Mars - Der h

07/09/2012 - 20:38 von jizachgoldnas | Report spam
Die Mission zur Erkundung des Mars bringt die Frage nach Gott auf das
gesellschaftliche Tablett. Gibt es auch woanders als auf dem Blauen
Planeten Leben? Ist irgendwo in den Tiefen des kalten Kosmos Leben
möglich? Schon die Menschen der Antike tràumten von einer Reise zum
Mond. Und die Phantasien eines Jules Verne machten aus Hermann Oberth um
1920 den ersten Raumfahrtwissenschaftler.

In dem Roman «Red Planet» schildert Robert A. Heinlein die Besiedelung
des Mars durch die Menschen: Erdlinge fahren auf dem ewigen Eis der
Marskanàle Schlittschuh und erfreuen sich der Hilfe der Marsianer, die
über magische Kràfte verfügen. Der Abschied von der alten Erde fiel den
Menschen nicht schwer, denn dort ist der Traum vom guten Zusammenleben
kollabiert.

Auch der Physiker Stephen Hawking tràumt vom Drücken auf die
Reset-Taste; es gelte, die Menschheit auf den Mars umzusiedeln. Die Erde
sei auf die Dauer kein erstrebenswerter Lebensraum, so der bekennende
Atheist, zu viel Umweltbelastung. Es gelte nachzudenken, wie alles von
Neuem, aber diesmal besser, gehen könne.

Die Marserkundung weckt Fluchtgedanken und Wissenschaftseuphorie, rückt
aber auch die Frage nach Gott ins Blickfeld. Der
Science-Fiction-Regisseur Ridley Scott unterhielt sich wegen eines
Filmprojekts mit vielen NASA-Wissenschaftlern. Er wunderte sich, dass
das Gespràch oft auf die Frage nach Gott kam: «Sie sitzen jeden Abend am
Hubble-Teleskop und glauben an Gott?», fragte er die NASA-Forscher.
«Ja», sei die Antwort dann oft gewesen. Auf Nachfrage hörte er Sàtze wie
diese: «Ich glaube. Ich glaube, dass ich von Gott erschaffen wurde.»

Auch den Filmemacher bewegt die Frage nach Gott. Er schildert die
Antworten der atheistischen Wissenschaftler nicht so, als könnten ihn
diese restlos befriedigen: «Sie reden dann von Evolution, Stephen
Hawking und Urknall: Für sie war der Beginn ein Kohleknàuel von
Golfballgrösse, der explodiert ist und aus dem die Planeten entstanden.»

Ein Journalist berichtete in einem Beitrag zur Marsmission von dem neuen
Buch des Astrophysikers John Griffin. Der schildert darin die totale
Lebensfeindlichkeit des Weltalls – und im Gegensatz dazu die Erde: «Dass
es uns gibt, verdanken wir einer ganzen Reihe von Zufàllen, von denen
jeder für sich allein genommen höchst unwahrscheinlich war.» Mit dem
Wissenschaftler staunt auch der Journalist: «Wàre die Umlaufbahn unseres
Wasserplaneten um die Sonne nur etwas weniger kreisförmig, wàre die
Ellipse nur ein bisschen mehr in die Lànge gezogen, hàtte es noch nicht
einmal Trilobiten gegeben. Dann ist der metallische Kern der Erde
flüssig und rotiert um sich selbst; darum sind wir von einem Magnetfeld
umgeben, das uns vor schàdlicher Strahlung aus dem All schützt.»
Die Marsmission zeigt, wie tot das Weltall ist – und erinnert damit an
die Worte der Bibel, wonach den Menschen ein ganz besonderer Planet zur
treusorgerischen Nutzung anvertraut ist: die Erde.

JGK





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#1 Michael Fesser
07/09/2012 - 21:05 | Warnen spam
.oO(Jizach Goldnas-Kluncker)

Ein Journalist berichtete in einem Beitrag zur Marsmission von dem neuen
Buch des Astrophysikers John Griffin. Der schildert darin die totale
Lebensfeindlichkeit des Weltalls – und im Gegensatz dazu die Erde: «Dass
es uns gibt, verdanken wir einer ganzen Reihe von Zufàllen, von denen
jeder für sich allein genommen höchst unwahrscheinlich war.» [...]



Selbst unwahrscheinliche Dinge treten irgendwann ein. Und bei der
schieren Anzahl von Galaxien im Universum mit jeweils Milliarden von
Sternen ist es an sich völlig logisch, daß irgendwann und irgendwo auch
der noch so unwahrscheinliche Fall eintritt, daß eine Menge fein
justierter Parameter exakt so zusammenkommen, daß Leben möglich ist.

Ich sehe darin nichts sonderlich Erstaunliches.

Micha

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