Meine Ex erzählte überall rum, daß ich nur Sex von ihr wollte, aber nicht Heiraten

20/09/2011 - 10:33 von Die Sieben | Report spam
Ich konnte da meine Ehre nur retten, indem ich mich hinsetzte und ein
paar Duzend Seiten philosophische Schriften verfaßte.

Er, der Englànder, muß natürlich gleich wieder das selbe machen :


Nachdem Gibril Rekha in ihrem Penthouse besucht hatte, um sich von ihr
zu trennen, schleuderte sie ihre beiden Kinder in die Tiefe und sprang
hinterher.

Im Gegensatz zu Gibril Faristha stammt Salahuddin Chamchawala alias
Saladin Chamcha aus einer reichen Familie. Er war wohl schon
erwachsen, als er erstmals statt einer Limousine mit Chauffeur einen
Vorortszug bestieg. Seinem Vater Changez Chamchawala gehörte ein
Kunstdüngerimperium. In der Zeit, in der Salahuddin ein exklusives
Internat in England besuchte (1961 bis 1966), erstickte seine Mutter
Nasreen an einer Gràte. Ein Jahr spàter heiratete sein Vater eine
andere Frau, die ebenfalls Nasreen hieß. Als Salahuddin bei einem
Besuch in Bombay herausfand, dass Changez Chamchawala mit dem
Einverstàndnis seines Hausverwalters Vallabh auch dessen Ehefrau
Kasturba beschlief, kehrte er entsetzt nach England zurück und brachte
es unter dem Künstlernamen Saladin Chamcha neben der Jüdin Mildred
("Mimi") Mamoulian zum angesehendsten Stimmenimitator Großbritanniens.

Ende der Sechzigerjahre heiratete Chamcha, der inzwischen einen
britischen Pass besaß, die prüde, blonde Englànderin Pamela Lovelace
und zog mit ihr in eine Villa in Notting Hill. Kinder bekamen sie
keine, und glücklich wurden sie auch nicht miteinander.

Unlàngst lernte Chamcha bei einem kurzen Aufenthalt in Indien Zeenat
("Zeeny") Vakil kennen, eine marxistische Ärztin Mitte dreißig. Sie
war die erste Inderin, mit der er schlief.

Die neunundachtzigjàhrige Rosa Diamond findet Gibril und Chamcha in
der Nàhe ihres Hauses an der Kanalküste.

Ja, sie war schon einmalig, man kannte sie im ganzen Dorf, eine wie
sie ließ sich nicht ins Altersheim stecken, sie setzte die ganze
Familie vor die Tür, als die wagte, so was vorzuschlagen, lasst euch
nie wieder blicken, sagte sie zu ihnen, enterbte die ganze Truppe, bis
auf den letzten Penny, ohne Wenn und Aber. (Seite 182)
 

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#1 Die Sieben
20/09/2011 - 13:33 | Warnen spam
On 20 Sep., 10:33, Die Sieben wrote:
Ich konnte da meine Ehre nur retten, indem ich mich hinsetzte und ein
paar Duzend Seiten philosophische Schriften verfaßte.

Er, der Englànder, muß natürlich gleich wieder das selbe machen :

Nachdem Gibril Rekha in ihrem Penthouse besucht hatte, um sich von ihr
zu trennen, schleuderte sie ihre beiden Kinder in die Tiefe und sprang
hinterher.

Im Gegensatz zu Gibril Faristha stammt Salahuddin Chamchawala alias
Saladin Chamcha aus einer reichen Familie. Er war wohl schon
erwachsen, als er erstmals statt einer Limousine mit Chauffeur einen
Vorortszug bestieg. Seinem Vater Changez Chamchawala gehörte ein
Kunstdüngerimperium. In der Zeit, in der Salahuddin ein exklusives
Internat in England besuchte (1961 bis 1966), erstickte seine Mutter
Nasreen an einer Gràte. Ein Jahr spàter heiratete sein Vater eine
andere Frau, die ebenfalls Nasreen hieß. Als Salahuddin bei einem
Besuch in Bombay herausfand, dass Changez Chamchawala mit dem
Einverstàndnis seines Hausverwalters Vallabh auch dessen Ehefrau
Kasturba beschlief, kehrte er entsetzt nach England zurück und brachte
es unter dem Künstlernamen Saladin Chamcha neben der Jüdin Mildred
("Mimi") Mamoulian zum angesehendsten Stimmenimitator Großbritanniens.

Ende der Sechzigerjahre heiratete Chamcha, der inzwischen einen
britischen Pass besaß, die prüde, blonde Englànderin Pamela Lovelace
und zog mit ihr in eine Villa in Notting Hill. Kinder bekamen sie
keine, und glücklich wurden sie auch nicht miteinander.

Unlàngst lernte Chamcha bei einem kurzen Aufenthalt in Indien Zeenat
("Zeeny") Vakil kennen, eine marxistische Ärztin Mitte dreißig. Sie
war die erste Inderin, mit der er schlief.

Die neunundachtzigjàhrige Rosa Diamond findet Gibril und Chamcha in
der Nàhe ihres Hauses an der Kanalküste.

Ja, sie war schon einmalig, man kannte sie im ganzen Dorf, eine wie
sie ließ sich nicht ins Altersheim stecken, sie setzte die ganze
Familie vor die Tür, als die wagte, so was vorzuschlagen, lasst euch
nie wieder blicken, sagte sie zu ihnen, enterbte die ganze Truppe, bis
auf den letzten Penny, ohne Wenn und Aber. (Seite 182)



Ich meine die " Satanischen Verse " von Rushdi.

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