mathematisches Universum

27/08/2007 - 10:17 von Thomas Heger | Report spam
Hi NG

darf ich noch mal eine selstsame Idee beisteuern?

Es gibt diesen Versuch, QT und ART irgendwie in ein einziges Modell zu
vereinigen.

Nach meiner unmassgeblichen Meinung wird dabei ein Versuch unternommen, der
nicht funktionieren kann.

Man beschreibt meistens Quanten als inherent statistisch aufzufassende
Phànomene in einer absolut angenommenen Raumzeit.

Was mich daran stört, ist dass eigentlich die ART Systeme mit vielen
Elementen beschreibt, wàhrend die Quanten doch 'Einzelteile' darstellen.

Statistik ist etwas was viele Versuche zahlenmàßig beschreibt, die mit einer
gegebenen Grundgesamtheit gemacht werden.

Nehmen wir eine Gaswolke als Beispiel für ein Objekt mit Masse. Die Art
beschreibt nun die Gravitation als Wirkung des Energie-Impuls Tensors auf
die Raumzeit. Die Gaswolke ist zweifelsfrei ein System mit vielen Elementen.
Da eine Beziehung zwischen dessen Eigenschaften (Energie-Impuls) und
Raumzeit herstellbar ist, müsste man doch auch die Raumzeit selbst als
Beschreibung eines Systems mit vielen Elementen sehen.

Für Quanten gilt dies gerade nicht. Hier ist auch unklar, auf welchem Wege
es ihnen überhaupt gelingen könnte, Manifestationen von vielen Versuchen zu
sein.

Der Versuch, die Art für die Beschreibung von Quanten heranzuziehen
erscheint mir jedenfalls unlogisch. Umgekehrt taugen die Methoden der
Quantenphysik auch nicht für die Beschreibung großràumiger Phànomene, da
ihnen die großen Zahlen fehlen, welche zur Ausmittlung der Quanteneffekte
führen.

Thomas Heger
 

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#1 Adriane Meiner
27/08/2007 - 11:09 | Warnen spam
Thomas Heger schrieb:

Man beschreibt meistens Quanten als inherent statistisch aufzufassende
Phànomene in einer absolut angenommenen Raumzeit.



Quanten sind einzelne Objekte, Anregungen von Feldern, wer es gern
'eher nichtmateriell' mag, kann darin (mathematisch) etwas wie Knoten
oder Verdichtungen sehen.

Was mich daran stört, ist dass eigentlich die ART Systeme mit vielen
Elementen beschreibt, wàhrend die Quanten doch 'Einzelteile' darstellen.



Die ART macht formal sogar in einem leeren Universum Sinn, aber in
jedem Fall beschreibt sie perfekt auch einzelne Objekte, wie (ein) SL,
die Wechselwirkung zwischen vielen Objekten macht einfach eine
Mannigfaltigkeit mit lokal 'individueller' Struktur aus, weil viel Materie-
Energie-Konzentrationen das /eine/ Feld entsprechend vielfàltig
(kontinuierlich) zergliedern.

Statistik ist etwas was viele Versuche zahlenmàßig beschreibt, die mit
einer gegebenen Grundgesamtheit gemacht werden.

Nehmen wir eine Gaswolke als Beispiel für ein Objekt mit Masse. Die Art
beschreibt nun die Gravitation als Wirkung des Energie-Impuls Tensors auf
die Raumzeit. Die Gaswolke ist zweifelsfrei ein System mit vielen
Elementen. Da eine Beziehung zwischen dessen Eigenschaften
(Energie-Impuls) und Raumzeit herstellbar ist, müsste man doch auch die
Raumzeit selbst als Beschreibung eines Systems mit vielen Elementen sehen.



Die Feldgleichungen gelten koordinatenunabhàngig, und wenn du einzelne
Koordinaten wàhlst, dann erhàltst du entsprechend lokale Tensoren, aber
es gibt keine Beschrànkung dafür, wie dicht du die betrachteten Ereignisse
zusammenlegst (aber in der QM schon).

Für Quanten gilt dies gerade nicht. Hier ist auch unklar, auf welchem Wege
es ihnen überhaupt gelingen könnte, Manifestationen von vielen Versuchen
zu sein.



?

Der Versuch, die Art für die Beschreibung von Quanten heranzuziehen
erscheint mir jedenfalls unlogisch. Umgekehrt taugen die Methoden der
Quantenphysik auch nicht für die Beschreibung großràumiger Phànomene, da
ihnen die großen Zahlen fehlen, welche zur Ausmittlung der Quanteneffekte
führen.



Es ist aber nun so, daß Elektromagnetismus und Gravitation auch auf
Mikroebene wirken, inklusive der Konstanz von c, so daß man beide
Theorien benötigt (und deshalb eine Vereinigung anstrebt).

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