Massenträgheit und G-Kräfte

25/10/2014 - 17:29 von Alfred Lönze | Report spam
Vor kurzem sah ich beim Rumzappen im TV eine Sendung mit dem englischen
Journalisten Richard Hammond. Darin ging es um Zentrifugen in der
Pilotenausbildung und die verkraftbaren g-Grenzwerte.

Im Versuch wurde dann ein Luftballon gezeigt, der unter der Belastung
von knapp 30 g flach wie ein Spiegelei war - logisch. Dann kam der Clou:

Der gleiche Ballon in einer Flüssigkeit (Wasser?) und der gleichen
Beschleunigung behielt seine ursprüngliche Form! Daraus wurde gefolgert,
dass Kampfpiloten die in Flüssigkeiten sitzen, viel höhere g-Kràfte
vertragen könnten.

Ist da wirklich was dran und wenn ja, warum?


Alles was Ràder oder Titten hat, macht früher oder spàter Probleme ...
 

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#1 ram
30/10/2014 - 00:00 | Warnen spam
Alfred Lönze writes:
Der gleiche Ballon in einer Flüssigkeit (Wasser?) und der gleichen
Beschleunigung behielt seine ursprüngliche Form! Daraus wurde gefolgert,
dass Kampfpiloten die in Flüssigkeiten sitzen, viel höhere g-Kràfte
vertragen könnten.



In der bekannten Fernsehserie »UFO« fliegen die Fremden ja
wohl in einer Flüssigkeit.

Wenn der Ballon flach wird, dann vermutlich wegen des
Gewichts der oberen Ballonhülle. Luft hat vermutlich eine
geringere Wichte. Es ist dann möglicherweise energetisch
günstiger, wenn die obere Ballonhülle tiefer liegt.

Nimmt man einmal zur Vereinfachung an, daß die Wichte der
Hülle der von Wasser gleicht, dann kann man die Form des
Ballons energetisch vernachlàssigen, wenn innen und außen
Wasser ist, und es gibt keinen Grund mehr für den Ballon,
flach zu werden.

Wenn ein Mensch in einer Flüssigkeit eingebettet wird,
dann kann dies gewisse Kràfte auf den Körper insgesamt
verringern, wo dieser von einer weichen Hülle umgeben ist.
Aber es sollte keine Auswirkungen auf beispielsweise das
Innere von harten Hüllen, wie beispielsweise der
Gehirnschale haben. Hier könnte man eventuell mit
Druckausgleichsöffnungen arbeiten.

Heute geht der Trend ja vielleicht eher dahin, daß der
Kampfpilot das Flugzeug vom Boden aus fernsteuert oder das
Flugzeug von einem Computer gesteuert wird.

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