Mathematik und Wirklichkeit

03/02/2012 - 14:34 von Alfred Heiligenbrunner | Report spam
Hallo,

die folgende Aussage wird gerne Einstein zugeschrieben: *)
"Insofern sich die Sàtze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen,
sind sie nicht sicher, und insofern sie sicher sind, beziehen sie sich
nicht auf die Wirklichkeit."

Der zweite Teil des Satzes ist doch nur eine Wiederholung des ersten.
"Wirklichkeit impliziert Unsicherheit" ist doch die selbe Aussage wie
"Sicherheit impliziert Nicht-Wirklichkeit".
Oder sehe ich da was falsch?


Danke,
Alfred



*) Z.B. war sie kürzlich zu lesen in einem Artikel von Spektrum der
Wissenschaft, 02-2012, "Die Physik – ein baufàlliger Turm von Babel"
http://www.spektrum.de/alias/pdf/sd...df/1138970 (368 KB)
 

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#1 Toni Trappa
03/02/2012 - 14:45 | Warnen spam
Alfred Heiligenbrunner schrieb:

Hallo,

die folgende Aussage wird gerne Einstein zugeschrieben: *)
"Insofern sich die Sàtze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen,
sind sie nicht sicher, und insofern sie sicher sind, beziehen sie sich
nicht auf die Wirklichkeit."

Der zweite Teil des Satzes ist doch nur eine Wiederholung des ersten.
"Wirklichkeit impliziert Unsicherheit" ist doch die selbe Aussage wie
"Sicherheit impliziert Nicht-Wirklichkeit".



Blitzmerker.

Oder sehe ich da was falsch?



Die meisten bekannte Zitate insbesondere von Einstein (aber auch
beliebig vielen anderen) 'leben' von einer Ambivalenz, die man in
anderem Zusammenhang gern auch 'Pointe' nennt...

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