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Meine Theorie über den Mars (und eine Analogie zur Erde)

14/07/2008 - 21:42 von wer.bin.ich | Report spam
Ich möchte mal meine Theorien über den Mars
formulieren und mich interessieren Eure Meinungen dazu.

Zunàchsteinmal der Grund warum die Erde ein Magnetfeld hat.
Es wird dem Element Eisen (und auch anderen) nachgesagt,
dass dieses als Plasma die Elektronen freisetzt.
Werden freie Elektronen bewegt bzw im Kreis gedreht,
so entsteht ein Magnetfeld. Jetzt gibt es Leute,
die behaupten, dass Eisen etc unter dem hohen Druck
in der Erde nicht zu Plasma werden kann. Diese
Behauptung sehe ich soweit auch ein. Aber was wàre denn,
wenn das Freiwerden der Elektronen gar nicht von dem
Aggregatzustand (Plasma) abhàngt, sondern ausschließlich
von der Temperatur? Dann würde sich auf jeden Fall das
Magnetfeld aufbauen, wie wir es kennen.

Jetzt gibt es aber Beweise dafür, dass sich das Magnetfeld
àndert. Es gibt sogar recht exakte Vorhersagen darüber, wo der
Magnetische Pol langwandert. Wenn man nun davon ausgeht, dass
das Eisen in der Erde sehr heiß ist, kann man wohl auch davon
ausgehen, dass es in irgendeiner Form (zàh-?)flüssig ist.
Immerhin sind die Temperaturen in 10km Tiefe schon so hoch, dass
die Bohrköpfe und die Verbaute Technologie teilweise schmelzen
und weiteres Bohren nicht möglich ist.

Nimmt man nun weiterhin an, dass das Eisen in der Erde
nicht zentral als Kugel im Erdkern verteilt ist, sondern
eher etwas schief, so könnte man damit die Verschiebung des
Erdmagnetfeldes erklàren, denn die freien Elektronen
bewegen sich dann ja an verschiedenen Positionen der Erde mit
unterschiedlichen Durchschnittsgeschwindigkeiten, wenn man
den Kern z.B. ein Breitengrade einteilt. Das müsste man
durch Simulationen sogar beweisen können, indem man
stark geladene unförmige Kugeln dreht und das entstehende
Magnetfeld misst.

Weiterhin gibt es Messungen in Gestein, wo sich die
Polaritàt des Magnetfelds umkehrt. Jetzt gibt es
Wissenschaftler, die gehen davon aus, dass das
sich umwelzende Gestein das Erdmagnetfeld erzeugt und man
erstellt sogar mit diesem Modell aberwitzige Simulationen
und Grafiken, die diese Theorie anschaulich darstellen.
Aber was ist, wenn es sich bei dem umgepolten Gestein
lediglich um altes Gestein oder alte ehemalige Lava handelt,
die einmal umgewàlzt wurde? - Denn Immerhin gibt es in
(IMHO allen) magnetischen Materialien die sogenannte
Hystereseverzögerung der Magnetisierungskennlinie, die
diese Möglichkeit erlaubt.

Des weiteren bewegt sich das Magnetfeld (langsam) in der gleichen
Rotationsrichtung wie die Erde sich um sich selbst dreht.
Eisen ist recht schwer. Also ließe sich selbst DAS einfach
durch die Tràgheit der Masse erklàren.

So. Und jetzt zum Mars. Schauen wir uns einmal an, was wir
auf dem Mars haben. Wir haben Eis an den Polkappen.
Und laut der aktuell gelandeten Marssonde auch Eis im Boden.
Weiterhin haben wir eine Durchschnittstemperatur von -50 °C
auf dem Mars und einen Luftdruck, der nur etwa 0,6% des
Luftdrucks betràgt den wir hier auf der Erde haben.
Außerdem soll das Wasser stark salzhaltig sein.

"Der Mars besitzt eine sehr dünne Atmosphàre, die zu
95,3 % aus Kohlendioxid besteht. Daneben kommen noch
2,7 % Stickstoff,
1,6 % Argon, geringe Anteile an
Sauerstoff (1300 ppm) und
Kohlenmonoxid (800 ppm) sowie Spuren von
Wasser (210 ppm) und anderen Verbindungen oder Elementen vor."
Wikipedia

Die Frage ist doch jetzt, wieviel H2O ist in diesem
Gasgemisch löslich? Die Marssonde hat definitiv bewiesen,
dass das Wasser im Schatten des Bodens/Staubes kondensiert.

Jetzt noch einmal zurück zum Magnetfeld.
"Anders als die Erde und der Merkur besitzt der Mars
kein globales Magnetfeld. Messungen von Magnetfeldlinien
durch die Sonde Mars Global Surveyor ergaben, dass Teile
der planetaren Kruste unterschiedlich magnetisiert sind,
wobei gleichgerichtete Bànder von etwa 1.000 km Lànge
und 150 km Breite auftreten. Ihre Größe und Verteilung
erinnert an streifenförmigen Magnetanomalien auf den
Ozeanböden der Erde. Durch sie wurde die Theorie der
Plattentektonik gestützt, weshalb 1991 auch eine àhnliche
Theorie für den Mars entwickelt wurde. Magnetische
Beobachtungen auf dem Mars sind jedoch noch nicht
detailliert genug, um stichhaltige Schlussfolgerungen
zu erlauben oder gar die Theorie zu bestàtigen." Wikipedia

Das heißt also konkret, wenn meine Theorie über die Entstehung
des Erdmagnetfelds und der Umpolung in den Gesteinsschichten stimmt,
dass man davon ausgehen kann, dass es auf dem Mars ebenfalls einmal
eine "Plattentektonik" bzw eine wandernde und sich bewegende
Oberflàche gegeben haben muss. Da der Mars aber KEIN globales
Magnetfeld mehr hat, so kann man davon ausgehen, dass die Temperatur
im Marskern soweit abgesunken ist, dass es keine freien rotierenden
Elektronen mehr gibt. Merkur hat noch ein Magnetfeld. Merkur ist
auch deutlich heißer. Die anderen Planeten in unserem Sonnensystem,
welche noch ein globales Magnetfeld besitzen sind ganz einfach zu groß,
um schon ausgekühlt zu sein.

So und jetzt worauf ich eigentlich hinauswollte, nàmlich die
Atmosphàre des Mars. Mit 0,006 bar ist diese sehr dünn. Nur warum ist das
so?

Die Marssonde hat gezeigt, dass Wasserdampf im Boden kondensieren kann.

Ebenfalls ist es logisch anzunehmen, dass das Wasser an den
kàltesten Stellen des Planeten am schnellsten kondensiert.
Und das ist an den Polen. Das sieht man ja auch. Wobei das
ja nicht unbedingt alles Wassereis sein muss sondern das können
auch andere gefrohrene Dinge sein. Also friert einfach das gesamte
Wasser, so wie auf der Erde z.B. die Antarktis, bis irgendwann
kein flüssiges Wasser mehr da ist. Und das erklàrt auch den
hohen Salzgehalt, denn wenn das Wasser verdunstet und woanders
verschwindet, bleibt das Salz zurück und die Salzkonzentration
steigt.

Die Frage ist ja jetzt z.B., wo der ganze Sauerstoff und die
Atmosphàre hin ist.

Wàre es nicht möglich, dass den Rest der Athmosphàre die
Sonnenwinde einfach weggeblasen haben? Ich meine die Teilchen
die dann mit der Athmosphàre kollidieren haben doch eine enorme
Impulsenergie und müssten so ein Sauerstoffatom auf locker
ein zehntel der Lichgeschwindigkeit katapultieren können, so dass
ein Sauerstoffatom (oder was anderes) den Mars garantiert
nie wiedersieht.

Und jetzt zurück zur Erde. Zur Zeit wird behauptet, dass
die Erde geringfügig mehr Energie von der Sonne aufnimmt,
als sie abgibt. Das kann aber im Mittel nicht stimmen, weil
wir einen sehr heißen Erdkern haben, der die Wàrme zwangslàufig
zur Oberflàche ableitet. schaut man sich nun aber die
Eiskernbohrungen aus Vostok an, so erkennt man ja deutlich, dass
das globale Temperaturmittel etwa 5°C UNTER dem aktuellen
Niveau ist und man mit SICHERHEIT sagen kann, dass sich die Erde
im Mittel weiterhin abkühlt.

Ich würde da jetzt sogar soweit gehen und behaupten,
dass die Erde sehr bald (einige mio y) genauso auskühlt wie der Mars,
dadurch ihr Magnetfeld verliert,
ohne das Magnetfeld uns die Sonnenwinde erreichen,
und die Atmosphàre auf der Erde genauso weggeblasen
wird wie auf dem Mars.

Was meint ihr dazu? ;)

Viele Grüße,
Markus Gronotte - http://www.markusgronotte.de




PS: X-Post
 

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#1 Vogel
15/07/2008 - 06:40 | Warnen spam
"wer.bin.ich" wrote in news:487bac38$0$7537$9b4e6d93
@newsspool1.arcor-online.net:

Ich möchte mal meine Theorien über den Mars
formulieren und mich interessieren Eure Meinungen dazu.



Deine Theorie ist so überflüssig wie ein Kropf am Auge
und so falsch wie ein falscher fufziger.






Selber denken macht klug.

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