Mehrfachstecker festgeschmorrt

29/03/2010 - 11:46 von G | Report spam
Hallo,

gestern wurde ich zu meinem Bruder gerufen, da sich ein Discounter-
Mehrfachstecker an dem der Wàschetrocker hing fest in die Steckdose
gebacken hatte. Er war nicht mehr zu lösen, der Kunststoff an einem Stift
(nachdem ich ihn dann raus hatte) war braun gebacken und das selbe Bild
in der Steckdose. Der andere Stift ist i.O.

Ich vermute das dieser Discounter-Stecker einen schlechten
Übergangswiderstand hatte und durch den Spannungsabfall viel
Verlustleistung entstanden ist. Diese hat das Teil erhitzt und zu o.g.
Symptomen geführt. Dadurch wurde der Übergangswiderstand dann
wahrscheinlich noch größer. Mir stellt sich jedoch trotzdem eine Frage:

Verbrannt war nur die Phase - die Leitung zum Neutralleiter war wie
unberührt. Der echte Neutralleiter im Verteiler führt ja bei
symmetrischen Betrieb so gut wie keinen Strom - an dieser Stelle muss
jedoch die gleiche Menge Strom geführt werden wie in den Verbraucher
hineinführt. Warum also ist die andere Seite nicht ungefàhr ebenso
verbrannt? Oder kann ich mir vorstellen, dass die Verlustleistung auf der
anderen Seite weniger wurde als mehr Spannung an dem "Brennpunkt"
abgefallen ist?

Grüße!


P.S.: Jetzt hat er übrigens von mir zwei Feuchtraumsteckdosen installiert
bekommen, die direkt über Waschmaschine/Wàschetrockner angeordnet sind.
Jede ihre eigene Sicherung (Zàhlerkasten war nur drei Meter weiter).
Jetzt sollte eigentlich nichts mehr schief gehen.
 

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#1 Jens Fittig
29/03/2010 - 11:50 | Warnen spam
Günther Frings schrieb:

gestern wurde ich zu meinem Bruder gerufen, da sich ein Discounter-
Mehrfachstecker an dem der Wàschetrocker hing fest in die Steckdose
gebacken hatte. Er war nicht mehr zu lösen, der Kunststoff an einem Stift
(nachdem ich ihn dann raus hatte) war braun gebacken und das selbe Bild
in der Steckdose. Der andere Stift ist i.O.



So was kommt vor

Ich vermute das dieser Discounter-Stecker einen schlechten
Übergangswiderstand hatte und durch den Spannungsabfall viel
Verlustleistung entstanden ist. Diese hat das Teil erhitzt und zu o.g.
Symptomen geführt. Dadurch wurde der Übergangswiderstand dann
wahrscheinlich noch größer.



Ack

Mir stellt sich jedoch trotzdem eine Frage:

Verbrannt war nur die Phase - die Leitung zum Neutralleiter war wie
unberührt.



Das kommt vor. Es müssen ja nicht gleich beide Kontakte schlecht
gewesen sein.

Der echte Neutralleiter im Verteiler führt ja bei
symmetrischen Betrieb so gut wie keinen Strom



Wo hast du denn diesen Blödsinn her?

- an dieser Stelle muss
jedoch die gleiche Menge Strom geführt werden wie in den Verbraucher
hineinführt. Warum also ist die andere Seite nicht ungefàhr ebenso
verbrannt?



Weil halt nur einer der beiden Kontakte schlecht war

Oder kann ich mir vorstellen, dass die Verlustleistung auf der
anderen Seite weniger wurde als mehr Spannung an dem "Brennpunkt"
abgefallen ist?



Unsinn.

P.S.: Jetzt hat er übrigens von mir zwei Feuchtraumsteckdosen installiert
bekommen,



Ach ne - und du hast eine entsprechende Ausbildung?

die direkt über Waschmaschine/Wàschetrockner angeordnet sind.
Jede ihre eigene Sicherung (Zàhlerkasten war nur drei Meter weiter).
Jetzt sollte eigentlich nichts mehr schief gehen.



Das hoffe ich für dich. Laien haben nichts an elekrischen
Installationen zu suchen! Wenn irgendwas passiert bist DU voll dran!

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