Maxwellscher Dämon

04/06/2011 - 10:48 von Peter | Report spam
2 Kugeln schweben schwerelos im Weltraum.
Die Entfernung sei beliebig. Man darf z.B annehmen, dass die beiden
Kugeln als 2 Körpersystem um einen gemeinsamen Schwerpunkt rotieren.

Die Oberflàchen der Kugeln sind völlig identisch, d.h. auch ihr
Strahlungswiderstand ist gleich.
Beide Kugeln sind schwarz.
Ausserdem sei die Oberflàche nichtelastisch, d.h. ein Molekül, das
auftrifft, prallt nicht elastisch ab.
Diese Annahmen sind nicht notwendig, vereinfachen jedoch die Betrachtung.

Es gibt einen Unterschied: Eine der Kugeln ist hohl, sie hat also ein
schwàcheres Gravitationsfeld.

Wenn im Raum ein paar Gasmoleküle oder ein paar Restphotonen
herumschwirren, dann muss die Vollkugel sich stàrker erwàrmen, denn die
Photonen oder Moleküle müssen auf der schweren Vollkugel mit höherer
Energie auftreffen, als auf der leichten Hohlkugel.

Dies trifft selbst dann zu, wenn man annimmt, die Temperatur der beiden
Kugeln sei anfangs gleich. Die schwerere Kugel muss sich dann stàrker
erwàrmen.

Da man dieser Anordnung stàndig ohne Zeitbegrenzung Energie entziehen
könnte, ist der 2te Hauptsatz verletzt.

Z.B. könnte man in jeder Kugel ein Thermopaar (Seebeck Effekt)
platzieren und die Differenzspannung ausnutzen.
 

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#1 Peter
04/06/2011 - 11:32 | Warnen spam
Da man dieser Anordnung stàndig ohne Zeitbegrenzung Energie entziehen
könnte, ist der 2te Hauptsatz verletzt.

Z.B. könnte man in jeder Kugel ein Thermopaar (Seebeck Effekt)
platzieren und die Differenzspannung ausnutzen.



Es wàre übrigens geschickt, den Energieverbraucher in der schweren
Vollkugel zu platzieren, da diese sich dann noch mehr erwàrmen müsste.

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