren exorbitante Spitzen (oder halt auch nicht)
errechnet.

Ich bin gerade ein wenig sauer auf meine ehemalige Schule, dass sie
sich fuer so einen Humbug hergeben. Wenn jemandem so aus dem
Handgelenk noch ein paar grobe Idiotien auffallen, auf die man
hinweisen koennte, waere ich sehr dankbar.

Servus,
Stefan

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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - Geil, mit drei "L"...
(Sloganizer)
 

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#1 Helmut
18/02/2011 - 12:42 | Warnen spam
Hallo, Stefan,

Du meintest am 18.02.11:

Also weiter geschaut und auf der - auf ihre Weise sehenswerten -
Webseite unter anderem das erwaehnte Gutachten gefunden:
<http://www.alpha-prevent.com/filead...GM_Gutacht
en_AlphaPrevent.pdf>

Und die verarbeiteten Unterschiede zwischen den Messungen liegen
grossteils bei der ausgewiesenen Aufloesungsgrenze des Messgeraets -
daraus werden dann durch Differentieren exorbitante Spitzen (oder halt
auch nicht) errechnet.



Eben - ist irgendwo im Bereich des Rauschens.

Was allemal fehlt, ist der Vergleich mit anderen Klebefolien. Vermutlich
dürfte auch das Einwickeln des WII in Alufolie irgendwelche grafisch
(und bunt) darstellbaren Ergebnisse liefern. Aber dafür zahlt der
Auftraggeber wohl nicht.

Viele Gruesse!
Helmut

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