Mein Drucker (Laser) druckt nur 125dpi

30/01/2011 - 12:08 von Jon J Panury | Report spam
Ich habe einen neuen Lexmark Laserdrucker; aber auch mit meinem HP
Tintenstrahler war es dasselbe.

Es geht um den Druck von Fotos, etwa Passbildgroß. Ist aberauch alles
völlig egal, denn es ist immer und unter allen Einstellungen dasselbe.

Ich habe die Punkte unterm Mikroskop ausgezàhlt: Es sind ~ 125 dpi,
egal, was ich einstelle. Ob ich jetzt "600 dpi" oder "1200 dpi"
einstelle - alles Mumpe, es kommen real 125 dpi.

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass "dpi" (also "dots per inch") nicht
tatsàchlich *Punkte pro Inch* meint, sondern ein Viertel davon, weil
je _vier_ Pixel - eins von jeder Grundfarbe plus Schwarz - einen "dot"
ausmachen. Das wàren aber bei 1200 dpi immer noch 300 Punkte pro inch,
nicht 125!

Übrigens ist die Punktratio in H und V verschieden: H sind es 5 pro
mm, V sind's nur 4.

Ich habe versucht, in Photoshop Elements den Druck zu beeinflussen -
ohne irgendwelchen Erfolg.
Die Ausdrucke von SW Fotos sind alle *viel* zu dunkel; egal, auf
welcher Papierqualitàt (hbe einige durch probiert).

Lediglich wenn ich im Textverarbeitungsprogramm (hier: Open Office)
Gamma und Kontrast *krass* raufsetze, bekommt der Ausdruck Ähnlichkeit
mit dem, was ich auf dem Bildschirm sehe.

Aber das sind ja eigentlich zwei voneinander unabhàngige Probleme, und
in diese NG gehört wohl nur ersteres, also die dpi-Frage.
 

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#1 Hergen Lehmann
30/01/2011 - 12:57 | Warnen spam
Am 30.01.2011 12:08, schrieb Jon J Panury:

Es geht um den Druck von Fotos, etwa Passbildgroß. Ist aberauch alles
völlig egal, denn es ist immer und unter allen Einstellungen dasselbe.

Ich habe die Punkte unterm Mikroskop ausgezàhlt: Es sind ~ 125 dpi,
egal, was ich einstelle. Ob ich jetzt "600 dpi" oder "1200 dpi"
einstelle - alles Mumpe, es kommen real 125 dpi.



Das ist nicht weiter verwunderlich. Ein Laserdrucker kann die Deckkraft
der aufgebrachten Farbe nicht oder nur in sehr engen Grenzen variieren.
Die einzige Möglichkeit, verschiedene Farbtöne zu erzeugen, besteht
deshalb in einem sogenannten Raster. Hierbei werden mehrere Druckpixel
zu einem Rasterpunkt zusammengefasst, und je nach gewünschtem Farbton zu
einem mehr oder wenigen grossen Prozentsatz ausgefüllt.

Eine Rastergrösse von 150dpi wàre ein üblicher Wert. Möglicherweise
làsst sie sich irgendwo in den Tiefen der Druckerkonfiguration
verstellen, aber je nàher du an die physische Auflösung des Druckwerks
herangehst, desto gröber werden zwangslàufig die möglichen
Farbabstufungen. Die volle Auflösung des Druckwerks bekommst du nur im
reinen Schwarzweissdruck.

Bei Tintendruckern ist es im Prinzip àhnlich. Diese haben aber über die
Tröpfchengrösse und ggf. mehrfaches Überdrucken mehr direkten Einfluss
auf die Farbintensitàt, so daß das Raster feiner ausfallen kann.

Übrigens ist die Punktratio in H und V verschieden: H sind es 5 pro
mm, V sind's nur 4.



Auch das ist normal.

Hergen

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