Masse makroskopisch?

04/01/2008 - 13:58 von Vogel | Report spam
Hallo hawkind

m.E. ist Masse ein makroskopisches Phànomen, dass man auch makroskopisch
begründen kann.
Also aus Eichinvarianz und Symmetriebrechung auf makroskopischer Skala.




Könnte so etwas funktionieren, oder gibt es Überlegungen die ganz klar
dagegen sprechen?




Das Standardmodell wàre dann fasst völlig Ok, bis auf die offenen
Parameter.
Aber womöglich könnte man ja den makroskopischen Mechanismus (wenn es denn
einen gàbe) ins Standardmodell übernehmen und so die noch offenen Parameter
bestimmen.

mfG

Obwohl die Meisten, meistens, das Meiste vom Meisten nicht verstehen,
meinen die Meisten, meistens, das Meiste vom Meisten zu verstehen.
Selber denken macht klug.
 

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#1 hawkwind
05/01/2008 - 01:21 | Warnen spam
On 4 Jan., 13:58, Vogel wrote:
Hallo hawkind

m.E. ist Masse ein makroskopisches Ph�nomen, dass man auch makroskopisch
begr�nden kann.



Ersterem w�rde ich zustimmen: Masse ist auch makroskopisch relevant
und beobachtbar.
Mir ist aber nicht klar, was du mit "begr�nden" meinst.

Ich vermute, dass du dabei an so etwas wie den Higgs-Mechanismus
denkst, der ja in einem anderen Thread hier tangiert wurde. Nach
meinem Verst�ndnis ist der Higgs-Mechanismus aber keine Begr�ndung von
Massen, sondern mehr so eine Art "Rechentrick". Dieser "Trick"
impliziert ja nun nicht die beobachteten Werte der Teilchenmassen;
diese sind ja - nach wie vor - freie Parameter der Theorie und m�ssen
experimentell bestimmt werden. Unter einer "Begr�ndung" von Massen
w�rde ich eher ein Modell verstehen, das eine Vorhersage der
beobachteten Werte liefert. Gibt es derzeit nicht.

BTW, der Trick besteht darin, dass man von einer Lagrangedichte f�r
masselose Teilchen ausgeht und "im Nachhinein" mittels
Symmetriebrechung die Massenterme einf�hrt. W�rde man sie banal gleich
hinschreiben, so h�tte man keine endliche (d.h. renormierbare)
Theorie.

So ist zumindest mein - zugegeben sehr begrenztes - Verst�ndnis ...

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