Mehrere Fragen Fedora Einsteiger

17/09/2009 - 11:42 von Edzard Egberts | Report spam
Hallo,

ich probe jetzt schon seit einigen Tagen den Linux-Einstieg und da haben
sich ein paar Fragen gesammelt:

Beim Einrichten der ISDN-Capi mit Fritz!-Card habe ich ein Kernel-Modul
installiert, mit dem es nicht lief und will das wieder los werden -
Package entfernen hat da nicht gereicht. In der Boot-Konfiguration ist
ein Eintrag "Fedora (2.6.30.5-43.fc11.i686.PAE", den ich aus der
"/boot/grup/gruf.conf" löschen muss. Dann habe ich unter /boot noch ein
paar Eintràge für den i686.PAE gefunden - "config", "initrd",
"System.map" und "vmlinuz" (das ist der Kernel, nicht wahr?). Kann ich
das einfach von Hand löschen, oder gibt es da eine bessere
Deinstallationsmethode?

Das war Kosmetik, ich habe aber auch noch ein Problem, ich schaffe es
nàmlich nicht, unter wine das MSYS zu starten - damit möchte ich ein
Cross-Compile durchführen. Dazu erst einmal eine allgemeine Frage, ich
muss im Terminal mit env für den Compiler die Pfade àndern - sind diese
Änderungen immer nur auf das aktuelle Terminal beschrànkt? Wie lege ich
mir dafür ein Skript an, damit ich das nicht immer neu eintippen muss?

Das Msys selber bekomme ich zwar aus einem Root-Terminal heraus
gestartet, aber das Terminal làuft mit schwarzer Schrift auf schwarzem
Hintergrund, ich nehme an, dass das die Folge eines Problems ist, weiß
aber nicht, wie ich die folgende Startmeldung interpretieren muss:

[root@entwicklung ~]# wine "C:\windows\command\start.exe"
"C:\msys\1.0\msys.bat"
fixme:exec:SHELL_execute flags ignored: 0x00000100
[root@entwicklung ~]# fixme:exec:SHELL_execute flags ignored: 0x00000100
fixme:netapi32:NetWkstaUserGetInfo Level 1 processing is partially
implemented
fixme:advapi:LsaOpenPolicy ((null),0x6cf55c,0x00000001,0x6cf578) stub
fixme:advapi:LsaClose (0xcafe) stub
fixme:advapi:LsaOpenPolicy ((null),0x6cf548,0x000f0fff,0x6cf544) stub
fixme:netbios:NetServerEnum Stub ((null) 101 0x6cf014 -1 0x6cf018
0x6cf01c 8 L"DOMAIN" (nil))
fixme:advapi:LsaClose (0xcafe) stub
fixme:netapi32:NetUserGetInfo Level 3 is not implemented
fixme:netapi32:NetUserGetInfo Level 3 is not implemented

Ansonsten scheint die Sache zu funktionieren - reagiert also auf
Eingaben und beendet mit "exit", aber damit arbeiten geht so nicht.

Mit dem Programmstart als root bin ich auch noch etwas am basteln, bzw.
unsicher. Ich habe schon den sudo-Start eingerichtet und die Seite
http://www.fedorablog.de/archives/1...-sudo.html gefunden.
Jetzt möchte ich mir beim Programmaufruf von z.B. qemu oder meinem
Capi-Programm noch das Passwort sparen und möchte mal ganz doof fragen,
wird das wirklich so gemacht, dass man die Programme einer sudo-Gruppe
mit nopasswd zuordnet? Ein "ja" würde eigentlich reichen, mir kommt das
alles nur ganz seltsam vor. ;o)

Vielen Dank (ich fürchte, da kommt in der nàchsten Zeit noch mehr ;o),

Ed
 

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#1 Andreas Kohlbach
18/09/2009 - 02:12 | Warnen spam
Edzard Egberts wrote on 17. September 2009:

ich probe jetzt schon seit einigen Tagen den Linux-Einstieg und da
haben sich ein paar Fragen gesammelt:

Beim Einrichten der ISDN-Capi mit Fritz!-Card habe ich ein
Kernel-Modul installiert, mit dem es nicht lief und will das wieder
los werden -
Package entfernen hat da nicht gereicht. In der Boot-Konfiguration ist
ein Eintrag "Fedora (2.6.30.5-43.fc11.i686.PAE", den ich aus der
"/boot/grup/gruf.conf" löschen muss. Dann habe ich unter /boot noch
ein paar Eintràge für den i686.PAE gefunden - "config", "initrd",
"System.map" und "vmlinuz" (das ist der Kernel, nicht wahr?). Kann ich
das einfach von Hand löschen, oder gibt es da eine bessere
Deinstallationsmethode?



Fedora kenne ich nicht. Aber unter Debian wird, falls es in einem Paket
kam, auf die selbe Art deinstalliert, wie es installiert wurde. Am
komfortablesten per Paketmanager.
Andreas
Linux: The choice of a GNU generation.

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