Meine neue Programmiersprache zur GUI-Entwicklung

25/11/2012 - 21:55 von Heinz-Mario Frühbeis | Report spam
Guten Abend zusammen!

Z. Z. entwickle ich zwar mit VB6, aber nur per Win-API. Das heißt, ich
zeichne alles selbst.
Ich habe also ein eigenes Fenster, einen eigenen Button, Label, eine eigene
Textbox, Listview, eigene Scrollbars.
Und meine Applikation ist prozentual transparent.
Hauptsàchlich benutze ich z. Z. also:
CreateWindowEx, UpdateLayeredWindow, AlphaBlend, DrawText, BitBlt,
StretchBlt, TransparentBlt, etc..

Da ich nun auf Linux umsteige, hat sich das mit dem Win-API erledigt und ich
brauche was neues, anderes.
Nun habe ich z. Bsp. GTK, or QT gefunden, aber damit lassen sich wohl nur
Fenster quasi a la VB6 erstellen.
Was ich suche, ist ein Programm zur GUI-Entwicklung, wo man quasi auch
wieder alles selber erstellen muss. Ein Äquivalent zu meiner jetzigen Art
der Entwicklung, wenn man so will.
Wo ich quasi vor QT, oder GTK komme, oder gibt es bei diesen Programmen
vllt. doch die Möglichkeit quasi wie bei VB6 auf ein API zuzugreifen, das
vllt. Äquivalente hat zu z. Bsp. CreateWindowEx?
Oder was bietet sich denn sonst an?

Vllt. für ein besseres Verstàndnis:
<http://www.file-upload.net/download...g.html>

Wie man vllt. merkt bin ich bei/in meinem Umstieg immer noch "am
durchsteigen", deswegen möge man mir das nachsehen.

Für jeden Tipp und Rat dankbar und
mit Gruß
Heinz-Mario Frühbeis
 

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#1 ram
27/11/2012 - 00:21 | Warnen spam
Heinz-Mario Frühbeis writes:
Wo ich quasi vor QT, oder GTK komme, oder gibt es bei diesen Programmen
vllt. doch die Möglichkeit quasi wie bei VB6 auf ein API zuzugreifen, das
vllt. Äquivalente hat zu z. Bsp. CreateWindowEx?
Oder was bietet sich denn sonst an?



Unter Java kann man mit AWT, Swing und SWT arbeiten. Dabei
ist es zwar üblich, Aufrufe zu verwenden, bei denen man
nicht selber zeichnen muß, aber unter Swing gibt es WIMRE
auch Möglichkeiten, alles selber zu zeichnen, die vielleicht
etwas versteckter sind. Beispielsweise:

http://docs.oracle.com/javase/7/doc...pPane.html

. Jedoch hat Swing ein Pluggable Look and Feel, welches es
erlaubt, schon von Hause aus Erscheinungsbild und
Interaktionsverhalten durch Plug-Ins vollstàndig selber
festzulegen, so daß Du Dein bisheriges System gar nicht mehr
unbedingt brauchst. Siehe etwa:

http://en.wikipedia.org/wiki/Plugga...k_and_feel
http://docs.oracle.com/javase/tutor.../plaf.html
http://docs.oracle.com/javase/tutor.../plaf.html
http://www.oracle.com/technetwork/j...42923.html

. Wenn man von VB6+Win32 kommt, ist Java+Swing aber sicher
eine größere Umstellung in der Heransgehensweise.

Mich hatte ein einem Swing-Menü beispielsweise einmal
gestört, daß es auf Cursor-Rechts anders reagierte als
Windows: Es wird zwar bei einem ausgeklappten Menü (z.B.
»File«) das nàchste Menü rechts (z.B. »Edit«) aufgeklappt,
aber es ist nicht der erste Eintrag selektiert wie bei
Windows. Dabei sollte es eigentlich ein L&F sein, das
Windows imitiert! - Nach etwas Recherche konnte ich die
Swing-Klasse für Menüs durch eine eigene Klasse ersetzen,
welche in der Standard-Klasse ein oder zwei Methoden
überschreibt und so das von mir gewünschte Verhalten
realisiert. Das ist aber nicht das normale »Pluggable Look
and Feel«: Weil es für mich zu aufwendig wàre, ein eigenes
»Look and Feel« zu erstellen, habe ich in diesem Fall ein
vorhandenes L&F nur etwas modifiziert.

Du kannst auch erstmal Deine Anwendung mit den
Standardkomponenten erstellen und dann nach-und-nach diese
durch eigene Komponenten ersetzen, in welchen Du alles
selbst zeichnest und bestimmst. So làuft Deine Anwendung
nach relativ kurzer Zeit und Du hast trotzdem die
Möglichkeit, bei Bedarf jedes Pixel selber zu bestimmen.

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