Marx Generator: Wirkungsgrad

07/11/2012 - 14:16 von Timm Reinisch | Report spam
Hallo,

wenn ich einen Kondensator direkt über einen getriggerten Lichtbogen
entlade,

oder im Vergleich dazu eine Impulsschaltung nach Marx verwende,
sagen wir n-stufig, dann geht bei
der Impulsschaltung nach Marx ja logischerweise Energie in den
„zusàtzlichen“ Funkenstrecken verloren.

Gibt es eine Möglichkeit, abzuschàtzen, wie viel Prozent der
zum Triggerzeitpunkt gespeicherten Energie das ist,
die dabei verloren geht?


Zusatzfrage:
Brauche ich bei einer Impulsschaltung nach Marx auch die Ladewiderstànde,
wenn ich eine Spannungsquelle mit Strombegrenzung verwende und wenn
die Kondensatoren Impulsfest sind? Doch eigentlich nicht…

Vielen Dank

Timm
 

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#1 Timm Reinisch
07/11/2012 - 14:47 | Warnen spam
Hallo,

vielleicht sage ich einfach was ich vorhabe,
dann ist das Ganze vielleicht einfacher zu
beantworten.

Ich möchte einen möglichst kurzen

1. zeitlich kurz (~ 1µs)
2. ràumlich kurz

Lichtbogen in Luft erzeugen, in dem gleichzeitig
aber auch viel Energie freigesetzt wird.

Klar ist also: ich möchte eine möglichst hohe Spannung,
da ich dann die Kapazitàt kleiner wàhlen kann und somit
die Entladung schneller vonstatten geht.

Das Problem ist aber natürlich, dass ich bei einer höheren
Spannung einen größeren Abstand zwischen den Lichtbogen-
Elektroden brauche, damit der Lichtbogen nicht ungetriggert
zündet. Es gibt zwar die Option die Elektroden in eine gewundene
Quarzröhre zu stecken, aber das würde ich am liebsten vermeiden.


Nun habe ich mir zwei grundsàtzliche Vorgehensweisen überlegt.

Variante 1: 9J in einem 30kV/20nF Kondensator direkt an die
Elektroden des Lichtbogens und den Lichtbogen mit einem
Triggerimpuls zünden.

Variante 2: 13J in zwei 30kV/20nF Kondensatoren (nur mit 25 kV geladen)
in Form einer Impulsschaltung nach Marx an die Elektroden des Lichtbogens.
Getriggert würde ja dann über die Funktenstrecke in der Marx-Anordnung.


Mit der Variante 2 hàtte ich mehr Energie bei einer leicht verkürzten
Funkenstrecke,
die Kondensatoren sind beim Entladen in Reihe, also habe ich eine verringerte
Kapazitàt. Insgesamt ist der Entladevorgang aber langsamer, wobei mich nur die
Dauer des „Last"-Lichtbogens interessiert, die ja eigentlich kürzer sein sollte
(wegen der verringerten Kapazitàt).

Das zum Hintergrund

Viele Grüße

Timm

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