Masse/Materie/Gravitation

27/01/2008 - 09:26 von Thomas Heger | Report spam
Hi NG

Mein selbstgestricktes Modell geht von sehr wenigen a priori Annahmen aus.
Es enthàlt als Grundelemente Energie und Events. Events stelle man sich
àhnlich der ART vor aber 'real'. Sie sollen die Eigenschaften des Vakuums
haben, aber ohne die Eigenschaft der ràumlichen Ausdehnung. Sie sind mehr
zeitlich zu verstehen. Ein Event drückt aus, das etwas als Ursache von etwas
anderem aufzufassen ist. Die Frage was das ist, wovon sie Ursache sind, wird
offen gelassen(strings???). Es sind in diesem Modell Punkte mit
Eigenschaften. Die Eigenschaften sollen sein:
vierdimensionale komplexe Zahlen sollen einen Punkt beschreiben.
Er soll Tràger von Eigenschaften sein, insbesondere von Energie.
Die Elemente können Zustànde annehmen und dabei schwingen und rotieren.
Sie geben diese Eigenschaften mit endlicher konstanter Geschwindigkeit an
benachbarte Punkte weiter.

Mehr Elemente gibt es nicht. Insbesondere enthàlt das Modell keine Materie
und keine Felder und keinen Raum. Die Beziehung eines Elementes zu seinen
Nachbarn ist zeitlich zu verstehen. Zeitlich heißt, das ein Event Ursache
für etwas spàteres ist. Es ist aber nicht alleinige Ursache, sondern die
gesamte Vergangenheit eines Events ist als Ursache eines spàteren Zustandes
zu verstehen.
Man betrachtet nun ein einzelnes Event, welches einen Impuls in seine
Zukunft strahlt. Es sendet eine vierdimensionale Kugelwelle aus. Genau
genommen kann sie auch noch Rotationswellen aussenden, da die Punkte
angenommen wurden mit der Eigenschaft rotieren zu können.
Betrachtet man nun einige Events, so erzeugen sie ein Muster in der
gemeinsamen Wellenfront. Dieses Muster entspricht in etwas dem
ursprünglichen Muster der Events. Ein Knoten in diesem Muster làuft in der
Wellenfront etwas zitternd aber sonst stabil mit und wird als materielles
Teilchen bezeichnet, die Wellenfront selber als Raum.
Betrachtet man eine Rotationswelle (der Zustand etwa 'linksrum drehen' wird
weitergegeben) so kann sich dies nur mit àhnlichen Wellen überlagern. Der
Zustand wird dabei über einen gewissen Bereich gestreut. Nur die
Überlagerungsmaxima ergeben den materiellen Punkt. Das 'Drumherum' nenne ich
Feld.
Die materiellen Punkte bewegen sich zeitlich auf bestimmten Bahnen, die
Weltlinien genannt werden. Diese haben eine bestimmte Richtung. Dabei kann
man Bahn und Richtung nur relativ zu anderen Punkten angeben, da der Begriff
Lànge noch fehlt. Lànge ist der zeitliche Abstand in der genannten
Wellenfront. Diese Abstànde definieren eine Geometrie in der 'Wellenfront'
genannten Hyperflàche.
Da der Ursprung in einem Punkt gesucht wird ergibt sich die Topologie einer
Hyperkugel für das Modell.
Ein Feld ist die Sammlung der Zustànde von Raumpunkten bezogen auf einen
mitlaufenden Punkt. Die materiellen Punkte sind dabei mit den Feldern
verknüpft. Sie sind sozusagen Teil des Feldes und das Feld Teil des
Teilchens. Ein einzelnes Teilchen gibt es in dem Modell nicht, sondern nur
viele Teilchen bilden wiederum viele Teilchen (sonst gàbe es kein Muster).
Das Muster ist in dem Raum beweglich. Allerdings bewegt es sich nicht von
selbst, sondern kann sich in einem Feld bewegen. Dieses übertràgt einen
Impuls auf das Muster. Felder sind als Eigenschaft des Raumes aufzufassen
und Folge früherer Events. Dieses Event kann auch ein materielles Teilchen
sein, welches sein Feld abstrahlt, wodurch sich beide Teilchen relativ
zueinander bewegen.
Ein Event ist in dem Modell unabhàngig. Nachdem es empfangen hat, was es zu
empfangen gab, weiß es nichts mehr über seine Vergangenheit. Es strahlt
seine Vergangenheit in seine Zukunft. Dabei ergibt sich eine Überlagerung in
einem etwas größeren Masstab. Die Hauptrichtung der Wellenfront ist grob
determiniert durch die Richtung aus der die Einflüße kamen, aber als Summe
aller dieser Einflüße zu verstehen. Ein Punkt dieser Wellenfront hat danach
eine Richtung. Dies ist die Richtung der Zeit. Da materielle Punkte einen
Einfluß auf die Wellen haben, ergibt sich für Gegenden mit vielen davon eine
gewisse Verzögerung. Die Richtung der Zeit folgt dabei einer sehr stetigen
aber leicht gekrümmten Form. Bezieht man diese Richtung wieder auf einen
mitlaufenden materiellen Punkt, so hat der Raum, den dieser Punkt definiert,
an jedem Punkt eine gewisse Eigenschaft. Dies ist die Richtung der Zeit an
diesem Punkt. Dieses Feld heißt Gravitation. Dies beeinflußt die Materie
dadurch, das diese als senkrecht zur Zeitrichtung tràge angenommen wird und
sich nur auf dieser Wellenfront befinden kann.

Thomas Heger
 

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#1 Thomas Heger
27/01/2008 - 12:19 | Warnen spam
Hi

mir ist gerade noch was eingefallen. Es ist eine Art Erklàrung für das
Phànomen Verschrànkung mit dem Modell.

Zuerst muß man berücksichtigen, dass das Modell nicht kummutativ ist. Also,
die Vertauschung links und rechts bedeutet einen Vorzeichenwechsel.

Ich nehme ein Event und lasse es in seine Zukunft stahlen. Für ein
rotierendes Einzelevent ergibt sich im Raum eine Kreiswelle. Diese
Kreiswelle wird als einzelnes Photon interpretiert. Mist man nun ein Photon,
dann hat es überall die gleiche Drehrichtung.

Etwas anders formuliert. Betrachtet man einen Wirbel, in Rauch etwa, den ein
Draht etc. erzeugt, so muß man sich die Wirbel gegenlàufig vorstellen. So
ist das auch in dem Modell. Eine sich kreisförmig sich ausbreitende Welle
hat demnach, egal wo man misst, stets entgegengesetzte
Rotationseigenschaften. Es ist auch egal wann man misst, da eine Welle
dieser Art, einmal angestoßen, nicht wieder aufgehalten werden kann. Man
kann sie wohl messen, aber sie ist schnell vorbei. Man kann sogar das
ursprüngliche Ereignis wieder zusammen setzen, indem man die Welle wieder
auf einen Punkt konzentriert. Dieses Event ist dann dem ursprünglichen
àhnlich, nur zeitlich und ràumlich woanders. Stört man sie aber irgendwo auf
diesem Weg, dann geht das nicht mehr.

Thomas Heger

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